[PLUS] Gaming-Monitore richtig kaufen: Welche Pixeldichte brauche ich?
PCGH Plus: Beim Monitor-Kauf entscheidet die Kombination zahlreicher Eigenschaften darüber, welches Modell vom Regal auf den Schreibtisch eines Spielers wandert. Trotz der fortschreitenden Weiterentwicklung von Gaming-Displays bleiben Format, Bildschirmdiagonale und Auflösung das Grundgerüst der Entscheidungsfindung. Diese drei Werte bestimmen die Pixeldichte. Wir gehen dem Zusammenspiel von Auflösung, Bilddiagonale und Sitzabstand auf den Grund. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2023.
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Monitor-Pixeldichte: Wo liegt die Schmerzgrenze?
- 1.1 Auflösung / Bilddiagonale = Pixeldichte
- 1.2 Der Zusammenhang von Pixeldichte und Sitzabstand
- 1.3 Der Preis eines Monitors steigt mit Auflösung, Größe und Bildwiederholrate
- 1.4 4K-UHD-Modelle: Hochauflösend kann preisert sein
- 1.5 8K: Wann ist es so weit?
- 1.6 Größe und Format bleiben Geschmackssache, Auflösung ist eine Geldfrage
- 2 Asus Swift OLED PG42UQ
- 3 Dell Alienware AW3423DW
- 4 Gigabyte M32U
- 5 Samsung Odyssey Neo G8
Monitor-Pixeldichte: Wo liegt die Schmerzgrenze?
Unsere Community-Umfrage im PCGHX-Forum hat 2017 ergeben, dass 45,2 Prozent der Teilnehmer noch mit Full-HD-Monitoren spielen. Nur ein Viertel der Spieler nutzte seinerzeit ein WQHD-Display. 2020, ganze drei Jahre später, hat sich die Lage geändert: Knapp 45 Prozent unserer Community nutzt Monitore mit höherer WQHD-Auflösung und der Anteil der genutzten Full-HD-Displays ist unter 24 Prozent gesunken. 2022 geht die Entwicklung weiter: 34 Prozent finden sich bei WQHD, 22 Prozent bei UHD und nur noch 12 Prozent bei Full HD. Die Auflösung wählt ein Gamer passend zu seinem System bzw. Einsatzzweck. Full HD ist nicht nur im Einsteigerbereich, sondern auch im E-Sport nach wie vor verbreitet, wo die maximale Bildwiederholrate die wichtigste Monitor-Eigenschaft ist und die Auflösung zugunsten der hohen Bildrate bewusst gering gewählt wird. Die goldene Mitte ist nach wie vor der Monitor mit 27 Zoll Bilddiagonale, WQHD-Auflösung und 144(+) Hz. Schon lange gibt es hier bezahlbare und gleichermaßen qualitativ gute Modelle. Die Pixeldichte von circa. 109 ppi (gerundet) bietet hier für die meisten Nutzer ein ausreichend knackiges Bild. Nun eignet sich die Pixeldichte dafür, andere Kombinationen von Bilddiagonalen und Auflösungen miteinander zu vergleichen und ist somit ein Indikator für die eigenen Ansprüche.
Auflösung / Bilddiagonale = Pixeldichte
Die Pixeldichte wird meistens in Bildpunkten pro Zoll (pixel per inch) in der Einheit ppi angegeben. Bei Druckern wird sie häufig dpi (dots per inch) genannt, ist aber prinzipiell das Gleiche. Der Wert beschreibt also, wie viele Pixel sich auf einem Rechteck mit Diagonale von einem Zoll befinden. Um nun die Pixeldichte des eigenen Geräts auszurechnen, packt man entweder selbst den Zollstock und den Pythagoras aus oder bedient sich einfach einem der Millionen Pixeldichte-Rechner online.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Monitor-Pixeldichte: Wo liegt die Schmerzgrenze?
- Auflösung / Bilddiagonale = Pixeldichte
- Der Zusammenhang von Pixeldichte und Sitzabstand
- Der Preis eines Monitors steigt mit Auflösung, Größe und Bildwiederholrate
- 4K-UHD-Modelle: Hochauflösend kann preisert sein
- 8K: Wann ist es so weit?
- Größe und Format bleiben Geschmackssache, Auflösung ist eine Geldfrage
- Test: Asus Swift OLED PG42UQ
- Test: Dell Alienware AW3423DW
- Test: Gigabyte M32U
- Test: Samsung Odyssey Neo G8
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