Asus ROG Swift PG32UQX im Test: Der aktuell beste (und teuerste) Gaming-Monitor

Wer den aktuell besten Gaming-Monitor haben will, kauft sich Asus ROG Swift PG32UQX. Das nötige Kleingeld natürlich vorausgesetzt. Wer wissen möchte, warum der 32 Zoll große Monitor aktuell der beste ist, bleibt hier gerne dabei. Aber auch, wer wissen möchte, welche Nachteile so ein Monitor hat, der mehrere Tausend Euro kostet und was ihn letztlich so besonders macht, darf gerne bei diesem Test dranbleiben.

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Asus ROG Swift PG32UQX im Test: Der aktuell beste (und teuerste) Gaming-Monitor
Quelle: PC Games Hardware

Bereits im Januar 2020 auf der CES in Las Vegas angekündigt, hat Asus lange darauf gewartet, den ersten LCD-Gaming-Monitor mit DisplayHDR 1400, den ROG Swift PG32UQX herauszubringen. Dieser Bildschirm bietet eine Reihe von Spitzentechnologien und Funktionen, auf die viele Benutzer sehnsüchtig gewartet haben. Erstens bietet er die Kombination aus einem 32 Zoll großen Panel mit 4K/UHD-Auflösung und einer hohen Bildwiederholfrequenz von 144 Hz. In den letzten Jahren haben wir mehrere kleinere Modelle mit dieser Auflösung und Bildwiederholfrequenz getestet, die jedoch auf eine Größe von 27 Zoll beschränkt waren oder mit 43 Zoll oder größer eher Fernseher ohne TV-Tuner waren. Seitdem haben Gamer nach einem größeren Bildschirm geschrien, auf dem sie die 4K-Auflösung sowohl für den allgemeinen Gebrauch auf dem Schreibtisch als auch für Spiele besser nutzen können. 32 Zoll gilt als eine Art Sweet Spot für 4K, und so hat das Rennen für die Hersteller begonnen, den ersten Bildschirm dieser Größe mit hoher Bildwiederholrate auf den Markt zu bringen.

Asus ROG Swift PG32UQX (1) Quelle: PC Games Hardware Asus ROG Swift PG32UQX (1) Was den PG32UQX so beeindruckend macht, ist die Tatsache, dass er eine Reihe von hochmodernen Spitzentechnologien in einem einzigen Monitor vereint. Am interessantesten ist etwa die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die 1.152 direkte Dimmzonen hinter dem Panel bietet und so konzipiert ist, dass sie die beste HDR-Leistung bietet, die man von einem LCD-Panel aktuell bekommen kann. Die Mini LEDs bieten weitaus besseres Local Dimming als die große Auswahl an kantenbeleuchteten Displays, die den Markt dominieren. Da die Dimmzonen deutlich feiner sind, sind die Mini LEDs auch ein Fortschritt gegenüber älteren FALD-Methoden (Full Array Local Dimming), die in früheren Generationen wie den 27 Zoll großen 4K-144Hz-Modellen zu sehen waren. Der Asus ROG Swift PG27UQ - das damalige Flaggschiffmodell aus dem August 2018 - hatte beispielsweise "nur" 384 Zonen. Das ist es also ein großer Schritt nach oben. Mit der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung kommt die aktuell höchste Stufe der DisplayHDR-Zertifizierung der VESA, also DisplayHDR 1400 unterstützt. Dies beinhaltet, wie der Name schon sagt, eine Spitzenhelligkeit von 1.400 cd/m²! Die Quantum-Dot-Beschichtung des IPS-Panels sorgt für eine große Farbraumabdeckung. Laut Asus werden 98 % des für Filme relevanten DCI-P3-Farbraums erreicht und zu 160 % sRGB abdeckt. Natürlich unterstützt das Panel auch die für HDR-Inhalte erforderliche 10-Bit-Farbtiefe.

Neben dem aktuell bestmöglichen HDR in einem Monitor ist das G-Sync-Modul ein weiterer wesentlicher Unterschied zu ähnlichen 4K-Konkurrenten, die "nur" dreistellig kosten. Wir werden später über die Vorteile sprechen, die das Modul mit sich bringt, aber es gehören auch die exzellente Leistung der variablen Bildwiederholrate (VRR), das variable Overdrive der Reaktionszeit und der extrem niedrige Input Lag dazu. Der Bildschirm trägt die "Nvidia G-Sync Ultimate"-Zertifizierung, deren Merkmale etwas aufgeweicht wurden, seitdem sie auch Monitore ohne 1.000er HDR damit zertifiziert werden.

