HDFilme und xCine offline: ACE mit Erfolg gegen illegale Streamingportale
HDFilme und xCine sind offline - der Alliance for Creativity and Entertainment (ACE) ist es gelungen, gegen die beiden an deutsche Nutzer gerichteten Streaming-Portale vorzugehen. Sie wurden aus Fernost betrieben.
Der Alliance for Creativity and Entertainment (ACE) ist es gelungen, zwei weitere Portale für illegales Streaming zu schließen. Das an deutschsprachige Kunden gerichtete Angebot der aus Vietnam betriebenen Seiten HDFilme und xCine ist nicht mehr erreichbar. Die ACE erklärt in einer Pressemitteilung: "HDFilme, xCine und sieben zugehörige Domains, die seit 2019 in Betrieb waren, boten illegalen Zugriff auf mehr als 23.000 Filme und geschätzte 100.000 Folgen von Fernsehserien; sie zogen monatlich über 16 Millionen Besucher an. Alle mit HDFilme und xCine verbundenen Domains wurden an ACE übertragen."
"Unser Fokus auf Vietnam ist ein wichtiger Teil unserer laufenden Bemühungen, die Piraterie im asiatisch-pazifischen Raum und im gesamten globalen kreativen Ökosystem zu reduzieren", sagte Jan van Voorn, Executive Vice President und Chief of Global Content Protection der Motion Picture Association und Leiter von ACE.
Die ACE ist ein internationaler Interessenverband der Filmindustrie, die diesen durch ihre Mitgliedschaft unterstützt. Streaming-Anbieter wie Netflix und Amazon sind ebenso Unterstützer der Bemühungen wie klassische Hollywood-Studios. Die Motion Picture Association spielt mit Doppelposten beim Personal eine zentrale Rolle im Verband, der die Interessen der Rechteinhaber international vertritt und zuletzt auch nach Asien expandierte. "Indem wir die Präsenz der ACE in der gesamten APAC-Region vergrößern, bauen wir neue Beziehungen zu den lokalen Strafverfolgungsbehörden und anderen wichtigen Partnern in unserem ständigen Bemühen auf, Piraterieoperationen auf der ganzen Welt zu unterbinden", sagt Charles Rivkin, Chairman des ACE und der Motion Picture Association. Im Zuge der Asienexpansion hatte man auch eins der größten illegalen Portale in Thailand vom, Netz nehmen lassen.
Da Betreiber von illegalen Streaming-Portalen heutzutage in der Regel aus dem Ausland operieren, ist es auch für die die Filmwirtschaft zunehmend wichtig, diese Seiten international zu bekämpfen. In der Folge wurde auch vielen Lokalverbänden die Unterstützung gestrichen und sie verschwanden nach und nach zugunsten von international aufgestellten Organisationen. So musste auch die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) Insolvenz anmelden, nachdem die Geldgeber abgesprungen waren.
Quelle: ACE

Und er braucht dafür keine Maske.
Ich hab von denen noch nie gehört.