NBB Produkt-Highlights: Monitore
In Zusammenarbeit mit unserem Partner notebooksbilliger.de präsentieren wir Ihnen an dieser Stelle die aktuellen Angebots-Highlights zum Thema Monitore.
Special
Gemeinsam mit notebooksbilliger.de stellen wir Ihnen in diesem Artikel regelmäßig empfehlenswerte Gaming-Monitore und Angebote vor. Damit Sie sich fundiert entscheiden können, bieten wir Ihnen außerdem unterhalb der Monitor-Empfehlungen unsere hauseigene Kaufberatung zu den wichtigsten Daten und Begriffen rund um das Thema Bildschirme an.
Auf dieser Seite
- 1 Notebooksbilliger: die aktuellen Gaming-Monitor-Tipps
- 2 Gaming-Monitor Kaufberatung - Darauf sollten Zocker beim Monitorkauf achten:
- 3 Welcher Monitor taugt zum Zocken?
- 4 Welches Format ist beim Zocken angenehm?
- 5 HD, UHD, WQHD, UWQHD und Pixeldichte: Was steckt dahinter
- 6 Hertzberatung für Zocker:
- 7 Was bedeuten Input-Lag und Reaktionszeit beim Gaming-Monitor?
- 8 Monitor/Panel-Typen in der Übersicht
- 9 Das Gaming-Monitor-Bild ist "zerrissen", warum?
- 10 Nvidia G-Sync und AMD Freesync: Gaming-Monitor und Grafikkarte synchronisieren!
Notebooksbilliger: die aktuellen Gaming-Monitor-Tipps
Los geht es mit zwei echten Preishammern: Der Acer Nitro VG0 VG270P6BIP bietet ein 27-Zoll-Full-HD-Panel mit 144 Hz Bildwiederholrate und ordentlicher Farbdarstellung und eignet sich damit gut für Casual-Gamer und Allround-Nutzer, die ein ausgewogenes Gaming-Erlebnis suchen. Mit seinem klassischen Format ist er gleichermaßen für Spiele, Videos und Office-Aufgaben geeignet. Der MSI MAG 255FDE E20 hingegen richtet sich noch stärker an E-Sport-Fans: Er kombiniert 24,5 Zoll, 200 Hz und 0,5 ms Reaktionszeit auf einem schnellen Panel, das besonders bei kompetitiven Titeln flüssige Bewegungen garantiert. Wenn es um knallharte Performance für kleines Geld geht, ist dieser Monitor die richtige Wahl.
Auch der MSI MAG 275CQPFDE eignet sich mit 180 Hz und 0,5 ms für schnelle Games, die man dank des übersichtlichen 27-Zoll-Panels stets komplett im Blick hat. In Verbindung mit der leichten Krümmung sorgt das für ein immersives Spielerlebnis, das einen noch mehr hineinzieht. Unter der Haube des MSI MAG 325QFDE E18V stecken ebenfalls WQHD + 180 Hz, doch in Sachen Bildgröße legt er mit 32 Zoll noch eine Schippe drauf. Wer also Wert auf Multitasking-Fähigkeit legt und noch etwas Platz auf dem Schreibtisch hat, sollte sich diesen Monitor genauer anschauen.
Und weil MSI offenbar einen Lauf hat, sind hier direkt noch zwei weitere Angebote: Dank Dual-Mode, der je nach Bedarf zwischen hoher Auflösung und höherer Bildrate wechselt, eignet sich der MAG 275UPD E14 sowohl für Gaming als auch produktives Arbeiten. 4K sehen auf einem 27-Zöller außerdem knackscharf aus, sodass keine Details verloren gehen. Trotzdem bietet der MAG 322UP QD-OLED E16 sogar noch mehr Bildqualität. Sein 32-Zoll-QD-OLED-Panel liefert perfektes Schwarz, extrem hohe Kontraste und sehr schnelle Reaktionszeiten - ideal für anspruchsvolle Gamer und Kreative. Und damit man davon lange seine Freude hat, wirkt OLED Care 2.0 aktiv gegen Einbrennen.
