Gigabyte M27Q vorgestellt: Erster Gaming-Monitor mit KVM-Switch

Der Gigabyte M27Q wäre eigentlich ein ganz gewöhnlicher Gaming-Monitor mit WQHD-Auflösung und der Bildwiederholrate von 170 Hz, wenn er nicht an der Rückseite eine keine zusätzliche Taste hätte. Dabei handelt es sich um den KVM-Switch, der nicht nur zwischen zwei Videoeingängen hin- und herschaltet, sondern auch die angeschlossene Tastatur und Maus zwischen zwei Rechnern wechselt.

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Special Manuel Christa
Gigabyte M27Q vorgestellt: Erster Gaming-Monitor mit KVM-Switch
Quelle: Gigabyte

Gigabyte M27Q: 27 Zoll großes IPS-Panel mit WQHD und 170 Hz

Nach wie vor zeichnen sich Gaming-Monitore mit 27 Zoll großer Diagonale, WQHD-Auflösung über 2.560 × 1.440 Pixeln und einer Bildwiederholrate mit 144 Hz (oder höher) durch ein humanes Preis-Leistungsverhältnis aus. Viele Gamer schätzen daher das nicht zu große und nicht zu kleine Display, und die noch immer annehmbare Pixeldichte von circa 110 ppi mit der Auflösung auf dieser Bildfläche. Zudem macht eine hohe Bildwiederholrate das Bild flüssiger: Der M27Q bietet bis zu 170 Hz, die dank Freesync beziehungsweise G-Sync (Compatible) variieren können. Dank der variablen Bildfrequenz treten in Spielen keine Bildrisse (Screen Tearing) auf, welche aus dem ansonsten asynchronen Verlauf der Bildrate der Grafikkarte und der Bildwiederholrate des Monitors resultiert.

Gigabyte M27Q (2) Quelle: Gigabyte Gigabyte M27Q (2) IPS-Panels haben gegenüber anderen Panel-Techniken den Vorteil, dass sie besonders blickwinkelstabil und in den Reaktionszeiten etwas schneller als VA-Panels sind. Letztere sind dafür kontraststark dank niedrigerem Schwarzwert, aber schlieren in dunklen Farbwechsel etwas stärker als IPS.

Gigabyte nennt eine volle sRGB-Farbraumabdeckung. Dieser Farbraum ist der einzige wichtige für Gamer. Der DCI-P3-Farbraum wird von Filmproduktionen genutzt - hier nennt der Hersteller eine Schnittmenge von 92 Prozent. Farbtiefe des Panels beträgt native 8 Bit, was 16,5 Millionen Farben entspricht.

Der M27Q ist für DisplayHDR 400 zertifiziert. Damit lassen sich zumindest HDR-Inhalte korrekt wiedergeben. Ein höherer HDR-Kontrast aber ist den höheren HDR-Zertifizierungen (600 oder 1.000) vorbehalten, welche in der Regel stets über ein lokal dimmbares Hintergrundlicht verfügen. Nicht so beim M27Q, denn eine bessere HDR-Qualität kommt ohnehin erst in Modellen zum Einsatz, die fast doppelt so teuer sind wie der hier vorgestellte Monitor.

Gigabyte M27Q: Eigenschaften

Gigabyte M27Q vorgestellt: Erster Gaming-Monitor mit KVM-Switch (1) Quelle: Gigabyte Gigabyte M27Q vorgestellt: Erster Gaming-Monitor mit KVM-Switch (1) Die Icons stehen für folgende Eigenschaften des Monitors:

  • QHD/2K: WQHD-Auflösung mit 2.560 × 1.440 Pixeln
  • 0,5 ms Reaktionszeit (MPRT), 170 Hz Bildwiederholrate
  • 8 Bit Farbtiefe (= 16,7 Mio. Farben)
  • Super Wieder Color Gamut: Erweiterter Farbraum
  • KVM: Integrierte Umschaltung von Video- und USB-Eingängen
  • OSD Sidekick: Steuerung per Windows-App
  • Auto Update: Automatische Firmware-Aktualisierung per OSD Sidekick
  • Game Assist: Zahlreiche Gaming-Funktionen
  • Low Blue Light: Augenschonender Blaulichtfilter
  • Flicker Free: Durchgehend beleuchtetes Panel ohne flimmerndes PWM-Dimming

Hier kannst du den Gigabyte M27Q kaufen

KVM-Switch: Einfaches Umschalten zwischen Videoquellen sowie Tastatur und Maus

Wie die meisten Gaming-Monitore hat auch der M27Q einen integrierten USB-Hub. Neben der USB-B-Buchse ist noch eine zusätzliche USB-C vorhanden. An diese kann ein zweiter Rechner angeschlossen werden. Im OSD (On Screen Display) muss dann nur noch der jeweilige USB-Ausgang einem Videoeingang zugewiesen werden, sodass mit dem einfachen Tastendruck auf den KVM-Switch neben der Videoquelle auch die USB-Eingänge umgeschaltet werden. Dort am Monitor schließt man entsprechend Tastatur und Maus an, sodass für einen zweiten Computer nicht ein zweites Set an Eingabegeräten benötigt wird.

Gigabyte M27Q (6) Quelle: Gigabyte Gigabyte M27Q (9) Quelle: Gigabyte

Gigabyte M27Q: Herstellertypische Ausstattung

Wie jeder Gaming-Monitor von Gigabyte hat auch der M27Q eine üppige Ausstattung: Darunter fallen etwa die Funktionen, ein Fadenkreuz oder die Bildwiederholrate einzublenden, genauso wie die Schwarzwert-Aufhellung. Dadurch wird das Schwarz etwas ins Grau geschoben, um dunkle Ecken in Spielen besser sehen zu können. Das geschieht, ohne die gesamte Helligkeit anzuheben.

Aim Stabilizer nennt Gigabyte das Flimmern des Hintergrundlicht (Synchron mit der Bildfrequenz). Dadurch werden Bewegtbilder deutlich geschärft. Leider ist die Funktion nicht in Verbindung mit Free- oder G-Sync kompatibel, sodass sie im OSD ausgegraut ist, wenn Freesync dort aktiviert ist.

M27Q: Unterschiede zu Gigabyte-Geschwistern G27Q und G27QC

Der Gigabyte-Monitor entspricht vom Äußeren weitestgehend den G-Modellen aus diesem Jahr: Der M27Q ist an sich identisch zum G27Q, welcher aber lediglich mit 144 Hz eine geringere Bildwiederholrate hat und eben keinen KVM-Switch, welcher den M27Q auszeichnet. Dafür ist der Gigabyte G27Q auch etwas günstiger. Der G27QC hat ein gekrümmtes VA-Panel, während die beiden flachen Modelle stets ein IPS-Panel haben. Wesentlicher Unterschied ist der bereits erwähnte Kontrast: IPS und TN werden stets mit 1.000:1 angegeben, während VA 3.000:1 im Datenblatt stehen haben. IPS hat die leicht besseren Reaktionszeiten und die ebenso leicht bessere Blickwinkelstabilität. Weitere Unterschiede: Die beiden G-Modelle haben integrierte Lautsprecher (2x 2 Watt), während der M27Q lediglich mit einem Line-Out (Klinke) ausgestattet ist.

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