Heller und langlebiger: LG schwärmt vom "Traum-OLED"
Der Display-Sparte von LG ist es gelungen, ein blau phosphoreszierendes OLED-Panel zu entwickeln. Eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung dieser neuen Technologie soll eine Tandemstruktur aus zwei Stapeln gespielt haben.
Auch wenn OLED-Displays durch hervorragende Kontraste, extrem schnelle Reaktionszeiten und eine beeindruckende Farbwiedergabe überzeugen, hat diese Paneltechnologie mit einigen Problemen zu kämpfen. So ist die maximale Helligkeit im Vergleich zu LED-Displays in der Regel deutlich geringer und die Gefahr des Burn-In steht bei OLED-Panels nach wie vor im Raum. LG Display soll es nun gelungen sein, ein "Traum-OLED" zu entwickeln, das sogenannte blaue Phosphoreszenz nutzt.
"Das Zwei-Stack-Tandem spielte eine Schlüsselrolle"
Bisher konnte keiner der beiden großen OLED-Panel-Hersteller Samsung und LG eine reine RGB-Subpixel-Struktur anbieten, sodass Samsung bei seiner QD-OLED-Technologie blaue OLED-Emission verwendet, während LG auf weiße OLEDs setzt, die dann jeweils durch einen RGB-Filter geschickt werden. Laut einem Bericht von ET News ist es der Display-Sparte von LG jedoch gelungen, ein reines RGB-OLED-Panel auf Basis blauer Phosphoreszenz zu entwickeln.
Die Verwendung von blau phosphoreszierenden Materialien für OLED-Panels galt bisher als das "letzte Rätsel der OLED-Technologie", da die Umwandlung von elektrischer Energie in Licht bei Phosphoreszenz mit einer Effizienz von nahezu 100 % funktionieren soll. Zum Vergleich: Die derzeit verwendete Fluoreszenz zeigt nur eine Umwandlungseffizienz von elektrischer Energie in Licht von etwa 25 %.
Nach Angaben eines mit der Materie vertrauten Industrievertreters soll LG Display eine Tandemstruktur mit zwei Stapeln verwenden, die sowohl blau phosphoreszierende als auch fluoreszierende Materialien kombiniert, um die Lebensdauer heutiger OLEDs zu erreichen. Der Industrievertreter bestätigte gegenüber ET News außerdem: "Soweit ich weiß, planen wir, noch in diesem Jahr eine Leistungsbewertung für die Massenproduktion durchzuführen und die Kommerzialisierung zu prüfen".
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Stimmt wohl nicht so ganz was du hier mal wieder behauptest.
Das hängt von drei Dingen ab:
1: wie gut die Elektronenkanone den Strahl fokussieren kann.
2: Art der Maske, die dafür sorgt, dass die Elektronen einer bestimmten Farbe die richtige Phosphorschicht treffen.
3: wie fein diese Maske gefertigt ist
Lochmasken waren (für Röhrenverhältnisse) sehr scharf und symmetrisch, dafür wurde sehr wenig Energie in Licht umgewandelt. Die Streifenmaske sorgt für ein helleres Bild, dafür ist es relativ unscharf und sie hat zwei sichtbare Haltedrähte, die horizontal durchs Bild laufen. Die Schlitzmaske ist ein Kompromiss aus den beiden.
Anfang der 90er wurden Lochmasken noch mit 0,28mm gefertigt, am Ende waren es 0,19mm und man wollte sogar auf 0.15mm gehen.
Dabei ist crt "cathode ray tube" quasi ratrayced projektzierte Bilder. Wo licht durch anode und cathode ein raster bildeten das auf dem Glasschirm projektieret wurde. Genaue Technische Aspekte waren Hersteller spezifisch.
Die Technik machte quasi Reaktionzeitfrei war aber wegen der Lichtbrechung nicht scharf je nach Fläche je kleiner der Bildschirm desto schärfer.
Das liegt am raster was ein Bildschirm erzeugen konnte. üblich war 5-4 Tv standard bis 2005 bis 1200p
Das gute alte LCD Arbeitet anders und da muss man sagen das die Bild Erzeugung ohne licht in drei Techniken gab
TN? twisted nematic mehrere schichten von filtern die das licht mal sperren und durchlassen aber durch die vielen schichten eher kein guter Kontrast möglich Bildschärfe gut
va = vertikal Allaignment einfache Schicht wo vertikal das licht geblockt wird quasi guter Kontrast dafür langsame Reaktion.
ips =in plan switching der mix aus beiden Techniken hat aber den Nachteil das es Farben zu betont und Kantenunschärfe gibt und eher grau wird als schwarz
OLED= Oled Organic light emitting diode
Schärfste was es gibt mit den besten Kontrast aber deutlich stromhungriger da jedes pixel mit Energie übertragen wird und es immer noch materialwiderstand gibt das wärme erzeugt was die Dioden auch altern lässt da sind bei Größen um die 27 zoll gut 50-130w verbrauch drin. Hier gilt je weniger hell desto besser.
Nu aktuell gibt es keinen perfekten Monitor
Der beste Kompromiss sofern man nicht auf tearing empfindlich ist das ist beschleunigtes va
In form von amva sva oder fast va alles dasselbe.
TN nutzt man nicht mehr
ips nur bei Spielern die ein zerreißen des Bildes sehen und mit vrr
Oled wäre der Nachfolger sobald es nicht mehr einbrennt oder besser gesagt ausbrennt das passiert zwangsweise da die blaue oled am heißesten werden und deutlich schneller altern das problem wurde gelöst, aber noch nicht in der Industrie umgesetzt.
Dürfte aber bald der standard werden wenn die ips und va aus dem Handel kommen spätestens 2028
Es fällt mir schwer einigen Bewertung zur Bildqualität zu folgen, denn neben einem 75Hz FullHD@24" Office-Monitor fehlen mir viele Direktvergleiche.
Mich würden allerdings die bemerkbaren Unterschiede, aber vor allem auch die Generations-Sprünge, in Bezug auf die Bildqualität interessieren.
@PCGH
Plant PCGH eine Art Test in der Print, in der eine möglichst große Übersicht zu Monitoren, vielleicht von der Röhre über TN/VA/IPS bis hin zu OLED bildlich veranschaulicht wird? Ist so etwas überhaupt abdruckbar? Gibt es sowas evtl. irgendwo online? Mich interessieren jetzt irgendwelche 2% Helligkeitsunterscheid die man nur mit Lupe erkennt, aber größere Sprünge zB. schon. Auch Schlieren, Farbdarstellung, Flimmern etc.