Für aktuell 3.500 Euro ist er aktuell konkurrenzlos (teuer) auf dem Markt. Der Vorgänger PG27UQ, welcher vor einigen Jahren der erste 4K/UHD-Monitor mit 144 Hz war, bekam kurze Zeit später einige Konkurrenten mit gleichem Panel, welche sich nur in Optik und Ausstattung unterschieden. Ein Monitor für diesen stolzen Preis ist für den Hersteller mehr ein prestigeträchtiges Leuchtturmprojekt als eine lukrative Cash Cow. Wir befinden uns in Zeiten einer Panel-Knappheit und daher gehen wohl aktuell weniger Hersteller auf derartig vage Experimente ein.

Ausstattung: Asus-typisch üppig und mit OLED-Display

Der PG32UQX kommt im gewohnten ROG Swift-Display-Stil daher. Es hat ein 3-seitiges "randloses" Panel entlang der Oberseite und der Seiten, mit einem dünnen 1,5 mm Kunststoffrand und dann einem 6,5 mm breiten schwarzen Panelrand, bevor die Pixelfläche beginnt.

Die Rückseite des Monitors besteht aus mattschwarzem Kunststoff und einem großen ROG-Logo mit RGB-LEDs. Diese leuchtet in verschiedenen Farben, wenn Sie sie über das OSD-Menü aktivieren. Sie können entweder eine Reihe von verschiedenen Farbmodi, Zyklen oder Effekten einstellen, indem Sie Aura RGB im OSD verwenden, oder können es mit Ihren anderen "Aura Sync"-Geräten wie Tastaturen, Mäusen usw. synchronisieren, sofern vorhanden. Wenn es ausgeschaltet ist, sieht das Logo wie ein glänzender silberner Bereich aus, der auch bei ausgeschalteter Beleuchtung schön und auffällig aussieht.

Der Ständer kann auf Wunsch abgenommen werden, der Bildschirm hat also eine VESA 100-mm-Montageoption. Einige der Beleuchtungsfunktionen sind in den Ständer integriert, sodass Sie diese natürlich verlieren würden, wenn Sie den mitgelieferten Ständer entfernen. Oben auf dem Ständer befindet sich ein weiteres, kleineres ROG-Logo, das rot leuchtet, wenn Sie die ROG Light Signature "Light in Motion" im OSD-Menü aktiviert haben. Der Ständer hat eine dunkelgraue Kunststoffoberfläche und ist bereits am Bildschirm befestigt. Der Fuß ist ein dunkelgrauer Aluminiumsockel, der schnell und einfach an der Unterseite des Ständers angeschraubt werden muss. Dieser Fuß bietet eine starke und robuste Basis für den Bildschirm, obwohl er an der Rückseite einen etwas störenden Abschnitt hat, der ziemlich weit herausragt. Das bedeutet, dass man einen ziemlich tiefen Schreibtisch braucht, da der Bildschirm weiter vorne platziert muss als bei anderen Displays, um diesen zusätzlichen Fuß unterzubringen. Das ist ein typisches Merkmal dieses Designs des ROG-Ständers.

Der PG32UQX bietet eine übliche Auswahl an Anschlüssen mit einmal DisplayPort 1.4 (mit DSC-Unterstützung) und dreimal HDMI 2.0 für Videoverbindungen. Es wird kein HDMI 2.1 angeboten, welches die Version des G-Sync-Moduls schlicht noch nicht unterstützt. Das ist insofern ziemlich ärgerlich, weil HDMI 2.1 von den Next-Gen-Konsolen für 4K und 120 Hz gebraucht wird. Auf der Rückseite befinden sich neben den Videoanschlüssen auch zwei USB-3.1-Downstream-Anschlüsse und ein USB-Upstream-Anschluss.
Asus ROG Swift PG32UQX: Anschlüsse Quelle: Asus Asus ROG Swift PG32UQX: Anschlüsse
Auf der oberen Kante befindet sich mittig ein Gewinde für eine Kameramontage sowie ein weiterer USB-2.0-Anschluss. Das ist gerade für Streamer oder Nutzer mit Webcam ziemlich brauchbar.

