Surround Gaming: Spielen mit bis zu 15.120 x 1.050 Pixel - Bezahl- und unbezahlbare Lösungen mit Videos
Kein Spiel läuft bei Ihnen mit hohen Details unter 100 Bildern pro Sekunde? Doch auf dem alten 17-Zoll-Monitor können Sie trotzdem kaum etwas erkennen? Dann sollten Sie einen Blick auf unsere Bildschirm-Zockerträume werfen. Zudem geben wir Tipps, wie Sie aus vielen kleinen Monitoren ein Riesen-Display bauen und das mit ganz normaler PC-Technik!
Was nützt schon der schnellste Rechner der Welt, wenn man die nagelneuen Spielen gar nicht in entsprechender Auflösung genießen kann? Da hilft nur ein besonders großer oder ausgefallener Bildschirm. Gut betuchte Zocker haben ein LCD mit mindestens 30 Zoll Bildschirmdiagonale, eine 3D-Anzeige oder ein gekrümmtes Display zu Hause stehen. Viele Spieler setzen aber auch auf mehrere zusammen geschaltete Bildschirme und bauen sich Riesendisplays mit wahnwitzigen Auflösungen wie 15.120 (!) x 1.050 Pixel.
Bildergalerie
High-Res-Auflösung und Multimonitoring
Gerade hat sich Full-HD mit 1.920 x 1.080 im Wohnzimmer etabliert, da sind PC-Spieler schon viel weiter und setzen auf 27- beziehungsweise 30-Zöller, die mit 2.560 x 1.440 beziehungsweise 2.560 x 1.600 Bildpunkten arbeiten. Noch mehr Pixel bekommen Sie mit 3 oder gar 6 zusammen geschlossenen Displays. Dies ist dank AMDs Eyefinity oder Nvidias Geforce (3D) Vision Surround oder SoftTH kein Problem. Die Auflösungen reichen bis 5.760 x 3.240 Pixel.
Die gängigsten Surroundgaming-Lösungen
Surroundgaming soll nicht nur den Sound um den Spieler verteilen, sondern auch das Bild an das Sichtfeld des Menschen (bis zu 200 Grad) anpassen. Dies kann durch mehrere Monitore umgesetzt werden, die entsprechend schräg zum Anwender aufgestellt werden. Damit Sie mehrere Displays am PC betreiben können, muss der Rechner einige technische Voraussetzungen erfüllen. Zusammen mit dem PCGHX-User -Lucky+Devil- (danke an dieser Stelle für seine tolle Arbeit im Forum!) erläutern wir die vier Möglichkeiten an dieser Stelle.
Quelle: PC Games Hardware
Matrox schlägt Eyefinity: Bis zu 16 Displays an einem PC
Matrox Triplehead2Go
Der Matrox Triplehead2Go ist ein externer Multi-Display-Adapter, der bis zu drei Monitore an einem Notebook oder Desktop-Computer zulässt. Verbunden mit dem Video-Ausgang Ihres Systems, nutzt er die vorhandene GPU und bietet qualitativ hochwertige und unkomprimierte Grafik(Video-)übertragung über alle Monitore. Matrox Triplehead ist aber eher was für den Profi-Bereich, da man z. B. mit dem Expander bis zu 16 Displays betreiben kann. Weitere Informationen finden Sie bei PCGH (Themenseite Matrox; Matrox Triplehead2Go News 03.2007), bei Matrox selbst (Matrox HP) oder im Widescreengamingforum (WSGF-Matrox-Triplehead2Go-Unterforum).
