MSI Optix MEG381CQRDE Plus im Test: Groß, breit und ultimativ

Einige Monitore im 24:10-Ultrawide-Format stehen schon im Laden, doch jetzt kommt auch MSIs Flaggschiff, der Optix MEG381CQRDE Plus und macht dem LG-Platzhirsch ordentlich Konkurrenz. Wir haben uns den Monitor genau angeschaut und geprüft, ob das Gerät seinem hohen Aufpreis gerecht wird.

6
Test Jan Hauck Manuel Christa Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
MSI Optix MEG381CQRDE Plus im Test: Groß, breit und ultimativ
Quelle: PC Games Hardware

Der MEG381CQR(DE) Plus tritt in direkte Konkurrenz zu den anderen breiten 38ern mit hoher Bildfrequenz, also etwa zum LG Ultragear 38GN950-B, zum Dell Alienware AW3821DW oder zu den beiden Schwestermodellen Acer Predator X38S und X38P. Zumindest den LG und seinen Vorgänger konnten wir bereits testen. Klar ist, dass MSI mit diesem Modell den absoluten Oberklasse-Markt bedienen will. Das sieht man nicht nur am stattlichen Preis von knapp 2.000 Euro sondern auch an allerlei Gimmicks und Extras, die der Konkurrenz fehlen. Dafür sind die Monitore der Konkurrenz, in denen wie schon erwähnt das gleiche Panel verbaut wurde, deutlich billiger. Die Auflösung von 3.840 x 1.600 Pixeln beschert dem 37,5-Zoll-Monitor eine hohe Pixeldichte von 111 ppi. Dazu hat der Bildschirm eine native Frequenz von 144 Hertz die per Übertaktung auf 175 Hertz angehoben werden kann. Außerdem ist natives G-Sync (Ultimate) sowie DisplayHDR 600 integriert.

G-Sync Ultimate nicht mehr ultimativ

Nvidia versprach noch bei älteren Modellen über die bestmögliche HDR-Darstellung be einem (LCD-)Gaming-Monitor, wenn die Marke "G-Sync Ultimate" vergeben wurde. Das hat man mittlerweile genauso aufgegeben, wie etwa den G-Sync-Aufkleber nur Monitoren mit Nvidia-Modul zu vergeben. Vorher hieß das Label "G-Sync HDR" und sprach für HDR mit mindestens 1.000 cd/m² Spitzenhelligkeit und Direct-Lit-Dimming bis hin zu Mini-LEDs als Hintergrundlicht. Hier finden wir lediglich 600er-HDR mit Edge-Lit-Dimming, was alles andere als ultimatives HDR ist - bestenfalls ein HDR-Einstieg. Das Label hat also komplett seine Aussagekraft verloren und weist wohl nur noch auf ein Hardware-Modul von Nvidia hin.
Der große Standfuß lässt das 24:10-Panel sicher auf jedem Tisch Platz nehmen. Quelle: PC Games Hardware Der große Standfuß lässt das 24:10-Panel sicher auf jedem Tisch Platz nehmen.

Ausstattung: Vollgepackt mit Gimmicks, doch was braucht man wirklich?

Auf dem kleinen Zusatzdisplay können allerlei Einstellungen vorgenommen werden. Quelle: PC Games Hardware Auf dem kleinen Zusatzdisplay können allerlei Einstellungen vorgenommen werden. Der MEG381CQR Plus kommt im schwarzgrauen Design daher. Zackige Kanten, gebürstete Oberflächen auf der Rückseite, aber vor allem die RGB-Beleuchtung am unteren Bildschirmrand machen einiges her und deuten auf einen Gaming-Monitor hin. Es kann jedoch auch stören, wenn sich ein RGB-Beleuchtungselement direkt im Sichtfeld befindet, aber dafür lässt sich die Beleuchtung abschalten. Ein ganz besonderes Extra befindet sich am linken, unteren Bildschirmrand: Ein kleines OLED-Display, das mit Hilfe eines Drehknopfes zum Einstellen des Monitors verwendet werden kann. Das ist zwar ein netter Helfer, der neben dem offensichtlichen Designaspekt sogar einen praktischen Nutzen hat, jedoch lassen sich sämtliche Einstellungen, die über den kleinen Monitor möglich sind, auch über das Monitor-eigene Overlay-Menü vornehmen. Das Display taugt auch dafür, einige Rechnerdaten anzuzeigen - also etwa Temperaturen oder Ähnliches. Da das Display auch monochrom ist, fällt es auch kaum auf und konkurriert im Blickfeld kaum mit dem eigentlichen Panel.