Auf der unteren Frontblende hat Asus ein zwei Zoll großes LiveDash-OLED-Display angebracht, damit Benutzer sich bequem Systemstatistiken, benutzerdefinierte GIFs oder anderen Schnickschnack anzeigen lassen kann. Das Display kann über das OSD-Menü gesteuert werden, um einen FPS-Zähler, die GameVisual-Einstellungen, die Eingangsquelle, den Timer oder die Stoppuhr anzuzeigen. Man kann auch die Helligkeit der Grafik ändern oder sie ganz ausschalten, sofern gewünscht. Die Idee ist zwar nicht neu oder exklusiv, aber ganz nett und aus irgendeinem Grund hat Asus ein sehr nerviges und ablenkendes ROG-Logo standardmäßig geladen, das ziemlich oft über den Bildschirm blinkt. Das hätte der Hersteller durchaus eleganter, dezenter lösen können.

An der Unterseite befindet sich ein kleines Drehrad und insgesamt drei Knöpfe für die OSD-Navigation. Typisch für Asus ist das Onscreen Display übersichtlich und aufgeräumt. Das Drehrad ist zwar noch immer komfortabler als eine Lösung nur mit Tastern, aber besser hätten wir den herkömmlichen Fünf-Wege-Joystick gefunden, der bei vielen Monitoren, auch bei ROG-Modellen, fast immer zum Einsatz kommt.

Leider hat der Monitor kein ULMB (Ultra Low Motion Blur), obwohl die Asus-Produktseite das behauptet. Es war in älteren G-Sync-Modulen stets dabei. Uns ist schleierhaft, warum hier plötzlich nicht. Asus selbst bietet das sogenannte ELMB Sync bei Freesync-Modellen. ELMB ist dieselbe Flimmertechnik zur Unschärfereduzierung nur mit anderen Namen. Das "Sync" bedeutet hier, dass es zusammen mit Freesync (und G-Sync Compatible) funktioniert. Nvidia selbst aber machte bislang keine Anstalten, die Technik zu integrieren. Das wäre ein echter Mehrwert des G-Sync-Moduls gewesen - schade!

Asus ROG Strix PG32UQX: G-Sync-Modul mit Lüfter

Außerdem wollen wir nicht unerwähnt lassen, dass es einen kleinen internen Lüfter im Monitor gibt. Er hilft, das G-Sync-Modul und die FALD-Hintergrundbeleuchtung kühler zu halten. Wir haben schon früher kleine Lüfter in Bildschirmen gesehen, auch in der ersten Generation von 4K-144Hz-Bildschirmen wie dem Asus ROG Swift PG27UQ.

Der Lüfter des PG32UQX ist hörbar, wenn man sich darauf konzentriert und der PC ansonsten lautlos wäre. Er ist ziemlich leise und wir fanden, dass er nicht über unsere normalen PC-Gehäuse- und Grafikkartenlüfter hinaus hörbar war, die ziemlich leise sind. Uns wäre es natürlich lieber gewesen, wenn das Modul ohne Lüfter auskäme und wahrscheinlich stört er auch leise PC-Nerds. Aber wir hatten nicht den Eindruck, dass er stört. Schon im LG 38GL950G haben wir ihn gar nicht wahrgenommen, weswegen ihr im Test dort zunächst nicht erwähnt hatten.

Bildergalerie

Bildqualität: Eine Farbenpracht mit und ohne HDR

Wie bei den Vorgängern, etwa dem PG27UQ, handelt es sich um IPS-ähnliches Panel, dessen Technik der Hersteller (AU Optronics) AHVA nennt. Nicht zu verwechseln mit den VA-Panels, welche einen deutlich niedrigeren Schwarzwert und damit auch deutlich höheren Kontrast aufweisen. Der Unterschied zum älteren Panel beläuft sich zum einen auf die Farbtiefe von nativen 10 Bit anstatt "nur" 8 Bit mit Framerate Control (FRC); wobei wir aber meinen, dass es zwischen der nativen und der per Dithering erreichten Darstellung kaum einen sichtbaren Unterschied gibt. Außerdem unterstützt der Monitor nun Displayport 1.4 mit Display Stream Compression (DSC). Der Vorgänger erforderte noch einen Kompromiss mit Farbunterabtastung bei 4K/UHD und nativer Frequenz, die zwar nicht in Spielen aber deutlich auf dem Windows-Desktop sichtbar ist.

