Neue Display-Rekorde auf der CES 2025: Gaming-Monitore mit bis zu 750 Hz sind unterwegs

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Neue Display-Rekorde auf der CES 2025: Gaming-Monitore mit bis zu 750 Hz sind unterwegs
Quelle: Koorui

Auf der CES 2025 purzeln die Bildschirm-Rekorde: Sowohl MSI als auch Koorui bringen neue FHD-Displays mit Bildwiederholraten jenseits der bisher maximalen 500-Hz-Marke.

Schon bald startet endlich die CES 2025. Die Consumer Electronics Show in Las Vegas gilt als traditioneller Auftakt in das kommende Technikjahr und findet in diesem Jahr vom 7. bis zum 11. Januar statt. Zahlreiche Display-Hersteller haben in den vergangenen Tagen bereits neue Gaming-Monitore angekündigt, die neue Höhen mit und ohne OLED-Technologie versprechen.

Die hierzulande eher unbekannte KOORUI-Marke gesellt sich nun zu dieser illustren Runde mit einer aufmerksamkeitserregenden Ankündigung: Wie der Hersteller (via TechPowerUp) erklärt, soll zur CES 2025 das erste Gaming-Display mit einer Bildwiederholrate von satten 750 Hertz präsentiert werden. Der KOORUI G7 genannte Bildschirm setzt hierfür auf ein TN-Panel bei einer klassischen Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel; die Bildschirmgröße wird mit einer Diagonale von 24,5 Zoll angegeben. Abseits davon nennt der Hersteller eine DCI-P3-Abdeckung von 95 Prozent sowie eine Reaktionszeit von 0,5 ms (GtG). Der Preis und das Releasedatum dürften zur CES 2025 genannt werden.

Nicht ganz auf diese Werte kommt das neue Produkt von MSI, das mit dem "MPG 242R X60N" aber in ähnliche Hertz-Sphären vordringen will. Das mit einem "Rapid TN"-Panel ausgestattete Display kommt immerhin auf 600 Hertz Bildwiederholrate, die ebenfalls in Full-HD-Auflösung möglich gemacht werden. Genauere Angaben, etwa zu den Anschlüssen oder Preis und Releasedatum stehen allerdings noch aus.

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    • Kommentare (46)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Diemetius Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von ZeroZerp
        Es sind im Normalfall einfach möglichst hohe Zahlen, um Käufer zu ködern in deren Köpfen überwiegend "mehr=besser" verhaftet ist. Siehe auch das Megapixelrennen digitaler Kameras.Ein technisch ausgereifter 120Hz/144Hz Bildschirm sollte ist im Normalfall für jeden User tun.
        Zitat von ZeroZerp
        500Hz oder gar 1000Hz zu fordern, weil dies einen perfekt quantisierten Pixelversatz in der Winkelgeschwindigkeit bedeuten könnte ist, wie wenn man im Audio- Bereich eine 40Bit Dynamik inkl. einer Samplerate von 384Khz fordern würde.
        Technisch sicher machbar. Messbar besser. Nur kann solche Sachen eben kein Ohr/Gehirn- Konstrukt entsprechend auflösen. ->Unnütz
        Bald gibt es 2000 Hz ansonsten bin ich ganz Deiner Meinung
      • Von Diemetius Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von ZeroZerp
        Es sind im Normalfall einfach möglichst hohe Zahlen, um Käufer zu ködern in deren Köpfen überwiegend "mehr=besser" verhaftet ist. Siehe auch das Megapixelrennen digitaler Kameras.Ein technisch ausgereifter 120Hz/144Hz Bildschirm sollte ist im Normalfall für jeden User tun.
        Zitat von ZeroZerp
        500Hz oder gar 1000Hz zu fordern, weil dies einen perfekt quantisierten Pixelversatz in der Winkelgeschwindigkeit bedeuten könnte ist, wie wenn man im Audio- Bereich eine 40Bit Dynamik inkl. einer Samplerate von 384Khz fordern würde.
        Technisch sicher machbar. Messbar besser. Nur kann solche Sachen eben kein Ohr/Gehirn- Konstrukt entsprechend auflösen. ->Unnütz
        Bald gibt es 2000 Hz ansonsten bin ich ganz Deiner Meinung
      • Von ZeroZerp Software-Overclocker(in)
        Zum Thema Auge:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zitat

