OLED-Fernseher kurz vor der Markteinführung?
Blickwinkel von fast 180°, brillante Farben, hohe Kontraste und Reaktionszeiten von deutlich unter einer Millisekunde - einer Presseerklärung von Dupont zufolge könnte dies bald wahr werden.
Quelle: us.vocuspr.com
Flachbildschirme mit perfekter Bildqualität - Dupont-Technologie soll sie endlich massenmarktkompatibel machen.
OLED-Displays gelten als Running-Gag der Monitorindustrie, denn den Versprechen einiger Hersteller zu Folge stehen sie seit sechs bis sieben Jahren "kurz vor der Markteinführung". Doch diesmal kommt Anlass zur Hoffnung aus ganz anderer Richtung. Der Chemie-Riese Dupont gibt in einer Presseerklärung bekannt, er habe eine Lizenz für eine Technologie zur günstigen Herstellung von AMOLED-Panels im TV-Format verkauft.
LED-Bildschirme (nicht mit LC-Displays mit LED-Backlight zu verwechseln) setzen Pixel aus einzeln angesteuerten Leuchtdioden zusammen. Die Liste der Vorteile ist lang: Da die Dioden wesentlich schneller reagieren, als Flüssigkristallzellen, gibt es quasi keine Reaktionszeit. Da man sie komplett abschalten kann, werden ein perfektes Schwarz und enorm hohe Kontraste möglich und da sie Licht nicht durchlassen, sondern selbst emittieren, ist das Bild aus allen Blickwinkeln zu erkennen. Damit ähnelt die statische und dynamische Bildqualität der eines Röhren- oder Plasma-Bildschirms, bei denen ebenfalls Pixel direkt auf der Mattscheibe zum Leuchten gebracht werden, LED-Displays kombinieren dies aber mit dem geringen Stromverbrauch eines LC-Displays und extrem geringen Dicken.
Probleme bereitet bislang die Fertigung. Einzelne LEDs auf Silizium-Basis sind teuer und groß, entsprechende Bildschirme eignen sich nur für Bühneninstallationen auf großen Konzerten. OLEDs auf Kunststoffsubstraten lassen sich dagegen günstig in großer Zahl herstellen. Aber insbesondere aufgrund hoher Fehlerraten bei der Produktion sind große, zusammenhängende Flächen kaum bezahlbar, weswegen sie bislang fast ausschließlich für wenige Zoll große Anzeigen an Mobilgeräten zum Einsatz kommen.
Dupont verspricht nun, eine Technologie für die Produktion hochperformanter, großer AMOLED-Displays mit hoher Ausbeutung entwickelt zu haben. Zur Natur der Technologie ist allerdings nur bekannt, dass es sich um ein Druckverfahren handelt - ein Werbevideo zeigt wenig mehr, als einen allgemeinen Schichtaufbau. Auch von anderen Herstellern ist bekannt, dass sie an Verfahren arbeiten, die die Fertigung der benötigten Strukturen mit ähnlichen Methoden erlauben, wie sie Tintenstrahldrucker nutzen. Ebenso unbekannt ist der Käufer von Duponts Lizenz oder der Termin für die Markteinführung. Eine auf 2017 datierte Prognose für die Größe des OLED-TV-Marktes verspricht aber bereits Umsätze in Milliardenhöhe.

Ich würde sofort von LCD, auf OLED umsteigen....^^
Abwarten...
Ich habe mich im Frühjahr 2004 tierisch gerärgert, als meine gute Röhre den Geist aufgegeben hat und ich mir dieses schrottige LCD-Bild antun musste, wo es doch "nur noch ein Jahr" bis zu OLED und SED war
jetzt hab ich mir erst gerade einen 32" LED backlight samsung gekooft.
aber bald wirds auch zeit meinen 22"er mit nur 1680x 1050er auflösung zu wechseln
Hochwertig verarbeitet und auch sehr edel mit Schaumstoff verpackt.
Als Fernseher ist er mir zu schade. Daher nur als Monitor genutzt über HDMI.
Ein Luxus-LED, der sein Geld allemal wert ist.
Ich würde sofort von LCD, auf OLED umsteigen....^^
Ein altes Sprichwort sagt alles:
Beurteile einen Menschen nach seinem Verhalten. Denn viele reden vortrefflich , aber handeln schlecht.