Hazro HZ27WC im Test: Super preiswerter 27-Zöller mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten
Das Hazro HZ27WC ist ein 27-Zoll-LCD mit sehr hoher Auflösung und wird schon ab 500 Euro verkauft. PC Games Hardware testet das große Display auf Spieletauglichkeit und allgemeine Bildqualität.
Quelle: Hazro
Hazro HZ27WC im Test (7)
Das Hazro HZ27WC wird in Deutschland von Mediafrost.de und Caseking für rund 500 Euro verkauft, damit ist das 27-Zoll-LCD mit der Auflösung 2.560 x 1.440 etwa 500 bis teilweise 1.000 Euro günstiger als Produkte von Eizo, Samsung oder NEC. Sie können das HZ27WC mit oder ohne Glasscheibe bestellen. Unser Testmuster hat eine Glasscheibe, was zu unangenehmen Spiegelungen führt. Der günstige Preis des HZ27WC schlägt sich vor allem in der Ausstattung nieder: So verfügt das LCD nur über einen DVI-D-Duallink-Eingang und auf ein Bildschirmmenü (OSD) wurde komplett verzichtet. Sie können nur die Helligkeit des Displays ändern, andere Funktionen sind nicht vorgesehen. Ein OSD und mehr Anschlüsse sind dem teureren HZ27WD (ca. 650 Euro) vorbehalten.
Hazro setzt ein IPS-Panel von Samsung und eine LED-Hintergrundbeleuchtung ein. Damit erreicht das Display ein gutes statisches Kontrastverhältnis von 900:1, einen hohen Blickwinkel von 170 Grad sowie eine homogene Ausleuchtung: Die Abweichungen in der Helligkeitsverteilung liegen bei maximal 9 Prozent. Die für Spieler wichtige Interpolation können Sie nicht steuern, sie erfolgt automatisch, aber im richtigen Seitenverhältnis. Sehr erfreulich ist der kurze Inputlag von 10 Millisekunden. Auch die Reaktionszeit ist mit 24 Millisekunden für ein IPS-Gerät akzeptabel. In Spielen sind aber deutliche Schlieren und auch eine Korona-Bildung sichtbar. Downsampling per Nvidia-Treiber wird vom Hazro HZ27WC wie auch von den anderen LCDs dieses Tests nicht unterstützt.
Fazit: Das Hazro HZ27WC bietet für rund 500 Euro eine wirklich gute Leistung und ist für ein 27-Zoll-LCD mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten ein echtes Schnäppchen. Leider spiegelt unser Testmuster sehr stark und das fehlende OSD sorgt ebenfalls für Minuspunkte.
Der High-Resolution-Vorteil
Von einer hohen Auflösung profitiert die Bildschärfe in Spielen selbst dann, wenn die Pixeldichte gering ausfällt. In 3D-Applikationen wird mit zunehmender Entfernung von der Spielfigur auf eine detailärmere Darstellung umgeschaltet, um Flimmern zu vermeiden (MIP-Mapping). Je höher die gerenderte Auflösung, desto später tritt dieser Effekt ein – und Texturen werden über größere Flächen mit ihrer vollen Qualität dargestellt.
Testmethoden
Die Leuchtdichte der Monitore messen wir bei den Einstellungen 0, 50 und 100 Prozent Helligkeit des jeweiligen Bildschirms. Zur Helligkeitsverteilung: Wir geben die maximale Abweichung vom Mittelpunkt des Monitors an. Dazu nehmen wir neun Messungen auf dem Bildschirm vor. Die Angaben im Bereich "Eigenschaften" – Betrachtungswinkel und Kontrastverhältnis (nur statisch) – werden ebenfalls im Testlabor ermittelt. Eine eventuelle Korona-Bildung durch den Einsatz von Bildverbesserungstechniken (Overdrive) geht gleichermaßen in die Leistungsnote ein.
Ein wichtiges Leistungsmerkmal für Spieler ist neben der Reaktionszeit der Inputlag (Signallaufzeit): Die meisten Spieler stört eine Signallaufzeit von zwei Fps nicht, das entspricht etwa 30 Millisekunden. Viele Profispieler nehmen solche Verzögerungen durch den Inputlag allerdings wahr. Daher sollte die Signallaufzeit im optimalen Fall unter 10 Millisekunden liegen. Mithilfe der Software Icolor messen wir die Farbtreue der Bildschirme. Das Programm gibt uns eine Kennlinie aus, die zeigt, wie gut das LC-Display die geforderten Farben wiedergibt. Hinzu kommt eine subjektive Einschätzung der Spieletauglichkeit.

lol bildschirm testen noch auf spieletauglichkeit oO
...und nichtmal die Hz Zahl angeben...
weil es nicht standart ist
öhm son NEC ist da deutlich drüber