Den Abschluss bildet ViewSonic mit zwei Modellen, die vor allem im Office punkten können. Der ultrabreite 34-Zoll-Monitor VA3420C bietet viel Platz für Multitasking und den täglichen Einsatz, wobei durch UWQHD-Auflösung und 120 Hz alles durchweg scharf und flüssig wirkt. Und das Curved-Panel sorgt dafür, dass trotz der Breite alles gut im Blick bleibt - egal ob bei der Arbeit oder wenn darauf doch mal gezockt wird. Ähnliches lässt sich auch über den VA3820C sagen, der bezüglich Arbeitsfläche noch einmal nachlegt. Denn mit 38 Zoll und USB-C-Hub wird er zur Schaltzentrale für Laptop-Setups und damit der ideale Monitor im Homeoffice.
Quelle: notebooksbilliger
NBB Produkt-Highlights: Monitore (2)
Gaming-Monitor Kaufberatung - Darauf sollten Zocker beim Monitorkauf achten:
Sie sind Gamer und beabsichtigen, sich einen neuen Monitor zu gönnen? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir zeigen Ihnen nicht nur, worauf Sie beim Monitorkauf achten sollten. Wir liefern Ihnen auch ausführliche Informationen zu den Themen Größe, Format, Monitortyp und Bildwiederholrate.
Welcher Monitor taugt zum Zocken?
Quelle: PCGH-Ratgeber
Gaming-Monitor Kaufberatung
Der größte Unterschied zwischen einem Monitor für das Büro und einem, der beim Gaming zum Einsatz kommt, ist oft die Bildwiederholungsrate. Während das Office-Modell, auf dem bis auf Videoclips wenig bewegte Bilder gezeigt werden, mit 60 Hz oder 75 Hz auskommt, stellen Gaming-Monitore das Bild mit bis zu 600 Hz dar. Dazu fällt die Reaktionszeit bei normalen Monitoren oft höher als 4 ms aus. Damit Sie mit Ihrem Gaming-Monitor das Zocken auch langfristig genießen können, empfehlen wir beim Kauf auf die folgenden Dinge zu achten:
- Größe und Format: 27 Zoll sollte Ihr Gaming-Monitor für ein großartiges Spielerlebnis und optimalen Überblick mindestens haben. Stimmt die Panel-Qualität, gilt: je größer, desto besser.
- Auflösung: Full-HD ist das absolute Minimum, reicht aber für ein Grafikfeuerwerk nicht mehr aus. WQHD ist schon etwas besser, 4K ist äußerst cool und entwickelt sich immer mehr zum Standard für Zocken. Allerdings benötigen Sie dafür auch die passende Hardware, damit Spiele flüssig laufen.
- Bildwiederholrate: Dieser Wert wird in Hertz (Hz) angegeben und sollte mindestens 144 Hz, besser noch 240 Hz betragen, sonst wird's ruckelig und es kann zu Bildrissen (Tearing) kommen.
- Reaktionszeit: Die sollte bei höchstens 4 ms liegen. Verlassen Sie sich dabei nicht vollständig auf die Herstellerangaben.
Sie können mit den von uns benutzten Begriffen nichts anfangen? Kein Problem, wir liefern Ihnen ausführliche Erklärungen.
Welches Format ist beim Zocken angenehm?
Das Format eines Gaming-Monitors wird in der Maßeinheit Zoll angegeben, dabei entspricht ein Zoll 2,54 cm. Echter Spielspaß kommt mit einem 32-Zoll-Monitor auf. Wollen Sie ein paar Euro sparen, sind 27 Zoll auch akzeptabel. 24 Zoll und weniger gehen gar nicht. 32 Zoll haben den Vorteil, dass sie ziemlich genau das menschliche Sichtfeld bedienen. Sitzen Sie allerdings mit dem passenden Abstand zum Gaming-Monitor, darf der auch gerne größer ausfallen. Ein riesiger 65-Zoll-Gaming-TV/Monitor bringt Ihnen allerdings nichts, wenn Sie nur einen halben Meter davon entfernt sitzen und nur die Hälfte des Bildschirms wahrnehmen.
Quelle: Samsung
Wollen Sie am heimischen TV zocken, sollten Sie für einen passenden Abstand zum Gerät sorgen, damit der Ihr Sichtfeld abdeckt.