Sinnvoll ist auch die kleine aufsteckbare Kamera-Befestigung, die MSI dem MEG381CQR beilegt. Nicht nur ist der kleine Helfer sehr praktisch um Kameras für Videokonferenzen oder fürs Streaming zu monitoren, die Halterung lässt sich auch sehr einfach aufsetzen oder entfernen und ist angenehm schlicht. Mittig unter dem Panel befindet sich ein Lichtsensor, der als "Anwesenheitssensor" auch dafür genutzt werden kann, zu erkennen ob eine Person gerade vor dem Bildschirm sitzt. Der große Standfuß des Monitors sorgt für einen sicheren Halt, egal in welcher Position sich der Monitor gerade befindet. Das Panel lässt sich drehen, kippen und in seiner Höhe verstellen. Eine Pivot-Funktion macht dagegen bei einem Ultrawide-Monitor natürlich wenig Sinn.

Die wichtigen Anschlüsse finden sich leicht zugänglich an der Seite des Monitors. Quelle: PC Games Hardware Die wichtigen Anschlüsse finden sich leicht zugänglich an der Seite des Monitors. Ein Blick auf die Anschlüsse des Monitors zeigt, dass die Vielfalt sich hier in Grenzen hält. Zwei HDMI-2.0-Anschlüsse, sowie ein Displayport 1.4 befinden sich auf der Rückseite. Zusätzlich lassen sich ein Mikrofoneingang sowie zwei USB-Anschlüsse finden. Etwas schwierig zu erreichen ist der Mikrofoneingang, der vor allem für fest montierte Mikrofone praktisch ist. Alles was schnell erreichbar sein soll, befindet sich in Form eines kleinen Panels am linken Bildschirmrand. Hier findet man einen Kopfhörer- und Mikrofonanschluss sowie zwei USB-A Buchsen.

Bildqualität: Gute IPS-Qualität mit schwächelndem Kontrast

Der Optix MEG381CQR(DE) Plus verfügt über ein gekrümmtes LG-Panel mit 3.840 x 1.600 Pixeln. Die horizontale Auflösung ist somit die eines UHD-Panels, während die vertikale Auflösung etwas höher als die eines WQHD-Panels ist. Das Seitenverhältnis ist 24:10, also leicht höher als das 21:9 der kleineren 34-Zoll-Panel. Durch die Panel-Diagonale von 37,5 Zoll ergibt die Pixeldichte 111 ppi. Die Helligkeit des Monitors entspricht mit 445 cd/m² im SDR-Modus genau dem im Datenblatt angegebenen Wert. Mit 676 cd/m² im HDR-Modus schafft der Monitor außerdem eine gute Maximalhelligkeit. Die tritt jedoch nicht vollflächig auf und wird mithilfe eines Edge-Lit-Dimmings realisiert, welches bei DisplayHDR 600 fast immer zum Einsatz kommt.

Zum Vergleich: Panels mit DisplayHDR 400 verfügen über keine lokalen Dimmzonen, auch nicht über eine besonders hohe Spitzenhelligkeit, weswegen diese Stufe die Bezeichnung HDR unserer Ansicht nach nicht verdient. Mit 600er-HDR ist immerhin ein erster Mehrwert erkennbar. Bessere Dimming-Techniken mit LEDs, die über die ganze Bildfläche verteilt sind (Direct Lit) und nicht nur an den Rändern - wie bei SDR-Modellen auch üblich - kommt nur in teureren Monitoren mit DisplayHDR 1.000 und darüber zum Einsatz.