• Die Vorteile: Benötigt nur Single-GPU; flexibel, da externe Lösung; Rahmenkorrektur (Bezel Management); einfache Installation
• Die Nachteile: Monitore zwingend gleiche Auflösung; teuer, da Zusatzgerät; Probleme mit oder gar kein DX 10/11; keine Single-Monitor-Option; teils auflösungslimitiert
Quelle: PC Games Hardware
cebit 2011 sapphire hd 6990 dirt 3 hands on 15
AMD Eyefinity
Mit AMD's Eyefinity lassen sich ab der HD-5xxx-Serie bis zu sechs Monitore an einer Grafikkarte anschließen (bei Eyefinity 6 - Displayport-Anschlüsse). Aber auch drei LCDs können Sie damit betreiben. Allerdings braucht man dazu einen Displayport-Adapter, wenn man keinen Displayport am Monitor hat (es gibt aber auch z. B. eine Lösung mit drei DVI-Ports: Sapphire Flex Radeon HD 6950). Durch den Treiber werden die Monitore zu "einem Bildschirm" zusammengefasst. Die Monitore lassen sich dabei auf verschiedene Weise zusammenstellen. Weitere Informationen dazu finden Sie im Eyefinity-Thread (AMD/ATI Eyefinity Thread), bei AMD (Eyefinity-HP) oder im Widescreengamingforum (WSGF-Eyefinity-Unterforum).
• Die Vorteile: drei Monitore an einer Karte (günstig); Rahmenkorrektur (Bezel Management); Eyefinity wird bei abgeschaltetem Monitor aufgelöst
• Die Nachteile: Durchgehende Taskleiste; Monitorverbund (Fenster maximieren etc.); ab Vista / Win7; Display-Port (DVI-Adapter kostet); Monitore müssen gleiche Auflösung, Hertzzahl und Sync-Polarität haben
Quelle: PC Games Hardware
Unser Testsystem
Nvidia Surround
Genau wie bei Eyefinity werden hier die drei Bildschirme zu einem Monitorverbund zusammengeschlossen. Der große Nachteil ist natürlich, dass ein SLI-System nötig ist. Ausserdem gibt es noch das 3D Vision Surround, welches man schon mit einer Red/Cyan-Brille und dem 3D Discover-Modus per Treiber ausprobieren kann. Mit der passenden 3D-Vision-Brille verbessert sich das 3D-Erlebnis natürlich. Weitere Informationen dazu finden Sie bei Nvidia (Nvidia's SLI Multi-Monitor Website; Nvidia (3D Vision) Surround-HP; Nvidia Forum) oder im Widescreengamingforum (WSGF-Nvidia (3D Vision) Surround-Unterforum).
• Die Vorteile: durch SLI gute Performance (auch Treiberunterstützung ist sehr gut); Rahmenkorrektur (Bezel Management);
• Die Nachteile: SLI zwingend (Mikroruckler), außer Dual-GPU ab GTX 295 (Preis, Hitze, Strom); durchgehende Taskleiste; Monitorverbund (Fenster maximieren etc.); Win7 ist Pflicht; Monitore müssen gleiche Auflösung, Hertzzahl und Sync-Polarität haben
Quelle: PC Games Hardware
So erzeugt SoftTH die Breitbild-Auflösung: Um ein Spiel per SoftTH auszugeben, sind einige Zwischenschritte nötig. Diese zusätzlichen Berechnungen sind dafür verantwortlich, dass die Fps-Rate abnimmt. Der PCI-E-Bus kann bei der Datenübertragung zur sekundären Grafikkarte zum Flaschenhals werden.
SoftTH
Die Softwarelösung ermöglicht das Betreiben von drei Monitoren (Triplehead) mit DX8 und DX9 (ab SoftTH 2.x nur noch DX9 - DX10 und DX11 soll folgen). Man benötigt zwei Grafikkarten, wobei aber nur die erste Grafikkarte rendert ("primary") und die zweite ("secondary") für die Bildausgabe zuständig ist (diese kann aber unter Umständen auch CUDA/Physx-Berechnungen übernehmen). Ab SoftTH 2.x kann man so ziemlich alles miteinander kombinieren (Potrait-Modus noch ausgenommen). Seit 07.04 gibt es die Version 2.05, womit einige Performance-Probleme beseitigt wurden. Tipp: Mit dem Tool Ultramon lassen sich durchgehende Hintergrundbilder einfügen. Weitere Informationen finden Sie im PCGHX-Forum (Olstyle's Guide SoftTH; SoftTH 2.x - Online-Config-Creator; offizielles SoftTH-Forum; SoftTH-Direkt-Download-Links), bei SoftTH (SoftTH-HP; deutscher SoftTH-Blog mit Tips für Spiele) oder im Widescreengamingforum (WSGF-SoftTH-Unterforum).
