Mini-PC: Chuwi Aubox mit Ryzen 7 8745HS im Test

Der Mini-PC von Chuwi, die Aubox mit Ryzen 7 8745HS, muss sich im Test bewähren.

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Mini-PC: Chuwi Aubox mit Ryzen 7 8745HS im Test
Quelle: PCGH-Ratgeber

Nachfolgend finden Sie einen Praxistest unseres Redakteurs David. Um persönliche Erfahrungen und Einschätzungen authentisch wiedergeben zu können, ist der Testbericht in der Ich-Form verfasst. Wie finden Sie das Thema Mini-PC? Schreiben Sie es uns in die Kommentare.

Der Chuwi Aubox 8745HS ist ein kompakter Mini-PC, der vor allem durch seine Energieeffizienz und solide Office-Leistung überzeugt. Dank seiner geringen Größe fügt er sich unauffällig in jeden Raum ein. Auf Wunsch lässt er sich sogar platzsparend hinter einem Monitor befestigen. Im Test habe ich geprüft, wie gut sich der kleine Rechner im Büroalltag schlägt, wie schnell die SSD arbeitet und ob der Mini-PC vielleicht sogar für gelegentliches Gaming geeignet ist.

Das ist im Lieferumfang

Die Chuwi Aubox kommt in einem flachen, braunen Karton aus Papier daher, der sich ganz im Stil des Herstellers schlicht und ohne Abbildung des Mini-PCs präsentiert. Im Inneren liegt das Gerät sicher eingebettet zwischen Schaumstoffpolstern und zusätzlich in einer Tüte verpackt. Die beiliegende Dokumentation ist ordentlich in einem Umschlag verstaut. In einer separaten Box wartet der VESA-Adapter darauf, den Rechner bei Bedarf an der Rückseite eines Monitors zu befestigen.

Anschlüsse und Lieferumfang

Dort befindet sich auch das Netzteil, das mit einem austauschbaren Netzkabel geliefert wird. Zum Lieferumfang gehören ein deutsches Schuko-Kabel mit einer Länge von 1,15 Metern sowie ein DC-Kabel mit Hohlstecker, das weitere 1,4 Meter misst. So lässt sich eine Gesamtdistanz von etwa 2,5 Metern zwischen Steckdose und Mini-PC überbrücken. Das Netzteil selbst stellt eine Leistung von 120 Watt bereit.

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Derzeit kostet der Mini-PC übrigens nur 440 statt 569 Euro. Direkt auf der Herstellerseite von Chuwi können Sie sich den kleinen PC schnappen. Wenn Sie den Rabattcode PCGHAUBOX nutzen, sparen Sie zusätzlich ganze 13 Prozent. Dann liegen Sie unter 390 Euro, wodurch dieser Mini-PC preislich wahrhaftig attraktiv ist.

Mini-PC: Erste Einrichtung

Zunächst muss ich sagen, dass sich das kleine Gerät sehr handlich anfühlt. Wie schon erwähnt, können Sie es platzsparend am Monitor befestigen oder einfach neben dem Monitor aufstellen. Für kleine Räume gibt es kaum bessere Optionen. Die Chuwi Aubox kommt mit Windows 11 Pro, das direkt auf Deutsch eingerichtet werden kann. Die Installation funktioniert auch ohne Microsoft-Konto. Chuwi verzichtet auf zusätzliche Bloatware von Drittanbietern und entfernt viele der üblichen Microsoft-Apps, sodass das System ab Werk sehr sauber ist. Ein Virenscan fand keine Schadsoftware auf dem Testgerät. Windows-Updates lassen sich problemlos installieren. Eine Neuinstallation klappt dank Standard-Hardware ohne Schwierigkeiten, da Windows alle nötigen Treiber mitbringt oder automatisch herunterlädt. Die aktuellen Grafiktreiber gibt es auf der AMD-Webseite. Außerdem liegt die Windows-Lizenz im UEFI/BIOS und aktiviert sich bei einer Neuinstallation automatisch.