        5.4.4 Bewegungsanalyse
        In der Netzhaut findet auch eine Analyse von Bewegungsprozessen
        statt. Aus der unterschiedlichen
        Ankunftszeit von Signalen benachbarter Neuronen
        werden Bewegungsrichtungen extrahiert. Die zeitliche
        Auflösung der Retina beträgt bei guten Beleuchtungsverhältnissen
        etwa 60 Lichtreize pro Sekunde,
        bei schwachem Licht etwa 20. In der Peripherie der
        Retina gibt es spezielle Bewegungssensoren, welche
        auch die 100 Hz einer Leuchtstofflampe noch als
        Flimmern erkennen können. Die Verarbeitung dieser
        Informationen zu einer Bewegungswahrnehmung erfolgt
        jedoch im Gehirn.
        Die Analyse von Bewegungsprozessen kann auch
        dafür verwendet werden, um Bewegungsunschärfe
        zu vermeiden. Die relevante Integrationszeit der
        Photorezeptoren beträgt etwa 1/50 - 1/10 Sekunde.
        Separate Bilder werden bei der Wahrnehmung zu
        einer einheitlichen Bewegung verschmolzen (Film).
        Man bezeichnet dies als raum-zeitliche Interpolation.
        Was einen zu Schluss kommen lässt, dass die physischen, durch das Gehirn zu verarbeitenden Signale mit einem technisch perfekten 120Hz Monitor (zeitliche Signalflankensteilheit der Pixel von 100% sample and hold) gesättigt sein sollten.

        Betonung liegt auf technisch perfekt, denn es gibt auf "dem Markt" nicht DEN 120Hz Monitor oder DIE 90FPS.

        So kann die Elektronik des Monitors vielleicht 120 Mal, 200 Mal oder 500 Mal pro Sekunde elektrisch eine Anregung der Pixel erzwingen, wenn dieser Anregung aber erst träge nachgekommen wird, so dass die absoluten Farb- und Helligkeitszielwerte zwischen den Refresh- Impulsen nicht erreicht werden können, stehen die 120Hz/200Hz/500Hz zwar im Datenblatt, haben aber nicht zwangsläufig etwas mit der realen Farbwertwechselfrequenz der Pixel zu tun.
        Ebenso wie sich dadurch die effektive Auflösung bei Bewegtbilddarstellung mit hoher Winkelgeschwindigkeit unabhängig der vom marketing genannten Zahlen deutlich reduzieren kann.

        Es sind im Normalfall einfach möglichst hohe Zahlen, um Käufer zu ködern in deren Köpfen überwiegend "mehr=besser" verhaftet ist. Siehe auch das Megapixelrennen digitaler Kameras.

        Somit lässt die Refresh- Rate auf den Werbeprospekten der Hersteller nur bedingt einen Rückschluss auf die tatsächliche Bewegtbilddarstellung (MPRT im Idealfall Farbe zu Farbe und Schwarz/Weiss/Schwarz gemessen) zu.

        Mein Fazit zu alldem:
        Ein technisch ausgereifter 120Hz/144Hz Bildschirm sollte ist im Normalfall für jeden User tun.
        500Hz oder gar 1000Hz zu fordern, weil dies einen perfekt quantisierten Pixelversatz in der Winkelgeschwindigkeit bedeuten könnte ist, wie wenn man im Audio- Bereich eine 40Bit Dynamik inkl. einer Samplerate von 384Khz fordern würde.
        Technisch sicher machbar. Messbar besser. Nur kann solche Sachen eben kein Ohr/Gehirn- Konstrukt entsprechend auflösen. ->Unnütz
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Axel12
        LG UltraGear™ 39 Zoll OLED brandneuer 800R Curved Gaming Monitor | 21:9 WQHD, 240Hz, 0.03ms (GtG), DisplayHDR True Black 400!
        Aber keine 244Hz.
      • Von Axel12 Software-Overclocker(in)
        Zitat von JoM79
        Den wird es nie geben.
        LG UltraGear™ 39 Zoll OLED brandneuer 800R Curved Gaming Monitor | 21:9 WQHD, 240Hz, 0.03ms (GtG), DisplayHDR True Black 400!
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Ikaar
        Klar gibt es Menschen, deren visuelle Verarbeitung schneller abläuft als bei z.b. mir Normalo, aber 750Hz tut für uns Menschen keinen Mehrwert.
        Nein, es geht rauf bis etwa 1000Hz.

