[PLUS] Vergleichstest: Zehn 4K-Displays ab 120 Hz
PCGH Plus: Ampere und Big Navi machen's endlich möglich: Die 4K/UHD-Auflösung und eine hohe Bildfrequenz sind keine gegenseitigen Widersprüche mehr. Bildschirme mit 4K und 120 Hz werden nun gefordert. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2021.
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Das 4K-Zeitalter ist da
4K oder UHD, man nenne die Auflösung wie man will, ist an sich nichts Neues. Seit vielen Jahren gibt es Monitore und erst recht Fernseher mit dieser Auflösung. 2018 waren dann auch mal mehr als 60 Hz möglich, wenn auch zunächst sündhaft teuer. Mittlerweile gibt es auch bezahlbare aber noch immer hochpreisige Modelle mit UHD und 144 Hz. Dank der neuen Konsolengeneration gibt es in aktuellen Fernsehern nun auch die HDMI-2.1-Schnittstelle, welche 4K/UHD und 120 Hz ermöglicht - auch für PCs, da aktuelle Grafikkarten nun endlich auch mit HDMI-2.1-Ausgängen gesegnet sind. Leider noch nicht die Monitore, dort ist Displayport 1.4 die Schnittstelle mit der höchsten Bandbreite, welche dank Display Stream Compression (DSC) die Auflösung bei 144 Hz mit voller RGB-Farbtiefe durchschleift. Die Modelle mit G-Sync Ultimate arbeiteten noch mit Farbunterabtastung, was im Gegensatz zu DSC keine Komprimierung, sondern vielmehr eine Beschneidung des Farbsignals ist. Das fällt besonders auf dem Windows-Desktop an einer etwas ausgefransten Schrift auf, nicht aber in Videos oder Spielen. Aktuell gibt es nur wenige Modelle mit DSC, etwa einen Asus PG43UQ oder die beiden hier getesteten 27-Zöller Asus XG27UQ und LG 27GN950-B.
"4K" ist synonym zu "UHD"
Bevor es Ihnen in den Fingern zum empörten Leserbrief juckt, klären wir eine wichtige Bezeichnung: Ja, 4K und UHD sind streng genommen zwei verschiedene Auflösungen. 4K wurde zunächst lediglich die Filmauflösung über 4.096 × 2.160 Pixeln (17:9) genannt, bis die Bezeichnung auch synonym für die Portierung ins 16:9-Format der Fernseher verwendet wurde, welche aus 3.840 × 2.160 Pixeln besteht und von den TV-Herstellern auch Ultra High Definition, Ultra HD oder einfach UHD genannt wird. Diese Auflösung wird fast immer gemeint, wenn umgangssprachlich von "4K" die Rede ist und fast alle aktuellen Fernsehern oder Monitoren verwenden sie. "4K" ist einfach deutlich verbreiteter als "UHD", auch wenn letzteres etwas präziser ist. 4K ist mittlerweile die Sammelbezeichnung für alle Auflösungen mit um die 4.000 Pixeln in der Breite, weswegen das Marketing mancher Hersteller auch einfach "4K UHD" verwendet, was gleichzeitig nicht falsch und umso verständlicher ist. Redaktionsintern haben wir uns daher auf den Kompromiss "4K/UHD" geeinigt. Denn solange die Bezeichnung an sich nicht falsch ist, ist für uns als Medium eine verständlichere Bezeichnung wichtiger als eine präzisere.
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