Asus ROG Swift PG32UQX: Ausleuchtung Quelle: PC Games Hardware Asus ROG Swift PG32UQX: Farbtreue Quelle: PC Games Hardware Asus ROG Swift PG32UQX: sRGB Quelle: PC Games Hardware Asus ROG Swift PG32UQX: AdobeRGB Quelle: PC Games Hardware

Der Monitor hat nicht nur eine überragende HDR-Darstellung, wie wir feststellen werden, sondern schneidet insgesamt in fast allen Messwerten unseres Kolorimeters überdurchschnittlich ab. Selbst mit SDR-Bild ist der Kontrast höher als das der meisten IPS-Panels: Wir messen vollflächig eine Maximalhelligkeit von fast 500 cd/m² mit einem Schwarzwert von circa 0,3 cd/m², weswegen der Monitor auf den guten Kontrast von etwa 1.300:1 kommt - wohlgemerkt noch ohne HDR und ohne aktivem Local Dimming. Das Panel ist nicht nur besonders hell, sondern lässt sich auch auf 30 cd/m² herunterdimmen, sodass es abends oder bei wenig Licht auch nicht zu sehr blendet. Auch ist die Ausleuchtung ungewohnt gleichmäßig. Wir messen hier Differenzen von maximal acht Prozent. In der Brot-und-Butter-Klasse sind prozentuale Abweichungen circa doppelt so hoch, was noch immer akzeptabel wäre - also dort zumindest.

Wie schon erwähnt, hat der Monitor eine gute Farbraumabdeckung, was auch unsere Messung bestätigt. So wird nicht nur der SDR-Farbraum sRGB um einen Großteil überragt, sondern auch DCI-P3 und AdobeRGB nahezu vollständig abgedeckt. Zusammen mit der Werkskalibrierung kommt der Monitor auf eine Farbtreue, die ihn auch für professionelle Grafikarbeiten tauglich macht.

Mit dem DisplayHDR-Compliance-Tool können wir auch bestätigen, dass die erforderlichen 1.400 cd/m² für die höchste HDR-Stufe DisplayHDR 1400 übertroffen werden. Andere Tests melden sogar Messwerte bis 1.600 cd/m².

Bewegtbildqualität: Mittelmäßig schnell

IPS-Panels haben bereits TN-Panels abgelöst und kommen mittlerweile auch in den schnellsten Monitoren mit 360 Hz zum Einsatz. Bei Modellen mit 144 Hz, egal mit welcher Auflösung, bietet IPS einen guten Kompromiss aus den Panel-Eigenschaften "schön" und "schnell". Wir messen die Reaktionszeiten stets mit zwanzig Farbwechsel bei nativer Auflösung und Bildfrequenz auf der Overdrive-Stufe mit der besten Bildqualität und kommen auf einen Durchschnitt von 6,2 ms. Gute IPS-Panels unterbieten das nochmal deutlich und der Wert ist bestenfalls durchschnittlich, aber noch immer schnell genug, um bei 144 Hz ein schlierenarmes Bild zu liefern.

Asus ROG Swift PG32UQX: Reaktionszeiten Quelle: PC Games Hardware Asus ROG Swift PG32UQX (12) Quelle: PC Games Hardware

Das Overdrive ist beim PG32UQX dreistufig: Off, Normal und Extreme. Ohne Overdrive sind deutliche Schlieren sichtbar und auf Extreme deutliches Ghosting. Die "normale" Stufe ist hier stets der beste Kompromiss. Ein leichtes Ghosting ist auf unserem Testbild mit dem Ufo noch sichtbar. Die höchste Stufe ist für die Praxis irrelevant, sollte einfach nie gewählt werden. Das Ghosting ist die kürzere Reaktionszeit nicht wert und die Stufe dient nur zur Zahlenkosmetik fürs Marketing, um sich den Grauwechsel von 4 ms auf die Fahnen schreiben zu können. Die Bewegtbildschärfe ist also typisch für die eines 144-Hz-Panels, die Stärke des Monitors liegt eher in der Farbenpracht.

