AOC auf der CES: C3583FQ mit Curved-35-Zoll und Freesync [Update]
AOC hat neue Monitore zur CES 2016 angekündigt, von denen primär der C3583FQ für Spieler interessant klingt. Der bietet stark gebogene 35 Zoll im 21:9-Format, wobei ein 144 Hertz schnelles VA-Panel zum Einsatz kommt. Daneben gibt es Quantum-Dot-Technologie im I2771FM9, wie es Philips schon länger anbietet.
Update vom 21.01.16:
Inzwischen hat AOC bekanntgegeben, dass der C3583FQ ab Februar für empfohlene 799 Euro an den Start gehen wird. Dafür winken stark gebogene 35 Zoll (2000R/2m) im 21:9-Format, VA-Panel (4 ms Reaktionszeit, 2.000:1 Kontrast) und Freesync (laut Datenblatt von 45 bis 160 Hertz). Aufgrund der hohen Bildwiederholrate löst das Display lediglich mit 2.560 × 1.080 Pixeln auf. Ein 35-Zoll-Panel mit 1440p gibt es aktuell nicht.
Einzig Dells Ultrasharp U3415 ist unter den gebogenen 21:9-Monitoren mit 700 Euro günstiger. Der löst zwar mit 3.440 × 1.440 Pixeln auf, unterstützt dafür aber kein G- oder Freesync und ist mit 3800R/3,8m deutlich schwächer gebogen. Sucht man einen entsprechenden Monitor mit Freesync, geht es bei der Konkurrenz ab 900 Euro los, G-Sync gibt es sogar erst ab 1.100 Euro.
Originalartikel vom 16.12.15:
Bisher gibt es drei Monitore auf dem Markt, die eine 2000R/2m-Krümmung haben, mit dem C3583FQ soll nächstes Jahr ein vierter folgen. Viele Details nennt AOC in der Pressemitteilung nicht, mit solchen kann aber pcmonitors.info aufwarten. Demnach kommt das gleiche AMVA3-Panel von AU Optronics zum Einsatz wie im Benq XR3501 und Acers Z35-Modellen, das bei einem Kontrast von 2.000:1 für einen guten Kontrast sorgt, aber nur mit 2.560 × 1.080 Pixeln im 21:9-Format auflöst. Das ergibt eine Pixeldichte von 79,4 ppi - wie schon bei der Konkurrenz hätten sich 3.440 × 1.440 Pixel gut gemacht, ein solches Panel wird allerdings von keinem OEM angeboten.
AOC beziffert die Bildwiederholrate auf 160 Hertz. Da pcmonitors.info den G2460PF mit den Werkseinstellungen aber schon nicht auf 160 Hz bringen konnte, geht die Webseite von realen 144 Hertz aus. Wie Acers XZ350CU unterstützt der C3583FQ Freesync, angeblich von 46 bis 144 Hz. Erwähnenswert ist AOCs Designentscheidung für die Anschlüsse und die OSD-Steuerung. Die werden nämlich im Standfuß untergebracht, sodass der eigentliche Monitor vergleichsweise "clean" wirkt. Dafür muss sich der Nutzer mit einer Halterung zufrieden geben, die nur neigbar ist. Da man auf den Standfuß angewiesen ist, gibt es keine VESA-Unterstützung.
Quelle: item.jd.com
AOC I2771FM9
Der I2771FM9 wird indes als zweiter Monitor mit Quantom-Dot-Technologie erscheinen. Quantenpunkte sollen die Vorteile von günstigen LCDs mit jenen von OLEDs kombinieren. Letztere bieten zwar in der Regel kräftigere Farben, höhere Kontrastverhältnisse und gute Schaltzeiten, sind spätestens in der Größenordnung von PC-Monitoren aber sehr teuer. Die sogenannten Quantum Dots basieren auf Nanopartikel, die ähnliche Werte erreichen sollen, dafür aber noch eine gesonderte Hintergrundbeleuchtung benötigen. AOCs I2771FM9 ist wie Philips' 276E6ADS 27 Zoll groß, löst mit 1.920 × 1.080 Pixeln auf (81,6 ppi). Computerbase.de hat ein Bild aus Fernost ausgegraben.

Grüße
phila
CRU läuft da 1a!