Test Eizo CS240: Günstiger Grafik-Monitor bietet erstklassige Abstimmung ab Werk [prad.de]
Die ColorGraphic-Modellreihe von Eizo steht für professionelle Anwendungen in farbkritischen Arbeitsumgebungen. Neben den CG- und CX- bietet Eizo mit den CS-Modellen noch eine weitere Version. Den größten Unterschied stellt sicherlich das fehlende integrierte Messgerät dar, auch wurde beim CS240-BK kein Polarisationsfilter verbaut. Ansonsten sind die technischen Daten nahezu identisch.
Das 24 Zoll große IPS-Panel löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf und hat ein Seitenverhältnis von 16:10. Durch die spezielle Hintergrundbeleuchtung ist der Eizo CS240-BK nicht nur auf sRGB beschränkt, sondern kann einen weitaus größeren Farbraum abdecken. Eine programmierbare 16-Bit-LUT sorgt für präzise Tonwerttransformationen. Dank einer flexiblen Farbraumemulation (Hardware-Kalibrierung) kann der Eizo CS240 auch für nicht farbgemanagte Anwendungen eingesetzt werden.
Das umfangreiche Schnittstellenangebot und flexible Ergonomiefunktionen sorgen für ein ausgezeichnetes Gesamtpaket. Die Kollegen von Prad.de hatten die Möglichkeit, den Eizo CS240 ausführlich zu testen und waren nach Abschluss des Tests begeistert.
Im Fazit heißt es: "Am Ende des Tests konnte der Eizo CS240 alle Erwartungen erfüllen und hat einen äußerst positiven Eindruck hinterlassen. Bereits die Werkskalibrierung kann überzeugen. Geringe Abweichungen in den Buntfarben und eine nahezu ideale Grauachse sprechen für sich. Die vollständige Abdeckung des ISO-Coated-v2-, sRGB- und AdobeRGB-Farbraums macht den CS240 farbraumunabhängig. Selbst ECI-RGB 2.0 wird noch mit über 91 Prozent gut abgedeckt. Sollte kein Farbmanagement-fähiger Workflow möglich sein, ist auch das für den Eizo CS240 kein Problem dank flexibler Farbraumemulation mittels ColorNavigator." Zum Test des Eizo CS240 geht es via Link.

Wobei Samsung zuletzt in die Richtung professioneller Monitore ging und dort auch etwas auf das Design achtete.
technische daten top, optik fail
Kann ich nur bestätigen, JoM79. Farbraumabdeckung alleine sagt erst einmal nicht viel aus, etwa so viel wie der Frequenzumfang bei Lautsprechern. AdobeRGB gibt es mit dem Dell U2413 schließlich noch deutlich günstiger. Den Eizo machen die schon von Haus aus geringen delta E-Werte interessant, die saubere Gammakurve und nicht zu unterschätzen die gleichmäßige Helligkeitsverteilung im Hellen wie im Dunklen. (Außerdem hat der Dell ne verhunzte, nicht anpassbare Beschleunigung mit hässlichen Artefakten und ist nicht konsequent zu Ende gedacht.)
Das Ding steht seit einiger Zeit auf der Arbeit bei einem Kollegen, dem ich bei der Einrichtung geholfen und ein paar Infos zum Thema Farbmanagement gegeben habe. Das Teil liefert schon ein echt schönes Bild, selbst auf dem Desktop oder in hundsnormalen Programmen merkt man den Unterschied zu üblichen Monitoren. So wie Gamer-Monitore bei Bewegungen auftrumpfen kann der Eizo (und ähnliche Modelle natürlich) bei langsamen Inhalten/Standbildern voll überzeugen. Ich hoffe weiter auf eine baldige Verschmelzung von beidem in einem.
Es ist ja nicht nur die Abdeckung, sondern auch die Deltawerte sowie die Gammakurve.
Der ist echt gut ab Werk abgestimmt und dafür echt günstig.
Im Artikel gibt es ein kleines Fenster wo man die Ergebnisse des Preisvergleichs sehen kann und der Monitor kostet rund 625€ was für einen Monitor mit 100% sRGB und 99,8% AdobeRGB echt günstig ist. Vergleichbare Modelle liegen sonst so um die 1000€.