LGs neuer OLED-Gaming-Monitor verbiegt sich auf Knopfdruck selbst
Im Rahmen der Fachmesse SID Display Week 2022 hat LG kürzlich einen 42 Zoll großen Prototyp eines Gaming-Monitors gezeigt, der sich auf Knopfdruck biegt.
OLED-Panels halten nach Fernsehern und Smartphones eher langsam auch bei Notebook- sowie Monitor-Displays Einzug und während gekrümmte "Curved"-Modelle für mehr Immersion hierbei nicht jedermanns Sache sind, hat LG auf der zurückliegenden Display Week in Kalifornien einen Prototyp gezeigt, der sowohl gerade als auch gekrümmt sein kann.
Dass OLED-Panels auch sehr flexibel sein können, weiß man unter anderem bereits durch LGs aufrollbare Displays. Der namentlich noch nicht bezeichnete 42-Zoll-Prototyp des sich auf Knopfdruck selbst krümmenden Gaming-Monitors kann sich hierbei vom normalen, geraden Zustand ohne Biegung auf 1000R verstellen. Zu sehen ist das Ganze im unten stehenden Video kurz bei der Zeitmarke ab circa 48 Sekunden:
Laut heise.de hat das gezeigte Exemplar eine UHD-Auflösung von 3.840 × 2.160 Bildpunkten und damit eine Pixeldichte von 104 ppi, während die Schaltzeit (Grau zu Grau) bei nur 0,1 Millisekunden liege, gepaart mit 120 Hertz Bildwiederholfrequenz. Der Farbumfang soll laut LG bei 99 Prozent DCI-P3 liegen und die Delta-E-Farbabweichung kleiner als zwei sein. Die Spitzenhelligkeit bei Darstellungsinhalten mit 10 Prozent Weißanteil wird mit 720 cd/m² und bei komplett weißem Display mit 135 cd/m² beziffert.
800R sollen optimal sein
Im Umfeld der Messe hat LG auch die Ergebnisse einer Untersuchung bekannt gegeben, wonach entgegen dem gezeigten Monitor eine Krümmung von 800R das beste Spielerlebnis bieten soll, während weniger gekrümmte Bildschirme bei bestimmten Sportspielen etwas besser abgeschnitten hätten. Die Zahl beschreibt dabei bekanntlich den Radius, also den Abstand zwischen dem Kreisumriss und dem Mittelpunkt des Kreises, in Millimetern. Das R steht für den Radius.
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Die Krümmung heutiger Gaming-Monitore reicht derweil von 1800R bis 4000R, wobei die LG-Studie herausgefunden haben will, dass der optimale Betrachtungsabstand zwischen Bildschirm und dem Spieler bei etwa 800 Millimetern liegt. Dies deute demnach darauf hin, dass Spielern die optimale Krümmung und damit auch das ultimative Spielerlebnis bisher entgeht, heißt es in der Bekanntgabe zur Studie, die OLEDs auch als bestes Gaming-Panel ausgemacht haben will. Zur etwaigen Markteinführung des sich selbst krümmenden Gaming-Monitors gibt es unterdessen noch keine Angaben, jedoch soll die Massenproduktion angedacht sein.

Samsung hatte mal ein Modell so einer Box (Q90 glaube ich) der bei mir in die end Auswahl kam. Geworden isses dann aber der C9 von LG weil es da grad beim blöd Markt ne switch lite dazu gab.
Samsung hatte mal ein Modell so einer Box (Q90 glaube ich) der bei mir in die end Auswahl kam. Geworden isses dann aber der C9 von LG weil es da grad beim blöd Markt ne switch lite dazu gab.
Samsung hatte mal ein Modell so einer Box (Q90 glaube ich) der bei mir in die end Auswahl kam. Geworden isses dann aber der C9 von LG weil es da grad beim blöd Markt ne switch lite dazu gab.
und bei den falt-smartphones war das schon eine andere nummer. zudem haben die ja nicht "plötzlich nach garantie-ablauf" probleme gezeigt, sondern schon früher.
in diesem fall hätte ich da weit mehr vertrauen, schon alleine weil die krümmung nicht sehr ausgeprägt ist und lg ja auch schon mit komplett ein/ausrollbaren displays erfahrungen gesammelt hat. denke ein "leichtes" automatisches krümmen wird nicht schwer zu bewerkstelligen sein.
die ersten high end-oleds von lg (bei denen die anschlüsse alle über eine extra box/soundbar liefen und die du dünn mit magnetischen halterungen einfach an die wand "kleben" konntest, waren auch immens biegsam - ohne dass das ein besonderes feature gewesen wäre.