PG32UQX: G-Sync-Modul, das Freesync unterstützt

Welchen Sinn ergibt noch ein G-Sync-Modul, wenn dank "G-Sync-Compatible" doch heutzutage quasi jeder Gaming-Monitor G-Sync kann? Zum einen ist es die Garantie, dass es problemlos funktioniert auf der vollen Spanne zwischen 1 und 144 Hz, zum anderen verfügt es nach wie vor über das sogenannte variable Overdrive, was bei fast keinem Monitor mit nativem Freesync zum Einsatz kommt. Nun sind die beiden (einzigen) Unterschiede stets schwache Argumente für das nach wie vor teure Nvidia-Modul, weswegen es in der Preis-Leistungs-Klasse auch zunehmend ausstirbt. Denn zum einen ist die Qualität der variablen Bildwiederholrate mittlerweile kein Thema mehr bei Freesync-Monitoren. Die Hersteller schlampen hier seit "G-Sync Compatible" kaum noch. Das variable Overdrive klingt in der Theorie gut; eine variable Bildfrequenz benötigt ein variables Overdrive. In der Praxis ist die statische, oben beschriebene (normale) Overdrive-Stufe auch bei zweistelligen Frequenzen bzw. Fps nicht unbrauchbar.

Erfreulicherweise funktioniert auch Freesync per Displayport, also mit AMD-Grafikkarten, und G-Sync auch per HDMI, warum auch immer man ein Panel nicht per Displayport anschließen möchte. Zumindest für die Next-Gen-Konsolen ist der PG32UQX nicht wirklich eine gute Option, da er nur HDMI 2.0 bietet, also 4K60.

Input Lag: schön niedrig

Wir messen mit dem Leo-Bodnar-Tool in etwa 9 ms an der oberen Kante. Ohne Bildfrequenz entspricht der Wert also der Signalverzögerung der Monitor-Elektronik, in diesem Fall das G-Sync-Moduls, was schon mal ziemlich niedrig ist. Mit dem Nvidia LDAT (Latency Display Analyzing Tool) messen wir 22 ms - hier wird aber von Mausklick bis Bildreaktion gemessen, daher hat der Wert nur relative Aussagekraft. Der Bestwert aller unserer Messungen beläuft sich auf ca. 19 ms. Mit nur drei Millisekunden Unterschied hat der Monitor also einen kaum nennenswerten Input Lag.

Asus ROG Swift PG32UQX (3) Quelle: PC Games Hardware Asus ROG Swift PG32UQX: Input Lag (Nvidia LDAT) Quelle: PC Games Hardware

Fazit: Unerreicht gutes HDR aber kein Nonplusultra-Monitor

Den PG32UQX gibt es bereits seit dem Frühjahr 2021 und mittlerweile gibt es einige deutlich günstigere Modelle mit 4K/UHD, 144 Hz auf 32 Zoll - jedoch ohne diese HDR. Der Gigabyte M32U etwa bietet viel fürs Geld. Der PG32UQX bietet zwar auch viel, aber der Preis ist einfach viel zu hoch. Was den Asus-Bildschirm von anderen neuen 4K-144-Hz-Displays hauptsächlich unterscheidet, ist die HDR-Leistung. Es sind weitere 32-Zöller mit 4K/UHD und 144 Hz geplant, die viel günstiger sein werden als dieses Modell, wie zum Beispiel der ROG Swift PG32UQ von Asus, aber sie werden sich grundlegend unterscheiden, was die Hintergrundbeleuchtung und die HDR-Fähigkeit angeht.

Einer der Hauptgründe für den hohen Preis des PG32UQX ist die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die unserer Meinung nach sehr gut funktioniert. Das HDR-Erlebnis war hervorragend, mit einem wirklich gut konfigurierten HDR-Modus, einem großen Farbraum und 10-Bit-Farbtiefe. Was diesen Bildschirm wirklich von anderen abhebt, ist die atemberaubende Spitzenhelligkeit von über 1.600 cd/m² und die lokale Dimmfunktion der 1.152-Zonen-Hintergrundbeleuchtung. Der Kontrast war exzellent, die hellen Bereiche kamen richtig gut zur Geltung und es war sogar sehr schwer, Probleme mit Überstrahlungen oder Lichthöfen beim Betrachten echter Inhalte zu finden. Wer ein erstaunliches HDR-Erlebnis wünscht, ist hier richtig. Dieses wird auch von deutlich günstigeren Fernsehern erreicht, die dann aber mindestens 48 Zoll groß sind und in Form eines LG OLED 48C1711LB gerade mal ein Drittel des Asus-Monitors kosten. Dort wird dann auch HDMI 2.1 geboten, weswegen die TVs die bessere Option für Konsolenspieler sind.