• Die Vorteile: sehr günstig (Software kostenlos); sehr flexibel bei verschiedenen Monitoren und Auflösungen (bei den sekundären Monitoren); kein Monitorverbund (Taskleiste nicht durchgehend); Rahmenkorrektur (Bezel Management);
• Die Nachteile: kostet Performance; erfordert Einstellungen in Konfig-Dateien; nicht alle Spiele/Anwendungen funktionieren; an DX 10/11 wird gearbeitet
Weitere nützliche Links zum Thema Multimonitoring
• Themenseite Mutlimonitoring
• Fov & Aspect Ratio Calculator;
• Tocaedit.com (Kamera-Hacks z.B. für Flatout für Surroundgaming)
• Widescreengamingforum (Screenshots-Unterforum)
• Erfahrungen mit Multimonitoring
• Monitore für Mutlimonitorsetups
Die ausgefallensten Mehrschirmlösungen samt Surroundgaming im Video:
Die dritte Dimension
Wer in letzter Zeit im Kino war, ist im Thema: Mit passender Brille kann man Filme in 3D sehen. Ähnliche Techniken gibt es auch für das Wohnzimmer und für den Computer - beispielsweise Geforce 3D Vision. Doch Shutter- oder Polfilterbrille stören auf Dauer auf der Nase. Das wissen auch die Hersteller und arbeiten fieberhaft an Geräten, die Spiele auch ohne Brillen eine stereoskopische Ansicht verpassen. Im 3D Vision Thread des PCGHX-Forums finden Sie weitere Infos dazu.
Krumme neue Technik
Einfach drei LCDs zusammenschließen, reichte Ostendo nicht und so plante der Hersteller bereis 2009, das CDM43, ein gekrümmtes Gamer-LCD mit 2.880 x 900 Auflösung, für rund 6.500 US-Dollar in den Handel zu bringen. Doch auch die herkömmliche Durchleucht-LC-Technik steht vor dem Ende: OLED-Displays stehen seit Jahren in den Startlöchern, wenn die Produktionskosten endlich sinken, steht dem Siegeszug der selbstleuchtenden Pixelwunder nichts mehr im Weg.

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Aber dass ist nicht das gleiche !
Der feine unterschied ist
Einzelmonitor : Nur außenränder
Multimonitor : 2 balken die das bild in 3 Teile Aufteilen bei z.B. 3 Bildschirmen und außen Ränder!
Die Ränder nimmst du infolgedessen ebenso wenig bewusst wahr, wie dus beim Einzelmonitor tust.
Wichtig ist, dass du selbst davor sitzt. Wenn du von zwei-drei Metern entfernt schaust, fällts mehr auf, da dann natürlich alle drei Monitore in den Augenfokus rücken und erst dann das Bild abgehackt wirkt.
Vielleicht verdeutlicht das, was ich meine: Link
Es ist kein bewusstes Sehen der Aussenmonitore, sondern nur eine Wahrnehmung und somit dem Mittendrin-Gefühl eben doch (imo stark) zuträglich.
(wobei ich natürlich nicht behaupte, dass das jeder so wahrnimmt. Dafür fehlen mir Beweise
Grüsse,
Deimos
Ja nicht nur wegen dem Bild sondern auch wegen dem Sound
Aber dass ist nicht das gleiche !
Der feine unterschied ist
Einzelmonitor : Nur außenränder
Multimonitor : 2 balken die das bild in 3 Teile Aufteilen bei z.B. 3 Bildschirmen und außen Ränder!
