Asus ROG Swift PG27AQDP: Erster WQHD-OLED-Monitor mit 480 Hz und mehr
Asus hat auf der Gamescom drei neue Gaming-Monitore vorgestellt. Darunter ist mit dem ROG Swift PG27AQDP auch der erste WQHD-OLED-Monitor mit satten 480 Hz.
Die Gamescom 2024 ist in vollem Gange und Asus hat die Messe gestern genutzt, um gleich drei neue Monitore der ROG-Serie vorzustellen. Die richtet sich explizit an Spieler und wartet dementsprechend mit besonders starken Eigenschaften auf. Das Highlight ist dabei eindeutig der Asus ROG Swift PG27AQDP. Der 27-Zoll-Monitor setzt auf WOLED und bietet eine WQHD-Auflösung sowie satte 480 Hz. Laut Asus handelt es sich weltweit um das erste Modell mit diesen Specs. Auch die restlichen Features des Bildschirms lesen sich sehr gut.
Die Reaktionszeit ist mit nur 0,03 ms OLED-typisch extrem niedrig, zudem hat Asus eine ganze Reihe von KI-Features wie AI Assistant, AI Visual, AI Crosshair, AI Sniper, AI ShadowBoost, und den MOBA Map Helper verbaut, die euch beim Zocken unterstützen sollen. HDR ist ebenfalls an Bord und bei den Anschlüssen werden alle aktuellen Formate bedient, sodass man sowohl mit dem PC als auch einer Konsole das Maximum an Leistung herausholen kann. Mit OLED Care+ will man die Langlebigkeit der OLED-Panels erhöhen. Drei Jahre Garantie gibt es obendrauf. Zur Markteinführung hat Asus die unverbindliche Preisempfehlung auf 999 US-Dollar festgelegt.
Quelle: PCGH
Ein Blick auf die Spezifikationen des Monitors.
Zwei weitere Neuzugänge vorgestellt
Neben dem Prunkstück hat Asus auch noch zwei weitere Monitore angekündigt. Beim ROG Strix OLED XG27ACDNG setzt Asus auf QD-OLED und WQHD bei 27 Zoll, die Bildwiederholrate liegt aber "nur" bei 360 Hz. Der Bildschirm soll Ende 2024 auf den Markt kommen. Der Preis des Monitors wurde allerdings noch nicht verraten. Ähnlich verhält es sich auch beim ROG Swift 360 Hz PG27AQNR, der auch Ende des Jahres kommen soll. Der richtet sich speziell an kompetitive Spieler und E-Sportler, bietet ebenfalls 360 Hz und WQHD und setzt auf ein LCD-Panel. Der Monitor unterstützt die G-SYNC Pulsar-Technologie, die für besonders scharfe Bilder sorgen soll und sich daher für schnelle Spiele besonders gut eignet.
Quelle: Asus

Was du als "Verteidigung" umschreibst, ist eigentlich nichts weiter als ein Kundtun meines Unverständnisses dafür, dass ein in der Praxis quasi nicht relevanter Nachteil künstlich aufgeblasen werden muss. Insofern ist der Grund in der Tat einfach zu verstehen: Die Empörung über "fehlende Zukunftssicherheit" und vermeintlich nicht ausgeschöpfte Hardware kommt mir reichlich albern vor, da, wie gesagt, die volle Spezifikation des Monitors auch ohne DP 2.1 bedient wird.
Fakt bleibt aber nichtsdestoweniger, dass man auch bei Verfügbarkeit von DP 2.1 keinen wirklichen Vorteil hätte.
Auch High-End-Käufer sind nicht synonym mit einwandfrei informierter Kundschaft. Geld ausgeben zu können bedeutet noch nicht, dies auch in jedem Fall sinnvoll zu tun. Und selbst wenn das anders wäre, könnten solche Kunden auch immer noch, wie etwa ich, zu dem Schluss kommen, dass DP 1.4 für sie kein Nachteil ist.