        Zitat von Ikaar
        Ich sehe aus der MSR Technik den tendentiellen Sweetspot bei 8-max. 10x Frequenz der menschlichen Abtastrate von ca. 26 Bildern pro Sekunde.
        Das ist ein Mythos, der seinen Ursprung aus der Anfangszeit des Films hat. Hintergrund: auf 12 Bildern pro Sekunde kann das Gehirn keine Einzelbilder mehr unterscheiden, ein Video wird "Flüssig", das bedeutet nicht, dass es nicht mehr besser geht, die einzelnen Bilder "hüfen" nur nicht mehr, sondern man hat eine kontinuierliche Bewegung. Nun war Film damals sehr, sehr teuer und deshalb war die Frage, wie schnell man es laufen ließt. Damals ließen viele das ganze mit deutlich unter 12FPS laufen, auch 3-4 FPS waren drin. Hüpfen hin oder her, Hauptsache billig und die Laufzeit einer Rolle Film hat sich entsprechend erhöht. Irgendwann wurde Film billiger, blieb aber immer noch sehr teuer und außerdem halbiert sich die Laufzeit mit jeder Verdoppelung. Ein Kompromiss mußte gefunden werden, diesen hat man dann irgendwann bei 24FPS festgelegt. Doppelt so schnell, wie die Grenze, an der man Einzelbilder ausmachen konnte, sorgte es für einen ganz guten Sehgenuß, ohne einem gleich die Haare vom Kopf zu fressen. Aber keiner, der Ahnung hatte, hätte widersprochen, wenn man gesagt hätte, dass mehr deutlich besser wäre. Die 1000Hz waren schon etwa im 19. Jahrhundert bekannt. Billige Produktionen und Heimfilmer blieben übrigens auch noch Jahrzehntelang sogar weiter unter 12FPS.

        Daher kommt diese "Grenze".

        Zitat von Ikaar
        Das Hirn ist ja gott sei dank schlau genug, den unnützen Infomist rauszuwerfen - wie sonst haben wir jahrzehtelang mit 50Hz Röhrenmontioren gelebt (und nur bei Videoaufnahmen fiel auf, wie sehr das eigentlich flimmert).
        Das zeigt einfach nur, dass du sehr wenig Ahnung hast...

        Zitat von Ikaar
        P.P.S
        Vielleicht ist der neue Monitor ja auch für Katzen oder so???
        Nö, für Leute, die Ahnung haben und Progamer sind oder sich dafür halten.

        Zitat von xXFiskXx
        So hohe Frequenzen kann erst richtig nutzen, wenn Framegeneration 4x und höher eingeführt wird. Bei Lossless Scaling bleibt bei 4x sogar die Latenz fast gleich, vielleicht kommt das ja demnächst mit DLSS4/FSR4.
        Nö, man muß nur die entsprechenden Spiele zocken. Die Nr. 1 ist da immer noch CS:GO und das läuft mit über 1000FPS, entsprechender PC vorausgesetzt.

        Zitat von Diemetius
        Des Weiteren muss das auch die Graka bewältigen.
        Nein, die CPU ist da eigentlich immer der Flaschenhals. Schon meine uralte GTX 670 konnte über 300FPS ausspucken. Schlechte Programmierung des jeweiligen Spiels kann einem da auch einen Strich durch die Rechnung machen, aber faktisch wird darauf sowieso überwiegend nur CS:GO gezockt.

        Zitat von Supie12
        Würde mich echt mal interessieren, obs für solche ultra mega schnellen Displays einen sinnvollen Test gibt, bei dem alle, die immer sagen, das sie da noch was wahrnehmen, mal wirklich überprüfen können, ob sie keiner Selbsttäuschung unterliegen?
        Blurbusters

        Zitat von geist4711
        kann mir einer erklären, warum ich einen 600hz-monitor brauchen würde, wenn meine augen ab 30hz teils ein video als flüssig empfinden?
        Weil es halt eben mehr gibt als nur "flüssig empfinden". Du kannst es sogar selbst überprügfen, indem du den Text hoch und runter scrollst und dabei versuchst ihn zu lesen. Er wird unscharf werden und verschwimmen. Das ausmaß vermindert sich, je mehr Hz der Monitor bietet, das geht rauf bis auf etwa 1000Hz, wobei der Unterschied immer kleiner wird, je höher man kommt.

        Wenn man auf Perfektionismus steht, dann ergeben 750Hz und mehr durchaus Sinn. Ob das nun auch für den Normalo Sinn ergibt steht auf einem anderen Blatt.

        Zitat von aluis
        Die alten Röhrenmonitore waren so extrem träge, wie die Pixel auf und ab leuchten, dass es da ab 25/30 Hz wirklich keinen unterschied mehr gemacht hat.
        Die Nachleuchtdauer liegt im niedrigen Einstelligen Millisekundenbereich. Sofer man nicht auf über 250Hz geht, gibt es da überhaupt kein Problem. Die schnelleren Phosphormischungen gingen sogar nur auf 1-2ms Nachleuchtdauer.

        Zitat von aluis
        Bei Pixelrefresh von <1ms in modernen Technologien sieht das wieder ganz anders aus.
        Fun Fact: ein kontinuierlich leuchtender Monitor wird von einem 100Hz CRT prinzipbedingt einfach nur in die Tasche gesteckt. Deshalb spielt das Thema Hintergrundbeleuchtung auch eine Rolle, wenn man sich einen Gamingmonitor holt. Gute Modelle emulieren den Stroboskopeffekt der Röhrenmonitore.
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