VGA-Anschluss nur noch bis 2015?

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Führende Hersteller aus der IT-Brache haben sich darauf geeinigt, dass die Unterstützung der VGA-Schnittstelle bis 2015 beendet werden soll. Als Nachfolger sind die beiden Anschlusstypen Display-Port und HDMI vorgesehen. VGA wurde 1987 von IBM auf den Markt gebracht.

Führende IT-Hersteller haben sich darauf geeinigt, den schon sein 1987 auf dem Markt befindlichen VGA-Anschluss sowie den LVDS-Standard spätestens im Jahr 2015 nicht mehr zu unterstützen. Schon 2013 möchten die Unternehmen AMD und Intel LVDS nicht mehr nutzen, LVDS ist ein von vielen Flüssigkristallbildschirmen verwendeter interner Signalstandard. Mit dem Ende des VGA-Anschlusses würden dann auch DVI-I-Anschlüsse (analog und digital) nicht mehr verbaut werden.

Die Unternehmen AMD, Dell, Intel, Lenovo, Samsung und LG begründen den Schritt mit den technischen Nachteilen der VGA-Schnittstelle. Die Schnittstelle hat in den Bereichen Auflösung und Farbtiefe die Grenzen des Machbaren erreicht, außerdem soll der VGA-Standard mehr Platz und Energie benötigen als die neueren Technologien.

Im PC-Bereich soll Display-Port der neue Standard werden, im TV-Bereich soll HDMI zum Einsatz kommen. Der Display-Port soll laut den Herstellern weniger Energie benötigen und auch einen geringeren Platzbedarf haben. Damit eignet sich der Display-Port-Anschluss auch sehr gut für mobile Computer wie Netbooks, Notebooks oder auch Tablet-PCs.

Eric Demers, CTO von AMDs Graphics Division: "Displays und Display-Standards entwickeln sich schnell weiter, neue Features wie Multi-Display-Support, stereoskopisches 3D, höhere Auflösungen und größere Farbtiefen bewegen sich schnell aus dem Early-Adopter- und Nischenmarkt heraus, hin zum Massenmarkt. Ältere Schnittstellen wie VGA, DVI und LVDS haben nicht Schritt halten können und neue Standards wie zum Beispiel Display-Port und HDMI bieten in der Zukunft klar die besten Verbindungsmöglichkeiten. Unserer Meinung nach wird Display-Port 1.2 zukünftig der Anschluss für PC-Monitore sein, zusammen mit HDMI 1.4a für TV-Anschluss."

Laut den Unternehmen können Nutzer älterer Bildschirme oder Beamer, die Display-Port oder HDMI nicht unterstützen, durch passende Adapter die "alten" Bildschirme oder Beamer weiterverwenden.

