PCGH-Plus Label [PLUS] Monitor-Trends 2023: OLED, Mini-LED, kabellose Zukunft und mehr

PCGH Plus: Wie sehen zukünftige Monitore aus? Etwa so, wie in diesem KI-generierten Bild? Derartige Neon-Ecken sind zwar schick, die abgeschnittenen Kanten auch nicht undenkbar, aber beides doch ziemlich unpraktisch. Ganz so futuristisch wirken die 2023er-Displays, die wir hier vorstellen möchten, dann doch nicht. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 03/2023.

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 Monitor-Trends 2023: OLED, Mini-LED, kabellose Zukunft und mehr
Quelle: instaphotos, 123RF, Dall-E

Die Displays der Zukunft

Aktuell haben alle Panel-Techniken noch so ihre Vor- und Nachteile und es ist nach wie vor nicht klar, welche Technik ihre Mankos am ehesten in den Griff bekommt und die jeweils andere am Markt verdrängt. Das haben wir etwa unter den LCDs selbst gesehen: IPS ist mittlerweile fast so reaktionsschnell wie TN geworden, sodass es selbst in E-Sport-Monitoren kaum einen Grund mehr für das blickwinkel- und farbschwache TN gibt. Wobei die letzten TN-Modelle an diesen Nachteilen ziemlich gut gefeilt haben, wie auch wir in den Tests festgestellt hatten. Aber das Stigma des Billigpanels bekam TN nicht mehr so richtig los. Obwohl TN nun doch bei den neuen 540-Hz-Panels ein Comeback bekommt, aber dazu später mehr.

Technologische Konkurrenz gibt es auch zwischen den anderen Panel-Arten - und nicht nur unter den LCDs an sich. Fast schien es so, als wären OLED-Panels nur eine Übergangstechnik, bis LCDs oder andere Displays wie Micro-LED günstig oder gut genug werden, um sie schließlich ganz abzulösen. Als Monitor zündete OLED lange nicht, die Hersteller brachten nur vereinzelt teure und TV-große Modelle auf dem Markt, die nach wie vor recht dunkel waren und das Einbrennrisiko mit sich brachten. Gleichzeitig wurden LCDs immer besser: Samsung, der größte Konkurrent des OLED-Pioniers LG, setzte lange auf VA-LCDs, zwar gepimpt mit Quantum-Dot-Schicht, welche ohne diese beiden Mankos kommt, dafür aber nicht ganz so gut im Kontrast ist und eine Hintergrundbeleuchtung hat, ohne selbstleuchtende Pixel. Fürs HDR-Mastering im Profi-Geschäft setzte man ohnehin schon auf LCDs, etwa mit Dual Layer, allein schon wegen der hohen Maximalhelligkeit. OLEDs bieten zwar absolutes Schwarz, leuchten jedoch nicht so hell wie LCDs. 2020 stellte auch Hisense eine Consumer-Version eines Dual-Cell-LCDs vor, was aber dann doch nicht so recht zündete. Kurzum: OLED ist spätestens seit 2023 wieder eine ernstzunehmende Technik. Sowohl Samsung als auch LG zogen sich aus dem LCD-Geschäft wegen der erstarkten chinesischen Konkurrenz zurück. Nun gibt nicht nur falt- und rollbare OLEDs, sondern auch solche für kleinere Monitor-Größen, wie etwa 42, 34 oder 27 Zoll. Am Einbrennrisiko und der niedrigen Maximalhelligkeit habe man gefeilt. Klar wurde das seitens des Marketings schon immer kleingeredet, aber nun will LG das auch technisch verbessert haben.

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Folgende Themen finden Sie im Artikel: 

  • Die Displays der Zukunft
  • Endlich mehr OLED-Monitore
  • Mehr LCDs mit Mini-LEDs
  • 540 Hz: das neue Nonplusultra für den E-Sport
  • 4K mit 120 Hz oder Full HD mit 240 Hz
  • Die Zukunft ist kabellos
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