LG DX2000: 3D-Monitor mit Eyetracking auf der Gamescom

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LG wird auf der Gamescom in Köln (17. August und 21. August 2011) den DX2000 vorstellen. Hierbei handelt es sich um einen 3D-Monitor mit Eyetracking-Technologie, der so ohne Brille auskommt.

Mit dem DX2000 wird LG auf der Gamescom in Köln einen 3D-Monitor vorstellen, der mittels Eyetracking-Technologie ohne Brille auskommt. So soll das Bild auch verschiedenen Sichtwinkeln den optimalen 3D-Effekt behalten. Das Display ist 20 Zoll (50,8 Zentimeter) groß. Weitere Details nennt man nicht. Jedoch ist das Display ab diesen Monat in Korea verfügbar; Ende 2011 soll es nach Deutschland kommen. In Korea lässt sich herausfinden, dass der Kontrast mit 1000:1 angegeben wird, die Reaktionszeit bei 5 ms liegen soll und die Display-Auflösung bei 1.600 x 900 Pixeln liegt. Dafür werden ungerechten etwa 1.200 US-Dollar verlangt.

"Mit einer kompletten Linie von 3D-fähigen Fernsehern, Laptops, Projektoren, Monitoren und Smartphones hat sich LG als unangefochtener Branchenführer im Bereich der 3D-Technologie etabliert", sagt Michael Wilmes, Manager Public Relations LG Deutschland. "Für das Unternehmen LG war es schon immer selbstverständlich, dass 3D Technologie früher oder später ohne Brillen auskommen muss und wird. Der DX2000 gibt einen weiteren Einblick in die Produktwelt der Zukunft."

Hintergrund 3D-Technologie im DX2000 (nach Hersteller):
Die 3D-Unterstützung des DX2000 basiert auf einer brillenlosen Parallaxenbarrieren-Technologie, die mit Eyetracking-Technologie arbeitet. Diese ermöglicht die freiäugige Einschätzung von Entfernungen als Grundlage des räumlichen Sehens. Bei der bisherigen brillenlosen 3D-Technologie müssen sich die Zuschauer meist innerhalb eines eng beschränkten Sichtwinkelfeldes und in einer bestimmten Entfernung vor dem Bildschirm aufhalten, um die 3D-Bilder sehen zu können. Die Eyetracking-Technologie des DX2000 nutzt einen speziellen Kamerasensor, welcher am Monitor angebracht ist und Veränderungen der Augenstellung des Nutzers in Echtzeit erkennt. Anhand dieser Informationen berechnet der Monitor blitzschnell den Sichtwinkel und die Position des Zuschauers und justiert das Bild so nach, dass ein optimaler 3D-Effekt entsteht. Schon beim Smartphone P920 OPTIMUS 3D setzt LG auf diese Technologie — mit dem DX2000 können 3D-Inhalte ohne Brille jetzt auf einem noch größeren Display wiedergeben werden. Neben der Wiedergabe von vorhandenem 3D-Content bietet der DX2000 auch eine höchst anspruchsvolle Funktion zur Umwandlung von 2D-Inhalten in 3D, was bereits vorhandene Filme und Spiele in eine neue Dimension versetzt.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SSchaffrath PC-Selbstbauer(in)
        Naja finds derzeit noch eher Unsinnig da man ja mit Eyetracking derzeit nur allein 3D gucken kann.
      • Von SSchaffrath PC-Selbstbauer(in)
        Naja finds derzeit noch eher Unsinnig da man ja mit Eyetracking derzeit nur allein 3D gucken kann.
      • Von b00n Kabelverknoter(in)
        Schon ganz interessant das Teil, würde es mal gerne in Aktion sehe obs vom Effekt der 3D Vision das Wasser reichen kann. Ansonsten ist mir das Teil noch etwas zu klein, die Auflösung zu gering und zu teuer, da verwende ich wohl noch die nächsten 10 Jahre die altbewährte Shutter-Technik bis die Monitore größer, besser und billiger sind falls dieser 3D Effekt was taugen sollte.
      • Von JimJuggy Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Das Teil sieht mit dem flachen Rahmen schon recht schick aus, nur dieses Eyetracking-Ding würde mich stören.

        Dito @ ReaCT
      • Von Cayman XT Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von dgcss
        Oder Was ist mit den Besitzern von katzen die sich mal ganz gern am monitor aufhalten ? Scant der das Vieh gleich mit ? Wäre ja ziemlich blöd
        Katze bekommt das 3D Bild und Herrchen geht leer aus

        Die Vorstellung gefällt mir
      • Von dgcss Software-Overclocker(in)
        Zitat
        Kann mir einer erklären, was für einen Nutzen das Eyetracking dem Monitor auf technischer Ebene bringt? Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, um ein Parallaxenbild an unterschiedliche Augenpositionen anzupassen, wäre eine dynamisch und mit µm-Präzsision verschiebbare Parallaxbarriere
        Gesundheit Herr Doktor

        Meine Frage ist tatsächlich wie das ding bei mehreren Personen das Ganze verarbeitet. Oder Was ist mit den Besitzern von katzen die sich mal ganz gern am monitor aufhalten ? Scant der das Vieh gleich mit ? Wäre ja ziemlich blöd
        Katze bekommt das 3D Bild und Herrchen geht leer aus
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