OLED-Monitore: JOLED zeigt PC-Panels, darunter 4K auf 27 Zoll
Der japanische Panel-Hersteller JOLED, ein Verbund aus Japan Display, Sony und Panasonic, hat auf der Finetech Japan seine aktuellen OLED-Produkte und -Prototypen vorgestellt. Darunter befinden sich zwei 22-Zoll-Displays, die explizit für PC-Monitore gedacht sind. Asus' Proart PQ22UC soll bald ausgeliefert werden. Interessant könnte zudem das 27-Zoll-Modell mit Ultra-HD-Auflösung ("4K") werden.
Während OLED-Panels in Smartphones und Tablets bereits gang und gäbe sind und auch im Smart-TV-Bereich ab der Oberklasse immer häufiger vorzufinden sind, geht der Markt für PC-Monitore bislang noch leer aus. Dell hatte 2016 mal den Ultrasharp UP3017Q angekündigt, der zwischenzeitlich gestrichen wurde, 2017 dann aber immerhin noch in geringen Stückzahlen auf den US-amerikanischen Markt gelangte. Asus zeigte zur CES 2018 Anfang des Jahres den Proart PQ22UC als Profi-Lösung, hat diesen bislang aber noch nicht veröffentlicht.
JOLED zeigt OLED-Panels für PC-Monitore
Die Webseite oled-info.com berichtet nun von der Finetech-Japan-Messe, auf der JOLED vertreten ist. Dabei handelt es sich um einen Verbund bestehend aus Japan Display, Sony und Panasonic sowie dem Innovation Network Corporation of Japan (INCJ) als Hauptanteileigner. Neben OLED-Panels für den Automotive- und Digital-Signage-Bereich zeigte JOLED drei Modelle, die für den PC-Bereich spannend sein können. Zwei davon fallen mit 21,6 Zoll für das Jahr 2018/2019 recht klein aus, würden aber schon einmal den Weg für OLED im PC-Umfeld ebnen. Eine Full-HD-Ausführung wird mit dem japanischen E-Sport-Team Burning Core explizit für Spieler entwickelt. OLED-Technik erlaubt noch einmal deutlich schnelle Schaltzeiten als TN, was im Gaming-Bereich gerne gesehen ist. Der oben genannte Dell-Monitor ist zum Beispiel mit einer Reaktionszeit von 0,1 ms spezifiziert.
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Die Ultra-HD-Variante ("4K") mit 3.840 × 2.160 statt 1.920 × 1.080 Pixeln wird in Asus' Proart PQ22UC verbaut. Laut JOLED soll der Monitor "bald" ausgeliefert werden - für mehrere Tausend Euro ist das Profimodell allerdings nicht für PC-Spieler gedacht. Ein 27-Zoll-Panel mit Ultra-HD-Auflösung sei primär für Smart-Home-Anwendungen gedacht, jedoch dürfte wenig dagegen sprechen, das Modell in einem klassischen Monitor einzusetzen - sofern es ein Hersteller als sinnvoll erachtet. 27 Zoll haben sich unter den "Gaming"-Displays in den letzten Jahren stark verbreitet.
ich finde ~32 Zoll Bildschirme haben eine tolle Größe. Ich hatte 24" und 27" und die waren mir einen Ticken zu klein. Habe dann einen 43" geholt der zu groß war. Zum spielen schön und beeindruckend, aber zum arbeiten nicht gut, da man ständig den Kopf bewegen muss. 40" hatte ich auch, wäre evtl. noch akzeptabel gewesen, aber der Bildschirm hat mir gar nicht gefallen. Bin bei 31,5" mit 4k Auflösung gelandet und bin seit über einem Jahr sehr sehr glücklich damit.
Bildschirme haben eine Aktualisierungsrate (Hz). Bereits die ersten OLED hatten ein 120Hz Panel und konnten per Zwischenbildberechnung 120FPS@120Hz wiedergeben.
Aktuelle Modelle können sogar WQHD 1440p 120Hz verarbeiten (mehr geht nicht wegen der HDMI 2.0 Limitierung) und mit HDMI 2.1 garantiert UHD/4K 2160p mit 120Hz.
Zum Thema HDR bzw. Leuchtkraft: Ja, OLED schafft zur Zeit nur bis 1000nits und LED schon 1500nits aber HDR bedeutet High Dynamic Range und nicht nur max.Helligkeit
denn OLED mich echtem Schwarz und 1000nits sieht letztendlich besser aus weil der Kontrast höher ist als LCD mit dunkelgrau und 1500nits. LCD hat noch weitere Nachteile:
Die Farben sind schlechter, die Blickwinkelstabilität ist geringer und vor allem ist die Reaktionszeit langsamer wodurch es immer etwas Bewegungsunschärfe (Motion Blur) gibt.
Es kommt halt immer auf das Einsatzgebiet an. Wer nur Internetseiten ansieht wird mit 27 Zoll sicherlich meist richtig fahren. Wer Videoschnitt macht hat aber oft lieber mehr Breite um die Zeitleiste möglichst komplett zu erfassen. Ander brauchen 3 Programme nebeneinander. Da kommst bei 27 Zoll nicht weit ohne dass die Darstellung zu klein wird oder ganze Teile abgeschnitten werden.
Wie gesagt kann man ein größeres Display einteilen oder den Darstellungsbereich verkleinern. Andersherum wird es schwierig aus einem kleinen Bildschirm was Größeres zu machen.
Klar ist dann noch die Option, wie du sagst, dass man mehrere Monitore einsetzt. Ist halt Geschmacksache oder hängt vom Platzbedarf ab. Manche wollen halt lieber nur ein Display ansteuern wo es auch weniger Probleme mit der Grafikkarte geben kann.
Es muss Jeder selber wissen was für Ihn ideal ist. Nur Leute schief ansehen warum man größere Display als 27 Zoll einsetzt ist meiner Meinung nach zu begrenzt in der Sichtweise. Jeder sitzt anders oder hat andere Abstände oder Wahrnehmung wie etwas wirkt.
Und sicher hat jeder andere Ansichten und Wahrnehmung. Ist doch ok,nun weiß ich ja warum du einen größeren geholt hast. Nun ich bin nicht der wo jemand vorschreibt was zu kaufen sein muss. Ich finde auch das das jeder selbst wissen muss und auch entscheidet. Und ich finde die Unterhaltung hier sehr interessant. Und man erfährt auch neues. Ich weis den Erfahrungsaustausch echt zu schätzen.