Enermax auf der Computex 2013: Passives Netzteil, neue Triathlors, Gehäuse und eine Kompakt-Wasserkühlung
Der Hersteller Enermax zeigt auf der diesjährigen Computex sein erstes passives Netzteil sowie neue Modelle der Triathlor-Serie, frische Gehäuse sowie eine interessante Kompakt-Wasserkühlung.
Der Marktstart des bereits auf der Cebit gezeigten passiven Modells, welches als 550- und 650-Watt-Variante erscheinen soll, wird sich zwar noch bis ins vierte Quartal oder gar 2014 verzögern, dennoch konnte Enermax Fortschritte erzielen und dürfte der erste Hersteller sein, der die 600W-Marke passiv knackt. Eine 80-Plus-Platin-Zertifizierung versteht sich fast von selbst, allerdings ist es dem Enermax bisher nur möglich, bei bis zu 40 Grad Umgebungstemperatur stabil zu arbeiten, 50 Grad aber seien das Ziel des Netzteils ohne Namen.
Einen solchen haben die beiden Triathlor-Serien Eco und Gold, welche sich von den FC wie folgt unterscheiden: Die Eco-Reihe ersetzt die normalen Triathlors bei etwas günstigerem Preis, der durch Änderungen von beispielsweise des Lüfters möglich wird, sogar leiser sollen die neuen Netzteile werden. Die Triathlor Gold sind 80-Plus-Gold zertifiziert und bieten ebenfalls eine überarbeitete Lüftersteuerung, die sich ab dem vierten Quartal beweisen muss.
Das iVektor-Gehäuse war nur als Mockup ausgestellt, so wird die finale Version kein Fenster bieten. Es bietet Platz für einen Dual-Radiator und zeigt ein durchaus übliches Innenleben. Die rot-weiße Variante wird es höchstwahrscheinlich nicht im Handel geben, ganz im Gegenteil zu der namenlosen Kompakt-Wasserkühlung: Diese bedient sich der neuen Shunt-Channel-Technik und soll daher besonders effizient sowie leise kühlen - beides war im Messelärm aber nicht zu beurteilen.
