Gigabyte Aorus FI25F - Neuer Monitor mit 240 Hz-IPS Panel und 0,4 ms Reaktionszeit
Gigabyte hat im Rahmen einer Pressemitteilung den Aorus FI25F vorgestellt, den laut Hersteller "ersten SuperSpeed IPS Gaming-Monitor". Hinter dieser Bezeichnung stecken ein 240 Hz IPS-Panel mit einer Reaktionszeit von 0,4 ms (MPRT), das mit Full HD auflöst und 24,5 Zoll in der Diagonalen misst. Ein genauer Releasetermin oder ein Preis wurde noch nicht genannt.
Fernseher, Smartphones und sogar Grafikkarten (hat da jemand RTX 3090 gesagt?) - viele Technikprodukte werden in den letzten Jahren immer größer. Auch Gaming-Monitore wachsen in ihrer Bilddiagonalen immer weiter an. Besonders die 32-Zoll-Vertreter werden beliebter, und einige G-Sync-Monitore besitzen bereits TV-Ausmaße von 55 Zoll. Wer noch immer auf eher kleinere Monitore setzt und mit einer Full HD-Auflösung leben kann, sollte sich den Gigabyte Aorus FI25F genauer ansehen.
"SuperSpeed" - 240 Hz und 0,4 ms Reaktionszeit
Um die Blicke des kaufwilligen Kunden auf sich zu ziehen, kreieren die Hersteller heutzutage gerne einen griffigen, möglichst nach Premium klingenden Begriff. Im Falle des Aorus FI25F lautet dieser Begriff "SuperSpeed". Dahinter verbirgt sich ein 240 Hz IPS-Panel, das mit 1920 x 1080 Pixeln auflöst und eine Reaktionszeit von gerade einmal 0,4 ms aufweisen soll. Das 8-Bit-Panel soll den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent abdecken und auch HDR400 unterstützen. Der Kontrast liegt bei 1000:1. Damit sollen die Anforderungen für das AMD FreeSync Premium-Siegel erfüllt werden.
Bei der beworbenen Reaktionszeit muss jedoch betont werden, dass es sich hierbei nicht um den bislang gängigen GtG-Wert (Grau-zu-Grau), sondern um die neumodische MPRT-Angabe handelt. Während der GtG-Wert angibt, wie lange ein Pixel für den Wechsel zwischen zwei Grauwerten benötigt, gibt MPRT an, wie lange ein Pixel sichtbar ist - hier handelt es sich also eher um einen Maßstab für die wahrgenommene Bewegungsunschärfe.
Um diesen niedrigen Wert zu erreichen, setzt Gigabyte bei dem Monitor Backlight Strobing ein, wobei die Hintergrundbeleuchtung in schnellem Wechsel an- und abgeschaltet wird, um durch die in den kurzen Pausen entstehenden Schwarzbilder die Bewegungsunschärfe weiter zu reduzieren. Dennoch bleibt Gigabyte wage bei der Erklärung, wie die 0,4 ms erreicht werden - aber dafür hat man ja den Begriff "SuperSpeed"!
Auf der Produktseite des Herstellers sind weitere Bilder zu finden. Einen Preis geschweige denn einen Termin für die Markteinführung hat man bislang noch nicht genannt.
Quelle: Gigabyte, Computerbase


Würde gut zu meinem Aorus System passen, mal abwarten was die Glotze kostet.