Thermaltake entwickelt ebenfalls Digital-Netzteile
Nachdem es mittlerweile von Corsair schon digitale Netzteile gibt, zieht jetzt auch Thermaltake nach und beginnt, seine ersten eigenen digitalen Netzteile zu entwickeln. Auf der Cebit wurden bereits Gehäusedesigns und eine Softwareversion zur Veranschaulichung gezeigt.
Corsair hat bereits digitale Netzteile, deren Daten über eine interne USB-Schnittstelle und der dazugehörigen Software abgerufen werden können. Nun will auch Thermaltake nachziehen und digitale Netzteile entwickeln. Bisher waren auf der Cebit jedoch nur komplett leere Designs und Gehäuse mit Platinen, die lediglich zur Dekoration eingebaut sind, zu sehen. In den Netzteilen soll sich später ein Prozessor mit entsprechender Firmware zum Einsatz kommen.
Dafür konnte man am Messestand von Thermaltake bereits einen ersten Blick auf eine Demo-Software werfen. Möglicherweise könnten somit in Zukunft auch Lüfterdrehzahlen ausgelesen und verändert werden. Ebenso wären Daten wie die aktuelle Stromaufnahme und Effizienz realisierbar. Genauere Angaben wurden jedoch bisher leider nicht von Thermaltake gemacht.
Quelle: Computerbase

Bei PC ist doch der Klirrfaktor egal, oder? Also, ich denke, dass die digitalen sehr gut passen würden, dürften ja massiv kleiner und kühler werden.
Speziell für kleine Devices ist das doch ne interessante Nachricht.
Diese Sog. Digitalen Teile verwenden statt dieses speziellen Chips etwas anderes. Das kann ein entsprechender DSP sein oder anderes. Kurzum: statt in Hardware werden einige Funktionen in Software implementiert. Und das kann nur schief gehen, weil das immer schief geht...
Der erste Punkt: Wenn man was über Software macht, sollte die Software auch veränderbar sein (um sie updaten zu können)...
So und wenn man das jetzt hat, dann ist die Frage:
Welche Parameter sind via Software realisiert und was kann die Software ändern?
Wenn alles in Software realisiert ist, kann man die dollsten Dinger anstellen. Man kann zum Beispiel die Spannung auf ein Niveau erhöhen, das den Rechner zerstört - womöglich sogar die Kondensatoren explodieren lässt. Und das ist sau gefährlich!
Also, liebe Leute:
Weniger schreiben, vermuten, orakteln sondern einfach mal abwarten, wie das in der Praxis implementiert ist, was man alles justieren kann und was da alles passiert.
Der best case (für mich) ist einfach, dass man nur einen Monitoring Chip verbaut, der über Software ausgelesen werden kann und der Rest wie gehabt in Hardware passiert.
Der Worst Case wäre, dass ein (oder mehrere) frei programmierbare Chips die Ansteuerung des Netzteiles übernehmen.