Corsair Xeneon Flex OLED: Erster biegsamer Monitor vorgestellt
Das Hardware-Highlight der Gamescom kommt von Corsair: Mit 45 Zoll sieht der neue Xeneon Flex aus wie ein großer, aber gewöhnlicher Ultrawide-Monitor mit OLED-Panel. Wären da nicht die beiden Griffe links und rechts: Damit lässt sich das eigentlich flache Display mit einem beherzten Griff krümmen.
Der Bildschirm mit einer Diagonale von 45 Zoll und einem 21:9-Seitenverhältnis kann auch ohne das exklusive Feature mit seinen Eigenschaften punkten: Es handelt sich um ein OLED-Display von LG mit der UWQHD-Auflösung mit 3.440 x 1.440 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 240 Hertz. Die OLED-Reaktionszeit ist typisch niedrig, Corsair nennt hier Tiefstwerte von 0,01 Millisekunden. Das kann durchaus stimmen, können wir aus unserer Messerfahrung behaupten. Außerdem klebt ein G-Sync-Aufkleber am Monitor, das Modul stammt aber nicht von Nvidia, sodass hier genauso gut Freesync funktioniert.
Corsair Xeneon Flex OLED
Es kostet zunächst etwas Überwindung, die Griffe an den Seiten etwas anzuziehen. Doch der Monitor lässt sich relativ einfach und schnell von einem flachen in ein gekrümmtes Panel verwandeln, wenn man daran zieht. Was das Ganze soll? Schließlich ist die Krümmung an sich Glaubens- oder Geschmacksfrage. Bei der Vorstellung erwähnt Corsair, dass der Monitor als Arbeits- und Spiele-Hybrid fungieren soll. Für Bild- oder Videobearbeitung ist eine Krümmung weniger geeignet - hier wird eher ein flaches Panel bevorzugt. Zum Zocken aber darf dann das Display gekrümmt werden, um etwa eine Rennsimulation zu genießen. Der Monitor weist dann eine Krümmung von 800R auf, was einem Krümmungsradius von 800 Zentimetern entspricht.
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Die Technik eines flexiblen OLED-Displays seitens LG ist an sich nicht neu, der Hersteller hat bereits in der Vergangenheit auf Messen etwa ein aufrollbares Display gezeigt. Bislang kamen solche Panels aber noch nicht auf den Markt und in Monitoren kam bis jetzt auch kein OLED-Display von LG zum Einsatz. Es war die Konkurrenz von Samsung, welche Anfang des Jahres in einem Dell-Monitor ein OLED-Display vorgestellt haben.
Der Monitor soll noch dieses Jahr als Medien-Testsample rausgehen und Anfang 2023 schließlich auf den Markt kommen. Einen Preis konnte Corsair noch nicht nennen, aber wir vermuten, dass der vierstellig werden wird. Unter Fachkollegen munkelt man, dass LG eine UVP von um die 2.200 Euro vorschlägt, was in diesem Fall realistisch klingt.

Aber bei dem Preis in der Praxis für die meisten Nutzer oder Interessenten dann doch eher nur eine Art Concept-/Design-/Machbarkeitsstudie.
Nehmt das Panel, bietet es mit 144 Hz, 165 Hz und 240 Hz an, in Größen zwischen 27 Zoll und 45 Zoll und mit Auflösungen von 2560x1440 über 3200x2400 und 3440x1440 sowie 3840x2160 bis hin zu 4096x2160 oder vielleicht sogar 5120x1440 oder 5120x2160, sowohl als flat, wie auch curved mit 1800R oder 1000R.
Den Standfuss vereinfachen, die Technik wieder hinters Panel, VESA-Mount und dann ist da zu realistischen Preisen für jeden was dabei.
Ich sag jetzt mal: 2560x1440 144Hz mit 1800R auf 32 Zoll für 800€.
Endlich bezahlbare OLEDs als PC-Monitor, das sollte das Ziel sein.
Finde ich echt traurig.
Das er innert mich irgentwie an die Schuhe die mal vorgestellt wurden...
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