Philips Evnia 34M2C7600MV: Schicker UWQHD-Monitor mit 1.400er HDR vorgestellt
Philips stellt mit dem Evnia 34M2C7600MV einen 34 Zoll großen Gaming-Monitor mit UWQHD-Auflösung und 165 Hertz vor. Das VA-Panel soll HDR mit Spitzenhelligkeit bis 1.400 cd/m² und Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung darstellen können.
Mit einem aufwändigem Event in Paris kündigt Philips eine neue Gaming-Marke namens Evnia an. Darunter ist ein neuer Gaming-Monitor, der 34M2C7600MV, der eine Bilddiagonale über 34 Zoll im 21:9-Format mit UWQHD-Auflösung und bis zu 165 Hz aufweist - das allein klingt zunächst nicht unbedingt spektakulär. Vielmehr sind es die HDR-Eigenschaften, die hier zumindest laut den Daten schon mal überzeugen.
Der Philips Evnia 34M2C7600MV soll DisplayHDR 1400 unterstützen, was also für eine punktuelle Spitzenhelligkeit bis 1.400 cd/m steht. Die allein erzeugt aber noch kein gutes HDR-Bild, vielmehr ist bei LCD-Panels, hier mit VA-Technik, das Local Dimming entscheidend. Mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung sollen insgesamt 1.152 Zonen möglich sein, sodass nachleuchtende Kanten weniger auffallen dürften. Mehr dimmbare Zonen sind zwar immer besser, aber auch nicht entscheidend, wenn der Bildprozessor hier nicht ordentlich steuert.
In der Demo vor Ort funktionierte das hervorragend. Die VA-Technik ist ohnehin die kontraststärkste LCD-Technik und kommt auf ein Schwarz-Weiß-Verhältnis von circa 3.000:1 - auch ohne HDR. Schon allein das dürfte der guten HDR-Darstellung zuträglich sein. Wie gut diese definitiv ist, klären wir schließlich im Test, der durch eine Sichtprüfung auf einem Event nicht obsolet wird.
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Weitere (Gaming-)Features mit an Bord
Wie es sich für einen Gaming-Monitor gehört, variiert die Bildwiederholrate optional dank Adaptive Sync. Das bedeutet, dass Freesync und höchstwahrscheinlich auch G-Sync bis 165 Hz funktioniert.
Die Reaktionszeit gibt Philips mit 2,5 ms an. Die Angabe muss aber nichts bedeuten, denn das VA-Panel leidet wie fast immer unter der Schwäche von Schlieren bei Farbwechseln in dunklen Farben. Das tritt auch hier auf. Nun handelt es sich hier um einen farbstarken Allrounder und nicht um ein Hochfrequenz-Panel für den E-Sport, sodass der Kompromiss für den Otto Normalgamer hinnehmbar sein dürfte
An Anschlüssen bietet der Monitor zweimal HDMI 2.1 und einmal Displayport 1.4. Außerdem verfügt er über einen KVM-Switch. Das bedeutet, dass mit angeschlossener Peripherie zwei Rechner gesteuert werden können. Der Monitor wird mit einer stolzen UVP von 2.069 Euro angegeben und soll im Dezember 2022 auf den Markt kommen. Damit tritt er in direkte Konkurrenz zum Schwestermodell von Viewsonic XG341C-2K.

KVM-Switch
Local Dimming mit über 1100 Zonen (Mini-LED)
90W PD
2x HDMI 2.1, 2x DP 1.4
Sehr gute peak Brightness für HDR (zumindest auf'm Papier)
165 Hz
10 Bit Panel
Das Teil versucht die eierlegende VA-Wollmilchsau zu sein. Aber die Krümmung wäre für mich ein No-Go, insbesondere wenn sie unter 1800R ist und 2k gebe ich nicht mal füt ein TV Gerät.
2k für nen VA Panel mit hässlichem Blooming und nur 1440p? War schon richtig auf nen 4k Oledpanel 55" zu setzen für weniger als die Hälfte, größer, höher aufgelöst.