"Perfekte" Arbeitsmonitore von Lenovo? 140 Watt per USB-C, 1.200er-HDR, LAN und KVM
Lenovo hat zwei neue Mini-LED-Monitore angekündigt, den Thinkvision P27pz-30 und den Thinkvision P32pz-30. Sie bieten nun zahlreiche Eigenschaften, die herkömmlichen (Gaming-)Monitoren oft fehlen, etwa 140 Watt per USB-C, KVM und sogar LAN mit einer Ethernet-Buchse. Beide Modelle sind preiswerter als ihre Vorgänger, der Preis ist bei der üppigen Ausstattung dennoch happig.
Die beiden neuen 27-Zoll- und 31,5-Zoll-Displays Thinkvisison P27pz-30 und P32pz-30 von Lenovo bieten mit USB-C einen Leistungsdurchsatz von 140 W. Das macht für angeschlossene Notebooks ein separates Netzteil obsolet. Mini-LED-Monitore von Wettbewerbern kommen oft nicht über 90 W hinaus, was zwar oftmals ausreicht, jedoch nicht, wenn sich ein leistungsfähiges Notebook unter Last befindet. Über nur ein Kabel kann damit das Notebook geladen und mit dem zusätzlichen Display verbunden werden. Ein zweiter 15-W-USB-C-Anschluss liefert zusätzlichen Strom für Geräte wie Smartphones.
USB-C-Monitore sind besonders bei Nutzern von Mac-Geräten oder Ultrabooks ohne HDMI- oder andere dedizierte Display-Anschlüsse beliebt. Die Monitore haben quasi eine vollwertige Docking-Station integriert.
Zusätzlich zur Stromversorgung bieten die USB-C-Anschlüsse der Monitore von Lenovo Datenübertragung von bis zu 40 Gbit/s (USB4). Weitere Anschlussmöglichkeiten sind zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, ein Displayport 1.4 mit Ein- und Ausgang, vier Standard-USB-A-Anschlüsse und ein RJ45-Eingang (LAN, Ethernet). Außerdem lassen sich mehrere Zuspieler an den Signaleingängen mit einem KVM-Switch umschalten.
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Lenovo Thinkvision: Mini-LED mit 1.200er-HDR
Neben den leistungsfähigen USB4-Anschlüssen ist die Mini-LED-Display-Technologie das Highlight der Monitore. Dadurch leuchten Tausende winziger LED-Lichter das Panel individuell an, sodass die Monitore über 1.152 Dimmzonen verfügen, welche tiefschwarze Farben ermöglichen, die nicht durch das Licht der hellen Zonen beeinträchtigt werden.
Ansonsten verfügen die Displays über eine maximale HDR-Helligkeit von 1.200 cd/m² sowie über DisplayHDR-1000-, HDR10- und HLG-Unterstützung. Der Farbbereich entspricht 99 Prozent des RGB7-Spektrums von Adobe. Vollflächig sollen standardmäßig 600 cd/m² möglich sein. Die Auflösung beträgt bei beiden Monitoren 4K-UHD, also 3.840 x 2.160 Pixel im herkömmlichen 16:9-Seitenverhältnis bei einer Farbtiefe von 10 Bit (8 Bit und FRC) bei 60 Hz. Dadurch sind sie hervorragende Arbeitsmonitore für HDR-Workflows. Fürs Gaming sind die 60 Hz aber eher nichts. Beide Monitore werden im August 2023 zu stolzen Preisen auf den Markt kommen. Der 31,5-Zoll-Monitor Thinkvision P32pz-30 kostet 1.999 Euro. Der 27-Zoll-Monitor Thinkvision P27pz-30 kostet 1.699 Euro.

Fürs Gaming sind die 60 Hz aber eher nichts.