Sharp zeigt aufrollbares OLED-Display mit 30 Zoll
Nicht nur LG baut OLED-Panels, sondern auch Samsung und Sharp. Letztere haben nun ihre Version eines aufrollbaren Panels vorgestellt, dass nur 0,5 mm dick ist und auf 2 cm gerollt werden kann.
Großformatige OLED-Panels kommen normalerweise von LG, aber das Unternehmen ist tatsächlich nicht ganz alleine in der OLED-Entwicklung unterwegs. Kleinformatige Displays kennt man unter anderem auch von Samsung und spezielle Displays auch von Sharp. Da hat man nun ein aufrollbares zusammen mit NHK entwickelt, nachdem LG das Thema sang- und klanglos wieder in der Schublade verschwinden ließ.
Sharps aufrollbares OLED-Display ist 30 Zoll groß und unterstützt UHD-Auflösung. Das Panel selbst ist nur 0,5 mm stark und lässt sich auf einen Durchmesser von 2 cm einrollen. Dabei wiegt das Display 100 Gramm. Das Format bleibt derweil ungewöhnlich und der Einsatzzweck interessant. Sharp hält sich hier recht bedeckt, wo man genau den Einsatz sieht und ob es künftig auch andere Formate geben könnte. Es geht erst einmal um die Machbarkeit.
Sharp nutzt zudem ein anderes Format bei den Subpixeln als derzeit auf dem Markt üblich. Sharp verwendet eine WRGB-Matrix mit zusätzlichem weißen Pixel für eine stärkere Helligkeit. LG verzichtet darauf und hat nur die klassischen RGB-Subpixel - das bedeutet etwas weniger Helligkeit, aber mehr Farbbrillanz bei gleicher Ausgangslage. Aufgrund seiner technischen Eigenschaften wird das rollbare Sharp-Panel wohl nicht hell genug sein, wenn man eine RGB-Matrix einsetzt. LG-Panels in Fernsehern schaffen gewöhnlich Spitzenwerte von um 750 Nits im 10-Prozent-Fenster.
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Sharp-Displays haben für gewöhnlich eine IGZO-Beschichtung, die eine höhere Elektronenbeweglichkeit bieten soll und damit eine schnellere und genauere Ansteuerung bei geringerem Stromverbrauch. Die Schicht aus Indium-Gallium-Zink-Oxid soll sich auch positiv auf die Helligkeit auswirken.
Der Einsatz des 30-Zoll-Rolldisplays könnte, sollte es eine Serienfertigung geben, unter anderem in der Werbung erfolgen oder auch in der Medizin. Für den Hausgebrauch werden die Einheiten anfänglich zu teuer sein. Spannend wären 30 Zoll auch im Monitor-Bereich, wenngleich es "nur" 60 Hertz sind.

als auch als "Einbauversion", dann könnten sich sicher einige nette Möglichkeiten ergeben, vor allem mit größeren Displays.
Das Ding wird nächstes Jahr 100% in den Handel kommen. Natürlich nur in Kleinstauflage aber das ist bei den Signature W ja nicht so viel anders gewesen.
mfg