Phantom: Visual Instruments zeigt ersten transparenten PC-Monitor mit HUD-Technik
Mit dem Phantom präsentiert Visual Instruments einen futuristischen Monitor mit HUD-Technik, der Inhalte auf eine Glasscheibe projiziert - und so wie ein durchsichtiges Display wirkt.
Mit dem Phantom kündigt Visual Instruments einen Monitor an, der wortwörtlich den Durchblick verspricht: Der Hersteller bewirbt das Gerät als "ersten transparenten Computer-Monitor" und beim ersten Block hat man leichte Science-Fiction-Vibes. Technisch handelt es sich nicht um ein transparentes OLED-Panel, sondern um ein System ähnlich einem Flugzeug-HUD: Ein herkömmliches Display wird per Spiegel auf eine Glasscheibe projiziert, durch die der Nutzer hindurchsehen kann.
Der Phantom setzt auf ein 24 Zoll großes 4K-UHD-Panel im 16:9-Format und richtet sich damit eher an Produktivnutzer als an "High-Refresh-Spieler". Laut Hersteller deckt der Monitor 100 Prozent des sRGB-Farbraums ab. Besonderes Augenmerk legt Visual Instruments auf die maximale Helligkeit: Die Hintergrundbeleuchtung soll dynamisch zwischen 5 und 5.000 cd/m² arbeiten und damit einen extrem hohen HDR-Kontrast ermöglichen. Angeschlossen wird der Monitor via USB-C (Displayport) oder HDMI. So ist er kompatibel mit PCs, Konsolen und mobilen Geräten.
Verstellbare Transparenz und Eye-Care-Versprechen
Das Alleinstellungsmerkmal ist die stufenlos einstellbare Transparenz: Auf Wunsch soll der Phantom wie ein klassischer, undurchsichtiger Monitor wirken oder den Blick auf den Schreibtisch und die Umgebung freigeben. So sollen digitale Inhalte "in den realen Raum projiziert" werden - das Marketing bemüht hier den Vergleich mit Tony Stark am Hologramm-Schreibtisch.
Gleichzeitig positioniert Visual Instruments den Monitor als Lösung gegen Augenüberlastung: Da man durch das Display hindurch auf weiter entfernte Objekte blicken könne, sollen die Augen leichter entspannen. Ob dieser Effekt in der Praxis tatsächlich über die üblichen "Bildschirm-Pausen" hinaus Vorteile bringt, muss sich erst zeigen - unabhängige Tests oder Hands-ons gibt es bislang nicht.
Aktuell läuft eine Founders Edition mit stark limitierter Stückzahl; auf der Produktseite werden nur zehn Einheiten aufgeführt, von denen ein Teil bereits reserviert ist. Gefertigt wird in den USA, der Hersteller peilt eine Auslieferung im 4. Quartal 2025 an. Preislich soll sich der Phantom in etwa auf dem Niveau eines Apple Studio Display bewegen, also bei rund 1.600 US-Dollar. Konkrete Euro-Preise oder Angaben zur Verfügbarkeit in Europa gibt es noch nicht.
Für PC-Nutzer bleibt der Phantom damit vorerst ein spannendes Konzept für Early Adopter - mit viel Potenzial für spektakuläre Setups, aber ebenso vielen offenen Fragen zu Bildqualität, Alltagstauglichkeit und tatsächlichem Nutzen der Durchsicht-Funktion. Vorstellbar ist aber, dass man sich das Display als Zweitmonitor für ein Gaming-Setup anschafft, um der "Battlestation" das gewisse Etwas zu verleihen.
Quelle: Visual Instruments via Tom's Hardware

Die Hintergrundbeleuchtung soll dynamisch zwischen 5 und 5.000 cd/m² arbeiten und damit einen extrem hohen HDR-Kontrast ermöglichen.
Wieso erzählt ihr son bullshit. Samsung ist schon viel weiter und war widermal erster ......
verbaut BMW seit Jahren in ihre Autos und das ist so sinnvoll wie ein Pickel am Hintern.
Hab ich beim meinem sofort deaktiviert. Solange das Auto keine Sidewinder für das Straßengefecht verbaut hat werde ich es nicht nutzen...