Microsoft: Xbox-Geschäft bricht um 13 Prozent ein - Game Pass steigert sich

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Microsoft: Xbox-Geschäft bricht um 13 Prozent ein - Game Pass steigert sich (1)
Quelle: Microsoft

Zum zurückliegenden Jahr 2022 hat Microsoft seine Geschäftszahlen verkündet. So musste unter anderem die Xbox-Abteilung mit einem Rückgang um 13 Prozent zurechtkommen. Immerhin kann das Spiele-Abo Game Pass mehr Abonnenten vorweisen.

In der vergangenen Woche kündigten Amazon, die Google-Mutter Alphabet und Microsoft an, mehrere tausend Mitarbeiter zu entlassen. Alleine 10.000 Arbeitsplätze davon werden bei Microsoft bis Ende März abgebaut. In den nun veröffentlichen Geschäftszahlen bis Ende 2022 wird deutlich, dass das IT-Geschäft eingebrochen ist. So musste die Xbox-Abteilung einen Rückgang um 13 Prozent bei den Konsolenverkäufen und um 12 Prozent bei den Spieleverkäufen und Services verkraften.

Umsätze mit Windows und Surface brechen ein - Cloud wächst

Lediglich das kostenpflichtige Spiele-Abo Xbox Game Pass konnte für Freude sorgen, da man einen neuen Höchststand zu vermelden hat. Genaue Nutzerzahlen bleibt Microsoft jedoch schuldig, klar ist nur, dass es 120 Millionen monatlich aktive Nutzer der Xbox-Services auf PC und Konsole gibt. Heute wird ab 21 Uhr deutscher Zeit ein Developer Direct veranstaltet, bei dem es Neuigkeiten zu den Microsoft-Spielen Minecraft Legends, Redfall, Forza Motorsport und The Elder Scrolls Online geben wird. In einer Stellungnahme gegenüber der CMA gibt Microsoft zu, dass die Qualität mancher Playstation-Exklusivspiele besser ist, als bei den Xbox-Exklusivspielen wie Halo und Co.

Neben der Xbox-Sparte bereitet die Windows- und Hardware-Abteilung Probleme. Um jeweils 39 Prozent ist hier der Umsatz zurückgegangen. So ist der durch die globale Coronavirus-Pandemie ausgelöste Boom vorbei und es werden wieder weniger neue PCs, Laptops etc. verkauft. Zwar liegen die Verkaufszahlen noch auf einem höheren Niveau, wie vor der Covid-19-Pandemie, doch es gab einen merklichen Rückgang. Zugpferd sind die um 10 Prozent höheren Werbeeinnahmen durch Bing und Microsoft News sowie die Cloud-Abteilung, die 21,5 Milliarden Dollar in die Kasse gespült hat. Insgesamt konnte Microsoft seinen Umsatz im Vorjahresvergleich um zwei Prozent auf 52,7 Milliarden US-Dollar steigern, aber der Nettogewinn fällt um 12 Prozent niedriger aus und liegt bei 16,4 Milliarden US-Dollar. Grund genug für Satya Nadella, Mitarbeiterentlassungen vorzunehmen und Veränderungen im Hardware-Portfolio bei Microsoft sowie den Entwicklerstudios anzukündigen. Künftig soll vor allem in KI-Technologien investiert werden. So steckt Microsoft mehrere Milliarden US-Dollar in Open AI, der Firma hinter Chat GPT und dem KI-Bildererstellungstool Dall-E. In den nächsten Jahren sollen derartige KI-Tools Einzug in diverse Microsoft-Produkte halten. Dall-E ist bereits für Abonnenten von Microsoft 365 im Microsoft Designer nutzbar.

Ebenfalls lesenswert: Microsoft: Phil Spencer erklärt sich zu Entlassungen bei Xbox

Sammlung zu Microsoft-Geschäftszahlen im Jahr 2022:

  • Microsoft hat zum abgelaufenen Kalenderjahr 2022 seine Geschäftszahlen veröffentlicht. Zwar konnte der Umsatz im Vorjahresvergleich um zwei Prozent auf 52,7 Milliarden US-Dollar gesteigert werden, doch der Nettogewinn fällt 12 Prozent niedriger aus.
  • Einen Umsatzrückgang um 13 Prozent gab es bei der Xbox-Hardware sowie um 12 Prozent bei den Xbox-Spielen und -Services.
  • Jeweils um 39 Prozent fällt der Umsatzrückgang mit Windows-Lizenzen und Microsoft-Hardware aus.
  • Zugpferd sind die um 10 Prozent höheren Werbeeinnahmen durch Bing und Microsoft News sowie die Cloud-Abteilung, die 21,5 Milliarden Dollar in die Kasse gespült hat.

Quelle: Microsoft

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        Ein Wunder...
        Man bringt ein Jahr keinerlei Spiele und das Geschäft bricht ein
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        Ein Wunder...
        Man bringt ein Jahr keinerlei Spiele und das Geschäft bricht ein
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