PCGH-Plus Label [PLUS] Geforce-Grafikkarte mit Freesync-Monitor: So funktioniert G-Sync Compatible

PCGH Plus: Niemand, aber wirklich niemand hätte erwartet, dass G-Sync jemals auf einen Freesync-Monitor möglich sein wird. Genau das aber erlaubt Nvidia nun und nennt das "G-Sync Compatible". Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 03/2019.

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 Geforce-Grafikkarte mit Freesync-Monitor: So funktioniert G-Sync Compatible
Quelle: Pixabay.de

Die zugefrorene Hölle

Ich konnte live dabei sein auf der Pressekonferenz von Nvidia zur CES in Las Vegas und habe es ehrlich gesagt vor Ort zunächst gar nicht glauben wollen: CEO Jensen Huang erzählte davon, dass Nvidia über 400 Freesync-Monitore getestet hat und nur zwölf davon den Qualitätsansprüche für G-Sync genügen würde. Zuerst dachte ich, es ginge darum, abermals den G-Sync-Aufpreis rechtzufertigen, indem Jensen unterschwellig den Eindruck vermitteln will, wie schäbig doch Freesync-Monitore und wie toll die mit G-Sync seien. Nun, das war auch der Fall. Was ich aber zunächst nicht kapierte, ist, dass diese zwölf Monitore kompatibel mit G-Sync sind. Ich konnte es erst glauben, als ich es bei Kollegen nachlesen durfte. Und es kommt ja noch besser: Grundsätzlich lässt sich G-Sync nun mit aktuellem Treiber nun an jedem Freesync-Monitor aktivieren, um das mal zu betonen. Nur eben bei den zwölf genannten garantiert Nvidia, dass G-Sync auch fehlerfrei funktioniert. Warum Nvidia den proprietären Elfenbeinturm nun überhaupt verlässt? Darüber kann nur spekuliert werden. Jedenfalls liefert Nvidia damit einen Grund weniger, wegen eines Freesync-Monitors zur AMD-Grafikkarte zu greifen.

"Freesync funktioniert nicht"

Erst in der letzten Ausgabe haben wir über den Status Quo von Freesync und G-Sync ausführlich geschrieben. Letzten Monat konnten wir noch nicht ahnen, dass sich zur CES diese gravierende Änderung auftut. An sich ist der Artikel aber nur in dem Punkt nicht mehr aktuell, dass die dynamische Bildwiederholrate mit einer Geforce-Grafikkarte einen G-Sync-Monitor erfordert. Wir haben schon in der letzten Ausgabe behauptet, dass G-Sync bislang stets besser funktioniert als Freesync, das mit manchen Modellen auch bei uns gerne immer mal Probleme machte. "Freesync funktioniert nicht", behauptet Jensen Huang pauschal, was so natürlich nicht stimmt. Wohl aber, dass Freesync-Monitore keiner externen Qualitätsprüfung unterliegen. Bei G-Sync kam bisher alles aus einer Hand, was wohl der Grund dafür ist, dass beide Komponenten in der Praxis besser harmonieren. Freesync basiert auf dem offenen Adaptive Sync der VESA, stellt wie dieses keinerlei Qualitätsanforderungen und kostet den Monitorherstellern nichts extra - erfordert also lediglich die Funktion mit einer AMD-Grafikkarte. Erst der Nachfolgestandard Freesync 2 HDR stellt einige Qualitätsanforderungen. Aber darum soll es hier nun nicht gehen. Sollten Sie sich dafür interessieren, oder etwa für G-Sync Ultimate, was vor der CES noch G-Sync HDR hieß, empfehlen wir einen Blick in den Artikel im letzten Heft, der mittlerweile auch online bei PCGH Plus zu finden ist.

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Folgendes finden Sie im Artikel: 
  • Voraussetzungen: G-Sync Compatible
  • Funktioniert Low Framerate Compensation (LFC)?
  • G-Sync mit einem Freesync-Monitor aktivieren
  • Input Lag und Limiter
  • Tabelle: Freesync-Monitore und G-Sync-Compatible
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