[PLUS] PC-Netzteile mit 750 und 850 Watt im Test: ATX 3.1 mit Gold & Platinum (Teil 1)
PCGH Plus: Ohne Strom läuft kein Rechner. In diesem Test werfen wir einen genauen Blick auf neue ATX-3.1-Spannungswandler der 750er- und 850er-Wattklasse. Welches Netzteil lohnt sich für wen? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 05/2025.
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Während Indizes von Grafikkarten und Prozessoren sich naturgemäß in Aufmerksamkeit baden, werden Netzteile vom Gros der PC-Nutzer stiefmütterlich behandelt. Besonders Einsteiger tun sich schwer damit, Modelle richtig einzuschätzen. Um Klarheit zu schaffen, bieten wir nicht nur aufwendige Testartikel, sondern auch leicht verständliche Ratgeber in unserer PSU-Kaufberatung unter www.pcgh.de/netzteile. Dort erfahren Sie unter anderem, wie viel Leistung Ihr System wirklich benötigt, welchen Einfluss die Effizienz in der Praxis haben kann und welche Kriterien Sie vor dem Kauf unbedingt beachten sollten. Zudem erklären wir grundlegende Testvariablen wie Restwelligkeit ausführlicher und bieten weiterführende Links zu hilfreichen Tools wie Wattrechnern, Preisvergleichen und Amortisationskalkulatoren (wichtig bei der Entscheidung zwischen Effizienzklassen und Initialersparnissen).
PCGH-Test: Leise & günstige Netzteile mit 750/850 Watt (Teil 2)
PCGH Plus: Im zweiten Teil unseres Netzteil-Vergleichstests sind nicht nur PSU-Neulinge wie Asrock, sondern auch bekannte Marken wie Chieftec oder FSP dabei. Was bieten günstigere Modelle gegenüber teureren? Der Artikel stammt aus der PC Games Hardware 09/2025.
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Aktueller Standard: ATX 3.1
Alle hier getesteten Modelle sind dem neuesten Intel-Design-Guide entsprechend mit ATX 3.1 spezifiziert. ATX 3.1 bietet mit 12V-2×6 (markiert mit H++) eine überarbeitete Version des bisherigen 12+4-Pol-Anschlusses (bei ATX 3.0 noch 12VHPWR, H+). Die äußere Form bleibt gleich, jedoch sorgen kürzere Sense- und längere Power-Pins für mehr Sicherheit, da ein fehlerhafter Anschluss, wenn der Stecker nicht bis zum Einrasten korrekt und ohne Lücke angeschlossen wird, einen GPU-Boot durch fehlendes Sense-Signal verhindert. Kompatibilität bleibt ausdrücklich gewahrt, 12V-2×6-Kabel funktionieren auch mit älteren 12VHPWR-Grafikkarten. Ein Neukauf von ATX 3.0 heraus ist nicht notwendig, sofern Ihr bestehendes Netzteil all Ihre Anforderungen erfüllt. Ein "Schmelzen" ist in unglücklichen Fällen nahe der Spezifikationsgrenze von 600 Watt an den 12+4-Pol-Buchsen nach wie vor möglich. Eine ungleichmäßige Stromverteilung, die wir selbst durch das Kappen von 12-V-Leitungen bei modernen Grafikkarten nachgestellt haben, kann zu Überhitzungen und Schäden führen.
Für eine sichere Nutzung ist eine gleichmäßige Lastverteilung über die sechs 12-V-Leitungen entscheidend. Weder die Geforce-RTX-4000/5000-Generation noch die neuen Radeon-RX-9000-Karten mit 12V-2×6 (alternativ gibt es weiterhin Custom-Modelle mit klassischen 6+2-Pol-Buchsen) überwachen die Einzeladern und ziehen elementare Konsequenzen wie ein Sicherheitsabschalten bei auffälligen Werten. Das Netzteil spielt als stumpfer "Strombereitsteller" nur eine passive Rolle. Bedeutet: Nicht die PSU oder Hersteller solcher trifft Schuld. Viel mehr sind es die GPU-Design-Lücken und der pure Verbrauchshedonismus, die den "neuen" 12+4-Pol-Stecker ständig in Schlagzeilen auftauchen lässt.
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Folgende Produkte finden Sie im Test
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