Aber ich kann dazu nicht so viel sagen weil ich kein "Multimonitor" habe
Sicher ist es wenn man davor sitzt was anderes als wenn man nur davon liest
Man stellt sich das eben in der Fantasy Störend vor, wie ich!
1. Natürlich stören die Ränder, mich. Wie es anderen ergeht, deren Sache.
Die zwei äusseren Bildschirme dienen nur der Immersion, die Ränder fallen nicht auf.
Hatte genügend Leute zu Besuch, die ihre Meinung bez. Rändern trotz anfänglicher Skepsis nach dem Probespielen revidiert haben. Versuchs mal, kanns dir nur empfehlen!
Ich finds daher immer schwierig, an Hand solcher Bilder diese Leute zu verurteilen. Du weisst nicht wie sie denken, handeln und welche Lebensinhalte sie sonst haben, also ist ein Urteil über deren Lebenshaltung völlig fehl am Platz.
Viel unerträglicher finde ich Heuchler, die auf Weltverbesserer machen, bei sich selbst aber zuletzt suchen - nur weil sie nicht den grössten Auswuchs des verteufelten "Gigantismus" darstellen. Ist auch eine Form von Neid und eine überaus feige Art, Verantwortung auf andere zu übertragen.
Grüsse,
Deimos
wie gesagt: die ränder KÖNNEN stören, sind aber kein K.O. kriterium für ein Triple Setup (und technisch sicher nur eine frage der zeit, bis rahmenlose displays zu vernünftigen preisen machbar sind, siehe zB die neueste Samsung TVs D8xxx serie, da hat der rahmen ~5-8mm)
@"bescheuerter Gigantismus": also diese argumente gehören ja wohl mehr in die philosophisch/rhetorische ecke oder? wenn man bei den fakten bleibt: man kann sich ein triple monitor sowohl finanziell als auch stromtechnisch günstiger zusammenbauen, als es ein einzelner 42" LCD ist....ob man nun 20 oder 99 jahre ist, ist ja wohl mehr als banane, ich für meinen teil stellte mi meine 3x19" nicht aufn tisch, damit meine banane länger ist als die des nachbarn, sondern einfach des feelings wegen (und das ist objektiv betrachtet besser als bei einem display: wann warst du das letzte mal im kino? wieso gehen menschen überhaupt ins kino? hast dich schonmal bezüglich der anschaffungskosten, den betriebskosten und dem stromverbrauch eines (3D)-Filmprojektors erkundigt? sind alle kinobetreiber 20jährige hirnlose fans, es gibt/gab ja 37cm röhrentvs, die machen ja auch ein bild...und mehr braucht der mensch ja nicht?!)
und vom geldbedarf/strombedarf hab ich überhaupt keine bedenken, aber in einem punkt geb ich dir recht: vernunft ist eine wichtige tugend (wie bei fast allem im leben!) und so auch hier...
lg
2 Große Kritikpunkte:
1. Natürlich stören die Ränder, mich. Wie es anderen ergeht, deren Sache.
2. Absolut bescheuerter Gigantismus. Ich hab nix gegen ne geil eingerichtete Daddelecke. Aber mehrere über 40" große Displays? Sorry, das mag ein 20 jähriger cool finde, schachsinnig ist es dennoch - und das ist objektiv so. 700 PS im Sportwagen sind ebenso unsinnig. Und wenn ihr mal etwas nachdenkt, über Umwelt, Geld und das Leben an sich, dann schnallt ihr, was ich meine. Dann fahrt ihr auch nur V12, oder? Das Ganze ist genauso sinnvoll, wie für 20 Millionen Euro auf den Mond zu fliegen. Ist wahrscheinlich auch toll, aber dennoch dumm und völlig verschwenderisch. Es geht euch einfach noch zu gut. Und bitte jetzt keine blöden "das sind nun mal Fans" Antworten. Auch fans dürfen ihr Gehirn benutzen.