HD, UHD, WQHD, UWQHD und Pixeldichte: Was steckt dahinter
Gaming-Monitore unterscheiden sich primär in ihrer Auflösung: Full HD (1.920 × 1.080), WQHD (2.560 × 1.440), UHD/4K (3.840 × 2.160) sowie Ultrawide-Formate wie 3.440 × 1.440 oder 5.120 × 1.440 Pixel. Je höher die Auflösung und Pixeldichte (ppi), desto schärfer das Bild - wobei kleinere Monitore bei gleicher Auflösung eine höhere Schärfe liefern.
Quelle: PCGH
Pixeldichte im Vergleich - mehr ist sichtbar besser: Je höher die Auflösung und je kleiner die Bildschirmdiagonale, desto mehr Pixel auf der Fläche. Die Pixeldichte wird oft in Pixel pro Zoll, kurz ppi (engl. Pixels per Zoll), angegeben. Bei den gezeigten Bildern handelt es sich um Makrofotos, sie wurden also vom Bildschirm abfotografiert.
"4K" wird meist synonym für UHD genutzt (3.840 × 2.160), obwohl es ursprünglich 4.096 × 2.160 meinte. UHD ist derzeit Standard, höhere Formate wie 8K oder 16K bringen kaum praktische Vorteile. Ob sich eine hohe Auflösung lohnt, hängt von der Bildschirmgröße ab: Auf Monitoren bis 24 Zoll bringt 4K wenig, da die Pixeldichte bereits in WQHD sehr hoch ist. Ab 27 Zoll kann 4K für Gamer sinnvoll sein, ab 32 Zoll wird es auch im Alltag deutlich erkennbar. Entscheidend ist die Hardware-Leistung: 4K bei hohen Bildraten, etwa 144 Hz verlangt aktuelle High-End-Grafikkarten mit viel Speicher. Mittelklasse-Hardware genügt für Büroarbeit oder weniger anspruchsvolle Spiele, während Upscaling-Techniken wie DLSS helfen können.
Ultrawide- und Curved-Monitore (beispielsweise UWQHD mit 3.440 × 1.440) bieten mehr Immersion, benötigen aber ebenfalls starke GPUs. Weniger fordernd sind WQHD (2.560 × 1.080) oder Full-HD-Curved-Modelle. Sehr breite Dual-QHD-Monitore (5.120 × 1.440) erweitern den Bildraum nochmals deutlich.
Insgesamt gilt: Höhere Auflösung verbessert die Bildqualität, setzt aber größere Bildschirmdiagonalen und eine starke Hardware-Ausstattung voraus.
Quelle: PCGH
Das beliebte UWQHD bietet in etwa 31 Prozent mehr Pixel als das herkömmliche WQHD im 16:9-Format. Daher sind Curved Monitore aktuell auch für Gamer eine Option.
Hertzberatung für Zocker:
Die Bildwiederholrate ist einer der zentralen Faktoren bei der Wahl eines Gaming-Monitors. Sie wird in Hertz (Hz) angegeben und beschreibt, wie oft pro Sekunde ein neues Bild dargestellt wird. Ein Monitor mit 60 Hz zeigt alle 16 Millisekunden ein neues Bild, bei 144 Hz sind es etwa alle 7 Millisekunden. Je höher dieser Wert, desto flüssiger erscheinen Bewegungen.
Für Alltagsnutzung wie Büroarbeit oder Medienwiedergabe reichen 60 Hz aus, bei Spielen gelten jedoch deutlich höhere Werte als Standard. Ab 120 Hz spricht man von Gaming-Monitoren, 144 Hz hat sich als verbreiteter Mittelwert etabliert. Unterschiede sind bereits deutlich sichtbar, wenn man von 60 auf 120 Hz wechselt. Zwischen 120 und 240 Hz bleibt der Vorteil spürbar, nimmt aber ab. Moderne Monitore erreichen bis zu 500 oder 600 Hz. Diese Werte und lohnen sich primär für wettkampforientierte Spieler, wobei der Mehrwert stark von der Empfindlichkeit des Spielers abhängt.
Eine höhere Frequenz bringt mehrere Vorteile:
- Flüssigere, reaktionsschnelle Bewegungsdarstellung, besonders bei schnellen Szenen in Spielen.
- Reduzierte Bewegungsunschärfe, da kürzere Abstände zwischen den Einzelbildern bestehen.
- Geringerer Input-Lag und damit bessere Reaktionszeiten, was besonders im kompetitiven Bereich zählt.
- Augenfreundlichkeit: weniger Flackern und Ruckeln sorgt für eine angenehmere Darstellung.
