Nvidia G-Sync: Tim Sweeney sieht Wegfall von festen Fps-Grenzen als Vorteil
Gründer und CEO der Spielschmiede Epic Games, Tim Sweeney, hat sich in einem Video gegenüber Nvidias Director of Technical Marketing, Tom Petersen, über die Vorteile von G-Sync für Entwickler geäußert. Man müsse dank G-Sync keine Fps-Grenzen von 30 oder 60 Bilder pro Sekunde mehr einplanen, sodass mehr Freiraum beim Programmieren bestehe.
Quelle: Epic
Nvidia G-Sync: Epic Games' Tim Sweeney über die Entwicklervorteile
Anfang des nächsten Jahres sollen Monitore von Asus, Benq, Viewsonic sowie Philips auf den Markt gelangen, die mit Nvidias G-Sync-Steuerung ausgestattet sind. Erste Vorserienmodelle mit einer gemoddeten Elektronik wurden mittlerweile an die Fachpresse verschickt, sodass bereits ein Vorabtest bei PCGH online gegangen ist. Nun hat Nvidia auf seinem Youtube-Kanal ein Video hochgeladen, in dem Epic Games' Tim Sweeney zu G-Sync befragt wird. Die Antwort dazu lautet wie folgt:
"With every game we always face the start decision of doing aim for 60 frames per second or run at 30. When we decide to run at 30 we had to make this unfortunate conscious decision to not ever run at more than 30 because there is nothing worse in a game switching back and forth from 30 – which is fairly pleasing – to 60, and then back. Because when you make that transition you see the big problems there. And so G-Sync really frees us from having to make this one hard decision for our entire game. It enables us to, you know, target a continuum of framerates during gameplay on different computers. It gives each gamer the best experience their computer is capable delivering."
Demnach müsse sich das Studio aktuell entscheiden, ob man Spiele mit einer durchschnittlichen Bildrate von 30 oder 60 Fps programmieren wolle. Eine nicht konstante Bildrate hingegen hat zur Folge, dass ungewünschte Nebeneffekte entstehen - nähere Informationen hierzu gibt es in unserem G-Sync-Special. Da mittels der Steuerung eine direkte Bildausgabe nach Berechnung erfolgt, müsse man sich diesem Problem nun nicht mehr widmen, wodurch man mehr Freiraum bei der Entwicklung eines Spiels habe.
Fraglich bleibt, wie man solch eine Konstante bei PC-Spielen ermittelt. Immerhin ist die Plattform im Gegensatz zu Konsolen "modular" aufgebaut, sodass es nahezu unendlich viele verschiedene Konfigurationen gibt. Außerdem gibt es aus diesem Grund den Menü-Kategorie "Einstellungen", in der die Grafikqualität an die Möglichkeiten der Hardware angepasst werden kann. Nvidias Geforce Experience übernimmt dies in unterstützten Titeln automatisch, weshalb Sweeneys Aussagen fast schon contra-produktiv für Nvidias Marketing wirken.
Quelle: via Dsogaming

Zum Versuch habe ich neulich meinen PC an den TV angeschlossen, der nur 50 Hz hat - und siehe da - ein Spiel wie Skyrim und noch eindrucksvoller Splinter Cell Conviction liefen auf exakt 50 FPS - diese FPS ergaben sich aus der Einschaltung von V-Sync - vollkommen sauber - das war wirklich erstaunlich. Auf meinem PC Monitor ( mit den üblichen 60 Hz ) wären 50 FPS unzumutbar stotterig.
Ich setze daher in G-Sync sehr große Hoffnungen, habe aber eine Sorge, die entsprechend kenntnisreiche Teilnehmer dieses Forums vielleicht zerstreuen können :
Bei G-Sync heißt es, dass die GPU die Bildwiederholrate des Monitors steuert.
Was ist aber, wenn, wie in den meisten Fällen, die CPU, selbst wenn es sich um oberstes High End handelt, der Flaschenhals ist ?
Ich denke vor allem an die Elder Scrolls Spiele. Ich denke, es gibt bis heute keine noch so teure CPU, die in den Städten von Cyrodiil ( Oblivion - 7 Jahre alt ! ) oder Skyrim ( insb. Markath ) auch nur annähernd an die 60 FPS herankommt. Kann G-Sync hier endlich die Lösung sein ( in dem z.B. 35 - 40 FPS sauber dargestellt werden ) oder kann wieder die unzureichende CPU in die Quere kommen, weil ein entsprechender G-Sync-Monitor auf deren fehlende Leistungsfähigkeit möglicherweise nicht reagiert ?
System :
Mainboard : ASUS P8Z68-V LE
Grafikkarte : MSI GTX 780 Twin Frozr Gaming
Prozessor : Intel Core i5-2500K ( oc auf 4 Ghz )
Kühler : Alpenföhn Brocken
Arbeitsspeicher : Corsair DIMM 8 GB DDR3-1600 Kit
Festplatte 1 : Samsung SSD 830 - 256 GB
Festplatte 2 : Corsair Force Series 3 - 120 GB
Netzteil : Straight Power E8 CM 580W
Gehäuse : Antec Three Hundred
Monitor : LG W2240
Betriebssystem : Windows 7 Home Premium 64 bit
Die Verwendung von Mantle ist nicht im Sinne der Konsolenhersteller denn sie würde Portierungen vereinfachen und die Konsolenhersteller wollen ja ihre Exklusivtitel pushen.