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  1. Seite 1 Einleitung und Lieferumfang
  2. Seite 2 Mehr zur Einrichtung und Leistung
  3. Seite 3 Starke Office-Werte
  4. Seite 4 Stärken, Schwächen und Fazit
    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tobias Hartlehnert PC-Selbstbauer(in)
        Mein bisheriger Homeoffice-PC war noch recht klobig und hat mit ständigen, recht lauten Lüfter-Geräuschen genervt. Da kam mir dieser Testbericht gerade recht - und wie leise und vor allem "mini" der Mini-PC ist, hat mich dann doch überrascht

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Und nach fast 30 Jahren Intel-Dominanz mein erster AMD-PC - Sachen gibts ^^

        Hatte Freitag bestellt, wurde Samstag schon geliefert - nice!
      • Von Tobias Hartlehnert PC-Selbstbauer(in)
        Mein bisheriger Homeoffice-PC war noch recht klobig und hat mit ständigen, recht lauten Lüfter-Geräuschen genervt. Da kam mir dieser Testbericht gerade recht - und wie leise und vor allem "mini" der Mini-PC ist, hat mich dann doch überrascht

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Und nach fast 30 Jahren Intel-Dominanz mein erster AMD-PC - Sachen gibts ^^

        Hatte Freitag bestellt, wurde Samstag schon geliefert - nice!
      • Von azraelkitan Kabelverknoter(in)
        Leute! Falsches Zielszenario. Das Ding ist gut fürs Office oder als Sidekick zum (meist CPU-seitig unterdimensioniertem) NAS.
        Als Spiele-Rig ist das Teil 'ne Lachnummer. Ob mit oder ohne Dualchannel RAM bzw. PCIe4 nvme.

        Ich nutze die Dinger gerne zur Ausstattung der knausrigen Verwandtschaft/Bekanntschaft mit Platzproblemen auf dem IKEA Schreibtisch, oder als Rechenknecht-Spezialist für... äh, netzseitige Aufgaben.

        Also bleibt fair bei dem Ding und versucht nicht eure Zocker-Rig damit zu kompensieren.

        Ach zum Thema Support: Hallo?! Das hier ist das Forum der PCGH - hier dümpeln doch nur die heißesten Tech-Nerds rum, mit Lötkolben als Ohrschmuck und Silizium im Blut.
        Also wer brauch da bitte Support durch den chinesischen Hersteller. Also bitte!
      • Von yeahyeahbabe Komplett-PC-Käufer(in)
        Dann lieber einen Asrock X600 mit Ryzen 8600G oder 8700G und passenden RAM-Modulen.
        Diese Minikisten mit fehlendem Support sind mir ein Graus.
        Die Kommentare in deren Forum zum Thema BIOS sind echt aufschlussreich.
        Übel.
      • Von rschwertz Freizeitschrauber(in)
        "Mich würde aber wirklich brennend interessieren, wie viel das bei der Grafikleistung ausmacht. Die hängt bei APUs ja schon sehr stark von der Speicherbandbreite ab."

        Etwa 15..25% bessere Durchschnittswerte (8600G, Standardeinstellungen, 2*16 GB DDR5 5600 CL40). Entscheidend ist eher, dass die negativen Ausreisser nivelliert werden.
        Die APU hängen sehr im Energiekorsett (speziell bei 45W). Die entspechenden BIOS/UEFI Einstellungen fehlen bei den Mini meist.
      • Von rschwertz Freizeitschrauber(in)
        "Mir fiel sofort auf, dass nur ein einzelner 16-GiB-DDR5-RAM-Riegel verbaut ist. Zwei Module mit je 8 GiB wären für die Leistung deutlich besser gewesen"

        16-GiB-DDR5 5600 SoDIMM lt. Hersteller- wenn schon, denn schon.
        2*8GB ist auch-naja. 2*16GB ist bei einer Neuanschaffung besser.
        Mit nur einem Modul kann man so einfach ein Passendes hinzufügen.
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