PCGH-Wertung

1,56
Diagonale 31,5 Zoll
Produktname ROG Swift PG32UQX
Hersteller Asus
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. € 3.500,-/ausreichend
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/2507431
Ausstattung (20 %) 2,00
Anschlüsse 3 × HDMI 2.0, 1 × DP 1.4, 2 x USB-A 3.0, 1 x USB-A 2.0, 1 x USB-B 3.0, 1 x Line In, 1 x Line Out
Max. Auflösung/Pixeldichte 3.840 × 2.160/139,9 ppi
Panel-Typ/Diagonale IPS/80 cm
Netzteil/Vesa-Halterung Extern/100 x 100
Gewicht/Maße (inkl. Standfuß) 10,9 kg/72,6 cm x 50,4 cm x 30,5 cm
Pivot 90 Grad/neigbar/höhenverst. Nein/-5°, +20°/7
Garantie 3 Jahre
Zubehör HDMI-Kabel, Stromkabel, Werkskalibrierung, DP-Kabel
Eigenschaften (20 %) 1,45
Bildwiederholrate/VRR 1-144 Hz/G-Sync (nativ, Freesync-fähig)
Farbtiefe/Farben 10 Bit/1,07 Mrd. Farben
Kontrastverhältnis/Schwarzwert 1.314:1/0,4 cd/m²
Max. Leistungsaufnahme/Stand-by 151,3 Watt/0,1 Watt
Farbraumabdeckung 180%/123%
Besonderheiten Lautsprecher, Lichtsensor, Pixel-Overdrive, Software-OSD, Fadenkreuz, Hz-Einblendung, KVM, LMB-Technik, PiP, Schwarz-Aufhellung
Leistung (60 %) 1,46
Input Lag (Leo Bodnar/Nvidia LDAT) 9 ms/22,8 ms
Farbtreue (ø Delta E 2000) 1,6
ø Reaktionszeit (Min.-Max.) 6,2 ms (5-8,6 ms)
Min.-max. Helligkeit, Abweichungen 33,5-471,8 cd/m², Bis 8 %
VRR-Funktionalität voller Bereich
Schlieren-/Korona-Bildung Kaum sichtbar
Endnote 1,56
+ Sehr gute Farbwiedergabe
+ Gutes HDR
- Unmenschlich teuer
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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von peg1988 Komplett-PC-Käufer(in)
        Auf die verkauf Seite komm ich ja nicht
        Und ich habe weder Preis noch sonstiges rein geschrieben, genau so wenig das ich ihn fix verkaufe nur evtl
      • Von peg1988 Komplett-PC-Käufer(in)
        Auf die verkauf Seite komm ich ja nicht
        Und ich habe weder Preis noch sonstiges rein geschrieben, genau so wenig das ich ihn fix verkaufe nur evtl
      • Von GxGamer
        Ich hab deinen Beitrag mal editiert, wir haben hier einen Marktplatz und Forenregeln und ich würde dir nahelegen die letzteren mal zu lesen.
      • Von peg1988 Komplett-PC-Käufer(in)
        hy bekomme nächste woche den asus pg32uqx (neuals geschenk für eine arbeit)Die wollten mich damit überaschen habe es aber von anderen leuten gehört dass die mir den bestellt haben .

        Nun ich brauch eigntl gar keinen monitor
        Aber wenn er schon gratis ist ...
        Mir stellt sich nun die frage in wie fern das system durch 4 k mehr belastet wird zwecks hitze gpu, wasser usw?
        Fps verliert man ja auch da ich viele shooter spiele ist dass eher auch nciht von Vorteil...
        ausserdem weis ich nicht ob 32 zoll mir nicht zu groß ist da ich auf 27 zoll spiele...
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Kann?
        Wohl eher ist.
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ring0r
        Was bezahlbar ist oder nicht obliegt der Meinung des potenziellen Interessenten. OLED birgt an sich ein sehr gutes und sattes Bild wer jedoch echtes HDR Gaming erleben will ist mit den OLEDs leider schlecht bedient, die durchschnittlich 600nits reichen einfach nicht aus um echtes HDR wiederzugeben, auch wenn man alles abdunkelt.
        Hast du dich mal 1-1,5m vor so ein Gerät gesetzt und in HDR gezockt? Das kann schon anstrengend hell sein.
      Direkt zum Diskussionsende
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