Sapphire zeigt 3D-Monitor, Netzteile und Monsterbildschirm auf der Computex
Sapphire hat auf der Computex zwar keinen eigenen Stand, zeigt in einer Suite aber dennoch ausgewählten Besuchern neue Produkte. PCGH war vor Ort.
AMD-Grafik- und Mainboard-Spezialist Sapphire will zukünftig auch in anderen Geschäftsfeldern punkten. Zu sehen gab es einen 22-Zoll-TFT, der über einen äußerst guten 3D-Modus verfügt. Realisiert wird dies durch zwei Panels, die mit jeweils einem DVI-Eingang an die Grafikkarte angeschlossen werden. Der große Vorteil: Es wird nur ein spezieller Monitortreiber benötigt und die Lösung funktioniert mit nahezu jeder Grafikkarte. Leistungseinbußen sollen durch den 3D-Betrieb keine entstehen, aber durch die Verwendung der zwei Panels, ist der TFT nicht so lichtdurchlässig wie seine Ein-Panel-Konkurrenten. Leider lassen sich von dem 3D-Betrieb weder Fotos noch Videos machen, hier heißt es selbst ausprobieren. Meine subjektive Meinung: erstklassig, ich brauch so ein Teil.
Damit ein dreidimensionaler Eindruck entsteht, muss eine Brille aufgesetzt werden, deren Gläser unterschiedlich polarisiert sind. Weil der Augenabstand und das Empfinden von Person zu Person stark schwankt, lassen sich die dargestellten Frames der beiden Panels beliebig anpassen. Mit einer Markteinführung ist innerhalb des nächsten halben Jahres zu rechnen, einen Preis konnte man uns Sapphire allerdings noch keinen nennen.
Sapphire-Netzteil mit 625 Watt
Die zweite Neuerung gab es in Form eines Sapphire-625-Watt-Netzteils zu bewundern. Äußerlich war der Stromspender durch seinen roten Lüfter auffällig. Sapphire möchte aber auf jeden Fall nur den Mainstream-Markt bedienen und vorerst nur Netzteile mit rund 600 Watt anbieten.
Der Monsterbildschirm mit einer Bilddiagonalen von 56 Zoll. Dan Foster von Sapphire dient als Größenvergleich.
Bereits beim Betreten der Suite fielen die Blicke auf einen riesigen Bildschirm, der das Sapphire-Logo schmückte: 56 Zoll misst die Bilddiagonale bei einer Auflösung von 3.840x2.160 Bildpunkten, das ist dreifache HD-Auflösung. Das "mehrere 10.000 Dollar" teure Schmuckstück ist allerdings für den professionellen Einsatz gedacht. Heimanwender könnten die große Fläche ohnehin kaum nutzen, selbst Full-HD-Material ist dafür noch zu niedrig aufgelöst.