Für unterschiedliche Gaming-Einsatzszenarien gilt:
- Story- und Gelegenheitsspiele sowie Filme profitieren schon von 120 Hz.
- Multiplayer- und E-Sport-Titel erfordern mindestens 144 Hz, ambitionierte Spieler greifen zu 240 Hz oder mehr.
- Professionelle E-Sportler nutzen Monitore mit über 300 Hz, teilweise bis 600 Hz, um jede Millisekunde an Reaktionszeit herauszuholen.
Quelle: KFA2
Wer ein Gaming-Monitor mit 240-Hertz-Panel besitzt, soll diesem auch eine leistungsstarke Grafikkarte wie eine Geforce RTX 5080 (im Bild) oder eine Radeon 7900 XTX zur Seite stellen.
Die tatsächliche Wirkung hängt nicht nur vom Monitor, sondern auch von der Leistung der Grafikkarte ab. Die muss ausreichend Leistung in Form von FPS (Frames per Second) liefern, um die Bildfrequenz des Monitors konstant oder annähernd auszureizen. Typische FPS-Ziele sind 30 FPS für einfache Anwendungen und 60 FPS oder mehr für flüssiges Gameplay und Videos. Höhere Werte sorgen für flüssigere Bewegungen, niedrige für Ruckeln. Zudem begrenzt der Monitor die maximale Bildrate, denn ein 240-Hz-Panel entfaltet sein Potenzial nur dann voll, wenn 240 FPS gehalten werden können.
Was bedeuten Input-Lag und Reaktionszeit beim Gaming-Monitor?
Technisch bedingt benötigt ein Monitor einige Millisekunden, bis das Bild von der Grafikkarte auch an der Mattscheibe angezeigt wird. Diese Millisekunden sind der Input-Lag, also die an sich winzige Verzögerung zwischen der Eingabe des Nutzers und der finalen sichtbaren Auswirkung im Spiel. Je schneller das Spiel, desto wichtiger ist es, dass diese Verzögerung möglichst gering ist.
Ein Teil des Input-Lags ergibt sich aus der Reaktionszeit des Monitors. Das ist die Dauer, die ein Pixel für einen Farbwechsel benötigt. Hierzu finden sich im Datenblatt des Bildschirms Angaben des Herstellers. Die Reaktionszeit sollte generell nicht mehr als 4ms betragen.
Monitor/Panel-Typen in der Übersicht
| Paneltyp | Vorteile | Nachteile | Typische Einsatzbereiche |
|---|---|---|---|
| TN (Twisted Nematic) | Sehr kurze Reaktionszeiten, extrem hohe Bildwiederholfrequenz, stromsparend | Eingeschränkte Farbdarstellung, geringe Blickwinkelstabilität, Kontrastverlust bei Abweichungen vom Idealwinkel | Reaktionskritische Spiele, Performance-orientierter E-Sports |
| IPS (In-Plane Switching) | Stabile Blickwinkel, gleichmäßige Farben, gute Reaktionszeiten bei schnellen Varianten, Alltags- und Spieltauglich | Höherer Energieverbrauch, mögliches Backlight-Bleeding | Semi- bis professioneller E-Sports, Spiele mit schneller Bewegung und Anspruch an Farbdarstellung |
| VA (Vertical Alignment) | Hoher Kontrast, tiefe Schwarztöne, kostengünstig | Längere Reaktionszeiten, Schlieren bei schnellen Bewegungen, eingeschränkt für präzises Aiming | Kontrastreiche Inhalte, weniger reaktionskritische Spiele |
| OLED | Perfekte Schwarztöne, unendlicher Kontrast, schnelle Reaktionszeiten, exakte Farbdarstellung, blickwinkelstabil | Höherer Preis, potentielles Einbrennen statischer Inhalte, Pflegeaufwand erforderlich | Spitzenleistung bei Geschwindigkeit und Bildqualität, professionelle E-Sports, visuell anspruchsvolle Spiele |
Das Gaming-Monitor-Bild ist "zerrissen", warum?
Bei manchen Gaming-Monitoren kann das Bild "zerrissen" erscheinen - ein Effekt, der als Tearing bezeichnet wird. Die Ursache ist die fehlende Synchronisation zwischen Grafikkarte und Monitor. Klassische Displays aktualisieren das Bild zeilenweise von oben nach unten. Hat der Bildaufbau den unteren Rand erreicht, beginnt der Prozess wieder oben, um das nächste Bild darzustellen. Die dafür notwendige Wartezeit nennt man Vertical Blanking Interval (VBLANK).
