Asus ROG Swift PG42UQ im Test: Monitor mit OLED-TV-Qualität?
Langsam, aber sicher hält die OLED-Technologie Einzug in den Monitormarkt. In den vergangenen Jahren haben sich viele Gamer den TV-Bereich näher angesehen, um auf dieser Technologie basierende Bildschirme zu verwenden. Die Begeisterung nahm besonders um 2020 Fahrt auf, als LG mit seiner CX-TV-Serie einen 48-Zoll-OLED-Bildschirm vorstellte. Für einige Gamer war es ein ziemlich anständiges Desktop-Display, das 4K und 120 Hz mit G-Sync bot. Für viele sind die 48 Zoll aber noch immer zu groß. 42 Zoll ist etwas besser geeignet für Schreibtische. Was macht den Asus ROG Swift PG42UQ OLED als Monitor aus, während mit gleichem Panel LG selbst einen Fernseher auf den Markt bringt?
Der Asus ROG Swift PG42UQ ist ein 42 Zoll großer OLED-Monitor. OLED ist deswegen so beliebt, weil die selbstleuchtenden Pixel einerseits nahezu perfektes Schwarz darstellen können und andererseits keine Dimming-Zonen brauchen, wie etwa LCD-Panels. LCDs, egal ob IPS, VA oder TN brauchen stets eine Hintergrundbeleuchtung. Dadurch kommen sie zwar auf eine höhere Helligkeit, aber eben nicht auf so niedriges Schwarz wie OLED-Panels. Um etwa HDR kontrastreicher darzustellen, ist das Hintergrundlicht in Zonen unterteilt, wodurch die Qualität von der Anzahl der Zonen abhängt. Bei OLEDs hingegen ist jeder Pixel seine eigene Zone, sodass es hier keine leuchtenden Kanten gibt. Im unten verlinkten Video oder auch im Testartikel gehen wir auf die Eigenschaften des Asus-Monitors näher ein.
Es überrascht nicht, dass der PG24UQ mit dem OLED-Panel in Bezug auf Reaktionszeit, Schwarztiefe, Kontrastverhältnis und HDR-Inhalte gut abschneidet. Zweifellos übertrifft diese Technologie herkömmliche LCD-Panels in fast allen Eigenschaften, mit Ausnahme einer maximalen Bildwiederholfrequenz von bis zu 360 Hertz. Aber Qualität geht auch mit dem Preis einher. Sowohl OLED- als auch Asus-Monitore sind recht teuer - beides zusammen also erst recht.

Ich bin jedenfalls ein Fan von 100% Darstellung. Dieses Pixel verkrüppeln mit 125% Skalierung oder so, ist ja der größte Blödsinn überhaupt. Das wird automatisch unscharf, wenn nicht gerade alles vektorisiert wird (was bei Texturen, Fotos und Videos eben nicht geht). Daher ist entweder 42 Zoll 4K das Optimum. Oder mit 8K und 200% Skalierung. Das wäre natürlich Oberhammer ^^
Bei 42" 16/9 kann unter Umständen, das ständige Hochschauen nerven.
Zusätzlich; in Spielen, bei 80 cm Abstand bewegt sich ein Großteil deines Blickfelds.
Das kann schnell mal zu Übelkeit führen, ähnlich wie bei VR. Selbst wenn es zum Anfang noch nicht auffällt, kann das später noch auftauchen.