Leider handelt es sich beim Kontrast um eine kleine Schwäche. Im Gegensatz zu VA-Panels, haben IPS-Panels generell einen etwas niedrigeren Kontrast. Doch wir messen hier einen Kontrast von 799:1, was im Hinblick auf die IPS-Konkurrenz mit deutlich über 1000:1 ein niedriger Wert ist - typisch für die aktuellen Nano-IPS-Panels von LG. Die kurze Reaktionszeit und hohe Farbraumabdeckung wird mit diesem Nachteil erkauft, der aber bei weitem nicht jedem auffällt, wie die Rückmeldungen zu anderen Modellen mit gleicher Paneltechnik gezeigt haben.
MSI MEG381CQRDE Plus: Homogenität. Quelle: PC Games Hardware MSI MEG381CQRDE Plus: Homogenität. MSI MEG381CQRDE Plus: Farbtreue. Quelle: PC Games Hardware MSI MEG381CQRDE Plus: Farbtreue. In der gleichmäßigen Ausleuchtung hat der Monitor eine kleine Schwäche. Wir messen Differenzen in der Helligkeit von bis zu 14 Prozent, was zwar noch nicht sichtbar ist, aber ungewöhnlich hoch für das ansonsten qualitativ hochwertige IPS-Panel von LG. Wer sich mit Bild- oder Videobearbeitung auseinandersetzt, kommt nicht drumherum, die Farbtreue zu betrachten. Die Farbabweichung wird mit dem Delta-E-Wert angegeben. Je niedriger der Wert, desto niedriger die Abweichung von der Farbe. Wir messen die Farbwiedergabe mit Hilfe eines Colormeters und dem Programm Calman. Dadurch kann die Differenz zwischen der Farbe, die angezeigt werden sollte und der tatsächlichen angezeigten Farbe, im Raum mit einem Vektor dargestellt werden, dessen Länge der Abweichung entspricht. Das Ergebnis überrascht: Der gemessene Wert liegt im gesamten Durchschnitt bei 0,6 Delta E. Damit erreicht der MEG381CQR Plus in unseren Tests den Rekord der niedrigsten Farbabweichung. Nun ist die Farbtreue für den Gamer oder allgemeinen Privatanwender nahezu irrelevant. Denn Farbstiche sind bei leichten Abweichungen ohnehin nicht sichtbar. Zudem bietet eine Kalibrierung subjektiv kein besseres Bild - im Gegenteil: Das Neutralweiß wirkt für viele zu "warm", da wir vom Tageslicht ein kühleres Weiß gewohnt sind.

Bewegtbildqualität: Schlierenfrei und schnell, optimal für Gaming

MSI MEG381CQRDE Plus: Reaktionszeiten. Quelle: PC Games Hardware MSI MEG381CQRDE Plus: Reaktionszeiten. Natürlich betrachten wir neben der Bilddarstellung auch die Bewegtbilddarstellung. Mit 144 Hertz Bildfrequenz, die per Übertaktung auf 175 Hertz angehoben werden kann, ist der MEG381CQR Plus sehr gut für schnelle Spiele gewappnet. G-Sync verhindert außerdem zuverlässig Screentearing, welches einwandfrei bis 175 Hertz funktioniert. Es gibt daher keinen Grund, den Monitor nicht mit vollen 175 Hz zu betreiben. Die Qualität des Bewegtbildes wird auch durch die Pixel-Reaktionszeit bestimmt, wobei längere Reaktionszeiten für Schlieren im Bild sorgen. Wir messen mithilfe eines Oszilloskops und verbundenem Lichtsensor die Verzögerung von zwanzig Farbwechseln. Zum Einsatz kommen Testbilder, die zwischen verschiedenen Graustufen, beziehungsweise Schwarz und Weiß, umschalten. Die durch das Oszilloskop gemessene Kurve beschreibt schließlich genau das Verhalten der Pixel und damit auch die Geschwindigkeit. Außerdem gleichen wir es mit dem Foto- und Sichtbeweis auf Testufo.com ab.

Im Testufo zeigt der Monitor ein sehr sauberes Bild. Wir haben uns für die mittlere der drei Overdrive Stufen entschieden. Das Bild hat hier weder Ghosting noch Schlieren, genau wie man sich ein klares Bild wünscht. Wir erwarten also ein ähnlich gutes Ergebnis bei der Analyse mit dem Oszilloskop. Im Durchschnitt liegt die Reaktionszeit in unserer Messung bei 3,8 Millisekunden. Ein guter Wert, der das nahezu schlierenfreie Bewegtbild bestätigt.

Niedriger Input Lag

Unser Testufo-Beweisfoto bestätigt: Die Pixel des IPS-Panels reagieren sehr schnell. Quelle: PC Games Hardware Unser Testufo-Beweisfoto bestätigt: Die Pixel des IPS-Panels reagieren sehr schnell. Bei einem Monitor besteht der Input Lag aus der Verzögerung zwischen dem eingehenden Signal und dem fertig dargestellten Bild. Hinzu kommt die Zeit, die das Signal vom Mausklick durch den PC bis zum Monitor-Eingang braucht. Nun lässt sich der Input Lag des Monitors nicht absolut genau isolieren. Wir messen deswegen mit zwei verschiedenen Instrumenten, dem Leo Bodnar Tool und dem Nvidia LDAT. Das Leo Bodnar Tool wird mit HDMI-Kabel am Monitor angeschlossen und mit dem eingebauten Sensor auf den Bildschirm gehalten. Die Zeit vom Aussenden des Signals bis zur Erkennung durch den Sensor ist der Input Lag des Monitors.