LCDs erzeugen Bilder weiterhin von links nach rechts und oben nach unten. Wird die Wartezeit auf das nächste Bild nicht berücksichtigt, liefert die Grafikkarte kontinuierlich neue Frames. Dabei können Informationen von mehreren Bildern gleichzeitig angezeigt werden. Bei Bewegungen äußert sich dies durch horizontale Verschiebungen oder Bildrisse, besonders bei seitlichen Kameraschwenks.
Quelle: PCGH
Wenn die Bildfrequenz des Bildschirms nicht für die Framerate des Spiels ausreicht, dann kann es zu einem sogenannten Tearing kommen.
Ein Monitor mit 60 Hz zeigt alle 16,67 Millisekunden ein neues Bild. Grafikkarten erzeugen oft deutlich mehr Frames pro Sekunde, als der Monitor darstellen kann. Problematisch ist nicht nur die Differenz zwischen Bildrate und Refresh-Rate. Selbst bei exakt 60 Frames pro Sekunde und 60 Hz können Bildrisse auftreten, wenn Grafikkarte und Monitor nicht phasenstabil arbeiten. Ein Framelimiter begrenzt die Bildrate, löst das Problem jedoch nicht vollständig; Tearing würde an derselben Stelle wieder auftreten.
Das Grundprinzip von Tearing liegt in der unterschiedlichen Arbeitsweise: Die Grafikkarte liefert variable Bildraten, der Monitor feste. V-Sync synchronisiert GPU und Monitor, reduziert Bildrisse, erhöht aber den Input-Lag durch Bildpufferung. In schnellen Spielen kann dies die Reaktionszeit spürbar beeinflussen, sodass zwischen Bildqualität und Performance abgewogen werden muss.
Nvidia G-Sync und AMD Freesync: Gaming-Monitor und Grafikkarte synchronisieren!
Adaptive Sync ist ein Standard, der Bildrisse (Tearing) und Input-Lag reduziert, indem die Bildwiederholrate des Monitors dynamisch an die Bildrate der Grafikkarte angepasst wird. Auf dieser Basis arbeiten G-Sync für NVIDIA- und FreeSync für AMD-Karten. Ohne passende Unterstützung können trotz hoher Monitorfrequenz Tearing und Ruckeln auftreten. Adaptive Sync ermöglicht nahezu Tearing-freie Darstellung, da Frames direkt ohne Zwischenspeicherung ausgegeben werden. Vereinzelt zu schnell gerenderte Frames lassen sich durch zusätzlich aktiviertes V-Sync bremsen, ohne spürbaren Latenznachteil.
Quelle: PCGH
FreeSync und G-Sync reduzieren Input Lag und liefern bei kompetitiven Spielen wie Valorant rissfreie sowie farbtreue Bilder.
Technisch funktionieren G-Sync und FreeSync ähnlich, Unterschiede ergeben sich durch Lizenzbedingungen. G-Sync-Monitore erfordern zertifizierte Panel-Qualität, FreeSync Premium setzt mindestens 120 Hz und Low Framerate Compensation (LFC) voraus, wodurch bei niedrigen Bildraten die Wiederholfrequenz künstlich vervielfacht werden kann. Ideal ist eine Frame-Limitierung knapp unterhalb der maximalen Monitorfrequenz, um Latenzspitzen zu vermeiden. Spiele bieten dafür interne FPS-Limiter, alternativ die Grafikkartentreiber.
Erweiterte Varianten wie FreeSync 2 HDR und G-Sync Ultimate koppeln die dynamische Bildfrequenz an HDR, um den durch Tone-Mapping entstehenden Input-Lag zu reduzieren. Auch Curved-Displays und Monitore mit hohen Bildfrequenzen profitieren von Adaptive Sync. In der Praxis liefert die Kombination aus aktivem G-Sync und V-Sync das beste Verhältnis zwischen Bildqualität und Latenz. Fehlt Adaptive Sync, reduziert eine FPS-Begrenzung knapp unter der Monitorfrequenz Tearing deutlich, wobei kurze Bildrisse bei hohen Hertz-Werten weniger auffallen.