Quelle: Intel

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    • Kommentare (41)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Saroku Schraubenverwechsler(in)
        Zitat
        ja von mir aus hätte vga auch schon längst verschwinden können, vor allem im consumer bereich, also otto normalo nutzer. für vga gibts adaper in verschiedensten formen. damit wäre das übergangsproblem gelöst, da der vga anschluss ja noch weit verbreitet ist.
        zu den digitalen Anschlüssen. Von dem was ich gesehen habe, gibt es mehr Monitore mit HDMI Anschluss als Monitore mit DisplayPort. Liegt wohl an der früheren Einführung der HDMI Schnittstelle. HDMI zielt dann doch eher auf Entertainment ab, wird sich also zeigen ob HDMI in der PC Welt bestand haben wird. Für Unterschiede zw. HDMI und DP empfehle ich ma wikipedia.
        Ich frage mich, wieso noch immer zwischen Unterhaltungselektronik und PC unterschieden wird. Mit einem PC kann man BluRays schauen, Youtube besuchen, mit einem DVBT Stick fernsehen, eben alles was man mit einem TV machen kann.
        Mit einem modernen TV kann man auch ins Internet, Youtube besuchen, alles mögliche. Es gibt auch Entertainment PCs die man über HDMI oder anderen Anschlüsse an den TV anschliessen kann.
        Im Internet habe ich immer wieder gelesen, dass Displayport für den PC Bereich und HDMI in der Unterhaltungselektronik sein soll. Aber wie setzen sie die Grenzen fest? Heutzutage schwimmt doch alles immer mehr zusammen, mit einem Smartphone kann man ins Internet und Fernsehen, manche Handys haben HDMI Ausgänge sodass man am TV surfen und chatten kann.
        Deswegen halte ich es für unsinnig, für einen PC einen eigenen Anschluss zu setzen. Sowas wäre noch in einer Zeit angebracht, in der ein PC nur zum Arbeiten fähig war und ein Fernseher nur Fernsehprogramme empfangen konnte.
      • Von Saroku Schraubenverwechsler(in)
        Zitat
        ja von mir aus hätte vga auch schon längst verschwinden können, vor allem im consumer bereich, also otto normalo nutzer. für vga gibts adaper in verschiedensten formen. damit wäre das übergangsproblem gelöst, da der vga anschluss ja noch weit verbreitet ist.
        zu den digitalen Anschlüssen. Von dem was ich gesehen habe, gibt es mehr Monitore mit HDMI Anschluss als Monitore mit DisplayPort. Liegt wohl an der früheren Einführung der HDMI Schnittstelle. HDMI zielt dann doch eher auf Entertainment ab, wird sich also zeigen ob HDMI in der PC Welt bestand haben wird. Für Unterschiede zw. HDMI und DP empfehle ich ma wikipedia.
        Ich frage mich, wieso noch immer zwischen Unterhaltungselektronik und PC unterschieden wird. Mit einem PC kann man BluRays schauen, Youtube besuchen, mit einem DVBT Stick fernsehen, eben alles was man mit einem TV machen kann.
        Mit einem modernen TV kann man auch ins Internet, Youtube besuchen, alles mögliche. Es gibt auch Entertainment PCs die man über HDMI oder anderen Anschlüsse an den TV anschliessen kann.
        Im Internet habe ich immer wieder gelesen, dass Displayport für den PC Bereich und HDMI in der Unterhaltungselektronik sein soll. Aber wie setzen sie die Grenzen fest? Heutzutage schwimmt doch alles immer mehr zusammen, mit einem Smartphone kann man ins Internet und Fernsehen, manche Handys haben HDMI Ausgänge sodass man am TV surfen und chatten kann.
        Deswegen halte ich es für unsinnig, für einen PC einen eigenen Anschluss zu setzen. Sowas wäre noch in einer Zeit angebracht, in der ein PC nur zum Arbeiten fähig war und ein Fernseher nur Fernsehprogramme empfangen konnte.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Nicht son neumodischer Kram. Mouseman Wheel. Und ich meinte die Boomslang, die noch keinen Zusatz brauchte.

        Aber die Mouseware passt trotzdem und ich könnte mich nicht erinnern, dass die Neuauflage der BS schlechter war - also lag ich mit meinen 500Hz wohl doch daneben.
      • Von Bullveyr Freizeitschrauber(in)
        MouseMan Dual Optical?

        Max. 200Hz

        http://extreme.pcgameshardware.de/attachment.php?attachmentid=293007&d=1292164060

        Source

        The Boomslang also had max. 200Hz (klick).

        Edit: Wieso schreib ich hier auf Englisch?
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Dieser Seite zu Folge 10-16khz Übertragungsfrequenz bei 11 Bit pro Signal für Device->Host, macht 90 bis 145 Übertragungen pro Sekunde laut Standard - auf vergleichbarem Niveau wie die 125 von USB. Übertaktete PS/2 gingen definitiv über 200Hz, da bin ich mir sehr sicher. Mein Mouseman erlaubte iirc in drei Stufen eine Anhebung auf mindestens das Vierfache (da ich mich an keine krummen Zahlen erinnere vermute ich mal, es waren 100, 200 und 400 Hz) und das vor dem Gaming-Mäuse-Wahn.
      • Von Bullveyr Freizeitschrauber(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        USB bietet 125Hz, alles darüber hinaus kann zu Problemen mit anderen USB-Geräten am gleichen Controller führen. PS/2 hat Standardmäßig afaik bereits 100Hz und konnte jahrelang bei Logitech bis auf 1000Hz hochgedreht werden, ohne das es Probleme gab. Die Boomslang ging afaik sogar bis 2000Hz, was aber nicht alle Boards mitmachen. Die Einführung von USB-Mäusen war in Sachen Abtastrate ein klarer Rückschritt, denn es dauerte einige Jahre, bis überhaupt eine erschien, die über die spezifizierten 125Hz ging.
        iirc liegt der Standard für PS/2 bei 80Hz und geht rauf bis 200Hz.
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