Da es sich hier nicht um eine praxisnahe Messmethode sondern um ein synthetisches Verfahren handelt, messen wir zusätzlich den Input Lag des gesamten Systems. Dafür kommt Nvidias LDAT zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine präparierte Maus, die mit einem Sensor, der die Reaktion auf dem Monitor misst, verbunden ist. Beides ist wiederum per USB am PC angeschlossen. Das System kann die Verzögerung zwischen einem Klick auf der Maustaste und der Reaktion auf dem Monitor messen. Die gute Nachricht für Spieler: Grundsätzlich Absolut im grünen Bereich: Niedrige Latenzen sind vor allem bei schnellen Spielen relevant. Quelle: PC Games Hardware Absolut im grünen Bereich: Niedrige Latenzen sind vor allem bei schnellen Spielen relevant. haben die meisten Monitore einen sehr niedrigen Input Lag. Die Unterschiede sind in dieser Disziplin sehr gering, einzig ein paar seltene Ausreißer gibt es. Zu diesen gehört der MEG381CQR Plus jedoch glücklicherweise nicht. Der gemessene Wert mit dem Leo Bodnar Tool liegt bei 7,6 Millisekunden, die gesamte Latenz des Systems, gemessen mit LDAT, bei 26,4 Millisekunden. Auch wenn es sich beim 38-Zöller nicht unbedingt um ein E-Sports-Panel handelt, würde es mit diesen Werten durchaus damit durchgehen.

Fazit: Guter, aber zu teurer Monitor

Der MEG381CQR Plus punktet mit einem großen, farbstarken IPS-Panel für all jene, denen etwa das doppelte WQHD im 32:9-Format etwas zu breit und die 34-Zöller im 21:9-Format noch immer zu klein sind. Dank der hohen Auflösung ist er nicht nur richtig praktisch für allgemeine Office-Arbeiten, sondern dank zahlreicher Gaming-Features auch ein schnelles Gaming-Display. 175 Hertz, G-Sync Ultimate, ein niedriger Input Lag, eine schnelle Reaktionszeit und kaum Schwächen in der Qualität machen ihn zu einem tauglichen Allrounder.
Den unteren Rand des Monitors schmückt eine schicke RGB-Beleuchtung. Quelle: PC Games Hardware Den unteren Rand des Monitors schmückt eine schicke RGB-Beleuchtung. Ansonsten kann man aber kaum etwas am Monitor kritisieren - außer natürlich den Preis. Der ist derzeit mit 2.000 Euro einfach noch zu hoch, während andere Modelle ohne natives G-Sync deutlich günstiger sind und kaum weniger bieten, wenn man von den 175 Hz, dem kleinen OLED-Display, den RGB-LEDs oder der Kamera-Halterung absieht. Der LG Ultragear 38GN850 hat da einfach das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.

Testtabelle MSI Optix MEG381CQRDE Plus  
Diagonale 37,5 Zoll
Produktname Optix MEG381CQRDE Plus
Hersteller MSI
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. € 2.200,-/ausreichend
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/2599013@
Ausstattung (20 %) 2,23
Anschlüsse 2 × HDMI 2.0, 1 × DP 1.4, 3 x USB-A 3.0, 1 x USB-B 3.0
Max. Auflösung/Pixeldichte 3.840 × 1.600/117,5 ppi
Panel-Typ/Diagonale IPS/95,3 cm
Netzteil/Vesa-Halterung Intern/100 x 100
Gewicht/Maße (inkl. Standfuß) 10,7 kg/89,6 cm x 46,6 cm x 32,6 cm
Pivot 90 Grad/neigbar/höhenverst. Nein/-5°, +15°/10
Garantie 3 Jahre
Zubehör HDMI-Kabel, Stromkabel, DP-Kabel
Eigenschaften (20 %) 1,92
Bildwiederholrate/VRR 1-175 Hz/G-Sync (nativ, Freesync-fähig)
Farbtiefe/Farben 8 Bit + FRC/1,07 Mrd. Farben
Kontrastverhältnis/Schwarzwert 799:1/0,6 cd/m²
Max. Leistungsaufnahme/Stand-by 85,9 Watt/0,1 Watt
Farbraumabdeckung 98 %/67 %
Besonderheiten Lautsprecher, Pixel-Overdrive, Fadenkreuz, Hz-Einblendung, Schwarz-Aufhellung
Leistung (60 %) 1,62
Input Lag (Leo Bodnar/Nvidia LDAT) 7,6 ms/26,4 ms
Farbtreue (ø Delta E 2000) 0,6
ø Reaktionszeit (Min.-Max.) 3,8 ms (2,7-5 ms)
Min.-max. Helligkeit, Abweichungen 40,9-445 cd/m², Bis 14 %
VRR-Funktionalität voller Bereich
Schlieren-/Korona-Bildung Nicht sichtbar
Endnote 1,80
+ Gute Farbtreue
+ Schlierenfrei
- Niedriger Kontrast

