Eizo Duravision FDH3601: 25.000-Euro-LCD mit 8,8 Megapixel Auflösung neu im Testlabor [Bilder des Tages]
Neu im PCGH-Testlabor: Eizo hat vor Kurzem ein Display mit 4k x 2k-Auflösung vorgestellt. Das Eizo Duravision FDH3601 mit einer Diagonalen von 36,4 Zoll ist mit 4.096 x 2.160 Pixeln ausgestattet, der Preis beläuft sich auf 25.000 Euro.
PCGH hat einen prominenten Neuzugang im Testlabor. Nachdem wir bereits gestern auf Facebook zwei Bilder einer unbekannten Hardware veröffentlichten und einige PCGH-Freunde schon den richtigen Riecher hatten, wollen wir Ihnen heute das Eizo Duravision FDH3601 vorstellen. Das LCD mit 36,4 Zoll Größe kommt mit der vierfachen Full-HD-Auflösung: 4.096 x 2.160 Pixel. Rund 25.000 Euro kostet diese Technologie, entsprechend aufwendig verpackt und versichert war auch das "Päckchen", das auf einer Palette angeliefert wurde. Das Eizo Duravision FDH3601 richtet sich natürlich vornehmlich an professionelle Anwender (u. a. für realistische Material-, Kanten- und Farbdarstellung). PCGH prüft das LCD trotzdem, vor allem im Hinblick auf Multimonitoring und als Technologiestudie.
Das Display wird von LEDs hintergrundbeleuchtet und bietet eine Helligkeit von 30 bis 700 cd/m². Um eine möglichst homogene Ausleuchtung und Farbechtheit zu erreichen, verbaut Eizo den sogenannten Digital Uniformity Equalizer (PDF). Der Kontrast wird mit 1.000:1 angegeben, die Blickwinkel betragen in alle Richtungen 176 Grad, die Reaktionszeiten sind mit 8 ms bei Mitteltönen und 25 ms beim Schwarz-Weiß-Wechsel angegeben. Overdrive ist an Bord. An Anschlüssen bietet der Duravision FDH3601 DVI-D und Displayport sowie einen USB-2.0-Hub mit zwei Ports. Das 350-Watt-Netzteil ist beim Eizo extern, da es hier auch ein etwas größeres Modell braucht. Ein Bewegungssensor schaltet das Display bei Inaktivität ab. Eizo gibt zwei Jahre Garantie bei einem 24-Stunden-Betrieb.
Mehr zum Monster-LCD finden Sie in den kommenden Tagen auf PCGH.de und in der kommenden Printausgabe.
Quelle: Eizo

Nein, der Bildschirm hat keine integrierten Lautsprecher
Das war mir klar. Nur ein anderer hatte davon geredet, weshalb ich ihn fragte ob er dass den wirklich ernst meinte.
Ich denke, das Design wird mangels Alternativen bei kaum einer Kaufentscheidung für- oder gegen diesen Monitor ausschlaggebend sein
Und wenn man kein Multimonitorsetup (gegebenenffalls zusammen mit kleineren Monitoren) plant (was in den meisten Anwendungsbereichen aber durchaus der Fall sein wird) ist das auch kein echter Nachteil, einzeln betrachtet ist er meiner Meinung nach sicher nicht hässlich...
Unahängig davon was er kann, ist er einfach nur häßlich.
Das die Hersteller nach wie vor, bis auf ein paar Ausnahmen, so einen breiten Rahmen verbauen müsse.
Die wichtigsten Anwendungsgebiete des Monitors sind:
-Darstellung von Radardaten, Wetterkarten usw. in der Luftraumüberwachung (deswegen ist er auch so hell; in Flughafentowern herrschen aufgrund der großen Fenster oft fast Tageslichtverhältnisse, trotzdem muss er dort gut ablesbar sein); von Eizo wird er jedenfalls auch explizit dafür beworben
-4k Videobearbeitung (bei digitalen Kinofilmen): bisher musste man sich hier damit zufriedengeben, dass man 4k Filme beim Bearbeiten nicht in ihrer nativen Auflösung betrachten kann bzw. die bisherigen Lösungen waren noch weitaus teurer und vor allem unhantlicher (1,3m Diagonale+); in dem Bereich ist er Gold wert und angesichts der Kosten von sonstiger 4k Ausstattung (Kameras, Beamer,...) ist er richtig preiswert
-es gibt auch einen Ableger für medizinische Diagnostig (vor allem die Betrachtung digitaler Röntgenbilder), den RadiForce RX840 -es handelt sich praktisch um den selben Monitor, er erfüllt nur einige zusätzliche Medizintechnische Normen-; nicht das hier eine solche Auflösung hier wirklich nötig wäre aber sie ist wie bei vielen anderen Anwendungen durchaus ein Vorteil und in dem Bereich sitzt bekanntlich viel Geld
-schließlich ist er nun auch der beste Monitor für digitale Bildbearbeitung und CAD; wer ihn sich leisten kann (oder seinen Arbeitgeber überzeugen kann es sich zu leisten) wird sicher zumindest darüber nachdenken
______________
Ich denke unterm Strich ist das trotz des hohen Preises ein durchaus nicht zu unterschätzender Markt; angesichts der fehlenden Konkurrenz wäre es meiner Meinung nach auch unklug ihn billiger zu machen; und selbst wenn er z.B. "nur" 10000€ kosten würde wäre er für die allermeisten Privatpersonen immernoch außer Reichweite während ihn Firmen und Behörden trotzdem kaum eher kaufen würden
Nein, der Bildschirm hat keine integrierten Lautsprecher
Wer gibt denn mehr Geld fürs Soundsystem aus als für den Bildschirm?
Okay, wenn man ein wirklich high-end Soundsystem hat dann ist das schnell teurer als die bisher/aktuell teuersten sinnvollen Monitore (~1000€; keine Spezialanwendungen) was ab einem gewissen Preisrahmen dazu führt, dass sich das Budged zum Soundsystem hin verschiebt aber ansonsten kann ich das nicht nachvollziehen...
Du meinst nicht wirklich integrierte Lautsprecher oder? DasRegal sprach nur das Rückgaberecht an, welches man beim Kauf teurer Lautsprecher geboten bekäme.
Und was will beispielsweise jemand der in einem Flughafentower an einem solchen Gerät arbeitet mit einem Heimkinosystem? Sich so laut Flugzeuggeräuschaufnahmen anhören, dass man den Funk nicht mehr hört?
Irgendwie wird ständig die Tatsache missachtet, dass es sich dabei um ein Gerät handelt, welches für den Profibereich gedacht ist, in dem eine Darstellung möglichst vieler Details wichtig ist. Und da kann man dann auch einen solchen Preis bezahlen.