Wie auch immer, als erwachsene Menschen können wir uns an dieser Stelle sicher darauf einigen, dass wir uns nicht einig werden. Letzten Endes werde ich mir, Stand jetzt, ohnehin noch keinen OLED-Monitor irgendeiner Größe, Auflösung oder Anschlussausstattung anschaffen und du kannst, solltest du das anders halten wollen, ja einfach den FO32U2P kaufen. Der erfüllt deinen Wunsch nach DP 2.1 dann.
Der Punkt ist, wir reden hier nicht über irgendeinen Billigmonitor, auch nicht über die Preiswerte Mittelklasse, sondern über High End und da ist es schon etwas peinlich, wenn ein Standard, der seit gut 2 Jahren verfügbar ist, nicht unterstützt wird.
Bald kommt dann auch noch die neue Generation und schon hat man den vollen Vorteil.
Wie gesagt: das ganze ist nicht zu verteidigen, das sollte eigentlich einleuchten.
Es braucht DP 2.1 nicht, sofern der DP 1.4-Port in der Lage ist, das Featureset des Monitors auszuschöpfen.
Du unterstellst, dass dem nicht so sei, weil eben DSC genutzt wird, um WQHD @ 480 Hz abbilden zu können. Du siehst darin einen eklatanten Nachteil. Ich vertrete, dass das dieser Nachteil eher theoretisch ist und die Verwendung von DP 1.4 für den Kunden daher keine relevante Rolle spielen wird.
Aber da bräuchte man bei DP 2.1 dann auch schon DSC.
1: ist es wesentlich besser, als DP 1.4
Wenn ich mir was .kaufe, dann ist es schön, wenn das auch zukunftssicher ist. Bei meiner GTX 670 hat es mich am Anfang auch nicht interessiert, dass der DP 1.2 Port 4K60 fähig ist. Als 2020 dann meine GTX 980Ti das zeitlich gesegnet hat und ich, dank Miningboom, noch damit auskommen mußte, war ich darüber froh. Als ich mir meinen Laptop gekauft habe, da war mir 4K egal. 2018 hab ich mir dann einen 4K Monitor zugelegt, da war es echt blöd, dass das Ding nur HDMI 1.4 hat. Zum Glück ist das Ding 4K30 fähig.
Dass du zu einem früheren Zeitpunkt von einem seinerzeit weit entwickelten Featureset einer älteren Grafikkarte profitieren konntest, hat damit nicht viel zu tun. Bezogen auf das diskutierte Ausgabegerät würde es ein vergleichbares Szenario nicht geben, eben weil man mit DP 1.4 effektiv keinen Beschränkungen unterliegt. Durch die Verwendung anderer Grafikkarten wird sich das nicht plötzlich ändern.
Wie auch immer, ich vertrete eben nun einmal eine Meinung, die deiner zuwider läuft:
Es braucht DP 2.1 nicht, sofern der DP 1.4-Port in der Lage ist, das Featureset des Monitors auszuschöpfen.
Du unterstellst, dass dem nicht so sei, weil eben DSC genutzt wird, um WQHD @ 480 Hz abbilden zu können. Du siehst darin einen eklatanten Nachteil. Ich vertrete, dass das dieser Nachteil eher theoretisch ist und die Verwendung von DP 1.4 für den Kunden daher keine relevante Rolle spielen wird.
Könnte die Verwendung von DP 2.1 mit voller Bandbreite schaden? Nein, sicher nicht. Würde es eher den Eindruck eines wirklich kompletten Featuresets vermitteln? Ja, klar. Aber ist es ein "Must-Have"? Nope.
Und ganz ehrlich, glaubst du, dass diese minimale Versäumnis irgendwo anders als in der Enthusiasten-Community überhaupt diskutiert wird? Insofern scheint die Nachfrage am Markt mir da wohl zuzustimmen.