G-Sync Compatible: Nur knapp 6 Prozent aller getesteten Geräte schaffen die Auszeichnung
Nvidia hat Phase 1 seiner Tests zur G-Sync-Kompatibilität abgeschlossen und 533 Geräte getestet. Davon schafften 28 die Auszeichnung G-Sync Compatible - 5,56 Prozent. Da stellt sich die Frage, wo die Gründe hierfür liegen. Laut Nvidia in der Regel am schmalen unterstützten Bereich von VRR.
Seit Jahresbeginn unterstützen Nvidia-Grafikkarten auch offiziell den VESA-Standard Adaptive-Sync. Im Rahmen des CES 2019 kündigte Nvidia quasi eine abgespeckte G-Sync-Variante mit G-Sync Compatible an und lieferte treiberseitige Unterstützung für VRR im Verbund mit Adaptive- beziehungsweise Freesync-Monitoren mit dem ersten Game Ready-Treiber des Jahres. Offiziell erhalten nur Monitore das G-Sync Compatible-Label, die den Testparcours durch Nvidias hauseigene Suite erfolgreich gemeistert haben.
Und das sind gar nicht mal so viele, wie von Nvidia veröffentliche Statistiken zeigen: Gerade einmal 6 Prozent der bislang in Phase 1 getesteten Geräte schaffen die Auszeichnung. Demnach wurden 533 Geräte getestet und 28 schafften die Auszeichnung G-Sync Compatible - 5,56 Prozent. Da stellt sich die Frage, woran es liegt?
Laut Nvidia scheitern die meisten Geräte an ihrer engen Abdeckung eines VRR-Signals. Nvidia setzt ein Verhältnis von 2,4:1 voraus - in Zahlen beispielsweise 60-144 Hertz -, damit unterhalb der Grenze eine Frame-Vervielfachung stattfinden kann - AMD nennt das Low Framerate Compensation oder kurz LFC. Laut Nvidia lohnen sich Geräte kaum, wenn sie nicht diese Vorgaben schaffen, da man den eigentlichen Mehrwert der Technik kaum nutzen kann.
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Darüber hinaus zählt Nvidia 202 Geräte, die aus anderen Gründen die Auszeichnung nicht schaffen - meist in Verbindung mit der Bildqualität wegen Flickering, Ghosting oder Blanking und dergleichen. In 33 Fällen konnte kein Monitor mehr beschafft werden, weil sie nicht mehr produziert wurden.
Die Tests ergaben auch eine interessante Statistik: 55 Prozent der VRR-Monitore haben laut Nvidia eine maximale VRR-Bildwiederholrate unter 75 Hertz. Dazu folgende Tabelle:
| Refresh Rate (Hz) | G-SYNC | G-SYNC Compatible | Adaptive-Sync |
|---|---|---|---|
| >144 | 50% | 39% | 4% |
| 76 - 144 | 41% | 58% | 41% |
| <75 | 9% | 3% | 55% |
Quelle: Nvidia
Ich finde gut dass sich NV geöffnet hat. Und ist doch klar wieso so wenig den Test bestehen. Das wusste man auch vorher dass FreeSync ohne LFC nur bedingt Sinn ergibt.
Bei den meisten TFT ist Adaptive Sync nur psyoudomäig drin von 48-60Hz. Das bringt fast nichts, wenns dann meist noch nur bei FullHD ist schafft das ja fast jeder Grafikkarte.
Ich will ja auch gar nichts schlecht machen, hab einfach gerätselt.
Das Thema ist halt noch interessanter als seit sich G-Sync geöffnet hat.
Obwohl alles innerhalb der Spezifaktionen lief.
Kann das sein ? Mmmh
Wenn man einmal G-Sync gewohnt ist fällt einem jede noch so kleine Unregelmäßigkeit sofort auf.
Jahre vorher gar nicht ^^ - Wenn mans einmal besser kennt will keiner mehr zurück.
Besonders in Kombination mit Frame Rate Target Control ist das Ganze sehr angenehm, damit lässt sich eine nicht ganz so starke dGPU in fordernden Szenarien wunderbar kompensieren. Über 48 fps bekommt man derzeit selbst mit der ollen RX 570 @FHD jedes Spiel, ohne die Grafikeinstellungen nennenswert reduzieren zu müssen.
Kurz, aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich G-Sync und FreeSync ziemlich gleichauf sehen. Ich glaube aber gerne, dass es bei letzterem aufgrund weniger strenger Zertifizierung stärker vom jeweiligen Display abhängt.
G-Sync Compatible müsste ich noch testen, dafür fehlen mir aber derzeit sowohl ein passender Monitor als auch die passende Grafikkarte.
Ich spiel Dann mal weiter mit Freesync Monitor für teure 360 Euro und ner 2080ti.