God-Game Masters of Albion: User glauben immer noch an Peter Molyneux
Kurz vor dem Start am 22. April sprechen die Entwickler, unter anderem Peter Molyneux, über das kommende God Game Masters of Albion.
Es wird mutmaßlich sein letztes Spiel: Der gleichermaßen bekannte wie umstrittene Spieleentwickler Peter Molyneux veröffentlicht mit seinen Kollegen von 22cans in wenigen Wochen die Götter-Sim Masters of Albion auf Steam. Nun gibt es ein längeres Making-of-Video, das auf Youtube viele positive Kommentare erhält.
Großer Zuspruch für Masters of Albion
Über die kommende Göttersimulation, die exklusiv am 22. April auf Steam erscheint, hatte PCGH bereits mehrfach berichtet. Molyneux, bekannt für Titel wie Dungeon Keeper, Black & White oder Fable, sieht Masters of Albion als "Höhepunkt seines Lebenswerks". Mit dem Spiel kehrt Molyneux, Jahrgang 1959, zurück zum Genre der Göttersimulation, das er mit Populous aus dem Jahr 1989 entscheidend mitgeprägt hat. Ein rund 20 Minuten langes Hintergrundvideo bietet einen Einblick in die Entstehung von Masters of Albion. Zu sehen sind persönliche Interviews mit Peter Molyneux, Mark Healey und Russ Shaw, die die kreativen Prozesse hinter dem God Game beleuchten - "untermalt von brandneuen Spielszenen".
Im Video wird unter anderem erklärt, dass es in einem God Game um die "Freiheit geht, die Welt auf jede beliebige Weise anzugehen". Es gebe überhaupt keine Grenzen: "Wenn du einen Baum aus dem Boden reißen willst, kannst du das tun. Wenn du das Wetter verändern willst, kannst du das tun - und beobachten, wie sich das auf das gesamte Ökosystem auswirkt", so 22cans. Ein God Game sollte es ermöglichen, "Dinge auszuprobieren und mit verschiedenen Herangehensweisen zu experimentieren". Diese Freiheit vermittle dem Spiel "ein Gefühl von Macht" - und genau darum sollte es in einem God Game gehen, so Molyneux weiter.
Für diese und andere Ausführungen im Video bekommt Molyneux viel Zuspruch im Kommentarbereich bei Youtube. Ein User schreibt, dass er immer noch an Peter Molyneux glaube und sich "riesig" auf Masters of Albion freue. Ein weiterer User erinnert sich noch daran, mit Black and White am PC aufgewachsen zu sein. Andere User sehen Molyneux als Träumer, was die Geheimzutat für großartiges Spieldesign wäre. Ein Youtube-Nutzer wird emotional und schreibt: "Als ich die alte Clique dort in dem Café wieder vereint sah, kamen mir fast die Tränen". Insgesamt scheinen sich im Kommentarbereich nahezu ausschließlich Fans von Peter Molyneux versammelt zu haben - nur wenige sehen ihn wegen Godus und Curiosity als "König des Scams".
Molyneux ist vorwiegend durch seine produktive Zeit beim britischen Studio Bullfrog bekannt. In den späten 80ern und 90ern entstanden Titel wie Populous, Powermonger, Syndicate, Theme Park, Magic Carpet oder Dungeon Keeper. Als EA das Studio übernahm, gründete Molyneux im Anschluss Lionhead und machte durch diverse Spiele der Reihen Black & White und Fable auf sich aufmerksam. Dabei war er unter anderem für hochtrabende Ankündigungen bekannt, die dann später so im Spiel nicht umgesetzt wurden. Mit den Projekten Curiosity und Godus machte sich Molyneux wenig Freunde.
Screenshots aus Masters of Albion
Nach den Fehlschlägen möchte er beweisen, dass er immer noch Spiele entwickeln kann, die Spieler emotional berühren. Beschrieben wird die Götter-Sim als "einzigartige Mischung aus gemütlicher Kreativität bei Tag und brutalem Überlebenskampf bei Nacht" - der Release-Trailer zeigt dieses Spannungsfeld auf. Tagsüber ist Masters of Albion eine Art Städtebausimulation, nachts muss sich der Spieler eher in Survival-Manier unter anderem gegen Zombies wehren. Mit Helden lassen sich freigeschaltete Bereiche auf der Suche nach Quests und Schätzen erkunden. Die göttliche Hand hilft dabei den eigenen Arbeitern oder behindert Feinde.
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Harmlose Spinner mit nerdigen Ideen für Kreative Inhalte, die auch den Elan mitbringen die Ideen umzusetzen, davon gibt's möglicherweise zu wenige.
Wobei das UFO ja zwischenzeitlich die Vernünftigere Alternative war. Immer noch glaubwürdiger, als ein weiteres, gutes Spiel von Peter Molyneux.
Es gibt zu wenig Spinner in dieser Welt, das ist nicht negativ gemeint. Wünsche mir die Reinkarnation von Dungeon Keeper und Magic Carpet zurück. Gern auch etwas andere Abgefahrenes. Das viele Normale gibt es schon.