Toshiba auf der IFA: 3D-TV mit 55 Zoll und 3.840 x 2.160 Pixeln vorgestellt - 3D-Wiedergabe ohne Brille
3D-Wiedergabe ohne Brille, Quad-HD-Auflösung und eine Bildschirmdiagonale von 55 Zoll: Toshiba beeindruckt die Besucher auf der IFA mit dem autostereoskopischen Fernseher 55ZL2G. Ist Full-HD etwa schon wieder aus der Mode?
Bei Toshibas 55ZL2G, der auf der IFA 2011 gezeigt wird, handelt es sich laut Hersteller um den größten autostereoskopischen 3D-Fernseher der Welt. Zu seinen Markenzeichen gehören eine Bildschirmdiagonale von 55 Zoll sowie eine native (2D-)Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten (8 Megapixel). Das entspricht der vierfachen Pixelmenge von Full-HD (1.920 x 1.080), vergleichbar mit Downsampling - bei Toshiba werden jedoch alle Pixel einzeln dargestellt und nicht verrechnet. Dies gilt jedoch nur für 2D-Darstellung, im 3D-Betrieb reduziert sich die Auflösung in Relation zur Zuschauerzahl. Im 3D-Betrieb ist keine Brille nötig.
Der 3D-Effekt wird wie bei vielen Geräten üblich per Stereoskopie erreicht: Jedes Auge bekommt abwechselnd mit dem anderen ein Bild zugespielt. Das funktioniert normalerweise nur, wenn der oder die Zuschauer frontal auf den Fernseher schauen. Der 55ZL2G ist in der Lage, mithilfe eines speziellen Linsensystems und versetzten Pixeln verschiedene Perpektiven zu berücksichtigen. Per Face Tracking werden die Zuschauer und deren Position erfasst und die 3D-Wiedergabe entsprechend justiert - laut Toshiba sogar während einer Bewegung der Zuschauer. Die Krux der Technologie ist, dass je Perspektive ein Teil der hohen Auflösung verloren geht: Beim Maximum, neun Ansichten, bleiben nur noch 1.280 x 720 Pixel ("HD ready") übrig. Immerhin: 3D-Wiedergabe in 1.920 x 1.080 ist zumindest auf dem Papier kein Problem - sogar für zwei Personen.
Der 55ZL2G soll laut Toshiba ab Dezember im Handel stehen - zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von knapp 8.000 Euro.
Quelle: Golem


Ich finds einfach total albern und nervig bei mir zu Hause mit einer 3D Brille rumzusitzen.
Top Technik
nur noch ein bissl warten, bis die Technik mainstream wird, dann wird zugeschlagen!
Computerbase schreibt übrigens was von (flüssig)kristall basierten Linsen, die sich über einen Spannungsstoß zwischen Linse und nicht-Linse umschalten lassen
Bei denen ermöglicht der Fernseher auch nur 2D-Betrieb mit voller Auflösung oder 3D-Betrieb mit 9 Perspektiven - nicht die hier suggerierte Variabilität, die die Zahl der Perspektiven an die Zahl der Zuschauer anpasst.
Aber meine Frage war nicht, wie das möglich ist -das haben schon andere vorgeführt-, sondern wie es möglich sein soll, dass zu deaktivieren. Denn im Gegensatz zum Streifenraster ala z.B. 3DS, das man mit einem zweiten LCD auch abschaltbar realisieren kann, ist bei so vielen Perspektiven in aller Regel ein Linsensystem nötig (wird auch in der News so geschrieben) und Linsen sind entweder da - oder nicht. Hier sind sie für 3D da und dann sollten sie auch bei 2D noch da sein und das würde bedeuten, dass man auch im 2D Betrieb nur 720p nutzen könnte - es wird einfach in allen 9 Perspektiven das gleiche Bild gezeigt. Aber es ist weiterhin nicht möglich, mit einem Auge mehr als nur eine Perspektive zu sehen.
Soweit bisher, laut News soll das Ding hier aber im 2D-Betrieb mit Quad-HD auftrumpfen und das erfordert allem bisherigen Wissen und aller bekannter Technik nach, dass sich das Linsenraster auf Knopfdruck in Luft auflöst. Noch anspruchsvoller wäre die genannte "Reduktion in Relation zur Zuschauerzahl". Dann bräuchte ich nämlich, wenn ich alleine 3D gucken will, ein Linsenraster, das nur zwei Perspektiven liefert, mit zwei Zuschauern bräuchte ich eins mit drei bis vier (je nachdem, ob wir so sitzen, dass die der rechts sitzende das Bild fürs rechte Auge des anderen mit seinem linken sieht - oder nicht), mit drei Zuschauern vier bis sechs, etc.