Jede Menge von uns getestete Monitore finden Sie in unserem PCGH-Ratgeber Gaming-Monitore.

6
    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Radioman71 Schraubenverwechsler(in)
        Blöde Frage was bedeutet im Artikel Freesync-fähig. Kann ich da ohne weiters eine AMD 6900 xt verwenden? Muss man da dann bezüglich Sync irgendwelche Abstriche machen, oder ist zwingend eine Nvidia Kare notwendig um den Monitor zu verwenden?
      • Von Radioman71 Schraubenverwechsler(in)
        Blöde Frage was bedeutet im Artikel Freesync-fähig. Kann ich da ohne weiters eine AMD 6900 xt verwenden? Muss man da dann bezüglich Sync irgendwelche Abstriche machen, oder ist zwingend eine Nvidia Kare notwendig um den Monitor zu verwenden?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Nvidia nutzt seit jeher FPGAs für Gsync. Warum man nicht auf günstiger ASICs wechselt, fragen sich Analsysten seit lange. Aber ich glaube mich an eine TDP um die 30 W für das aktuelle Modell zu erinnern, das wäre problemlos passiv kühlbar. Mit relativ überschaubarem Aufwand wären auf der Fläche eines Monitors aber selbst mehrere 100 W ein zu bewältigendes Problem. Dass die Hersteller stattdessen auf mini-Kühlkörper mit Nervquirl setzen, hat keine technischen Gründe.
      • Von Von Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von PCGH_Manu
        Moin. Berechtigte Frage. Dem Kollegen, der den Monitor getestet hat, ist der Lüfter nicht aufgefallen, daher wurde er nicht erwähnt.

        Nun hat der Monitor aber definitiv auch einen Lüfter. Ich konnte ihn mir aber leider nicht selber anschauen. Bei den älteren 38er meinte ich persönlich, dass er nicht stört und kaum hörbar ist. Aber das ist immer ziemlich subjektiv...
        Mir ging es gar nicht um die Lautstärke. Einem Teardown von igorslab zufolge verwendet nVidia einen großen (vmtl. teuren) FPGA als Gsync Ultimate Modul. Der FPGA erfordert offenbar die aktive Kühlung und könnte auch der Preistreiber der Ultimate-Monitore sein.

        Spannend ist ob nVidia irgendwann einen spezialisierten (preisgünstigen, passiv kühlbaren) Chip entwickelt und den FPGA ersetzt. Dies lohnt sich wegen der Entwicklungskosten erst ab gewissen Stückzahlen bzw. Marktdurchdringung. Sobald ein Ultimate-Monitor ohne Lüfter erscheint, ist der Moment womöglich gekommen, aber dieser MSI ist es dann noch nicht

        Vielen Dank
        Von
      • Von PCGH_Manu Software-Overclocker(in)
        Zitat von Von
        Vielen Dank für den Test! Konntet Ihr einen Lüfter feststellen? Bisher kam das nVidia Gsync Ultimate Modul mit aktivem Kühlbedarf daher. Falls das nicht mehr der Fall ist, hat nVidia hardwareseitig mglw. Verbesserungen vorgenommen.
        Moin. Berechtigte Frage. Dem Kollegen, der den Monitor getestet hat, ist der Lüfter nicht aufgefallen, daher wurde er nicht erwähnt.

        Nun hat der Monitor aber definitiv auch einen Lüfter. Ich konnte ihn mir aber leider nicht selber anschauen. Bei den älteren 38er meinte ich persönlich, dass er nicht stört und kaum hörbar ist. Aber das ist immer ziemlich subjektiv...
      • Von Frittenkalle Software-Overclocker(in)
        2000€ und Edge-Lit-Dimming, na das ist ULTIMATIV.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk