Mass Effect 3 angespielt: Eindrücke aus den ersten beiden Einzelspieler-Leveln und Technik-Fakten zur PC-Version [Test des Tages]
Bei einem EA-Event in München legten wir erstmalig Hand an den dritten Teil der Mass-Effect-Trilogie. Als Commander Shepard lieferten wir uns in der Einzelspieler-Kampagne auf der Erde sowie auf dem Mars heftige und packende Gefechte mit den Reapern. Für zusätzliche Fragen nach technischen und spielerischen Details stand uns der Mass-Effect-3-Produzenten Michael Gamble zum Interview zur Verfügung.
Quelle: Electronic Arts
Die Location, in der PC Games Hardware Mass Effect 3 anspielen konnten.
Obwohl Electronic Arts und Bioware den dritten Mass-Effect-Teil nur auf der Xbox 360 präsentierten, war unser spielerischer Ersteindruck durchweg positiv. Das lag zunächst einmal an der Einsteigerfreundlichkeit von Mass Effect 3, denn Spieleonkel Frank Stöwer - unser Mann vor Ort - war sofort mittendrin im erneuten Angriff der Reaper auf die Erde, obwohl er zuvor weder Mass Effect noch Mass Effect 2 gespielt hatte. Mass Effect 3 lässt sich auch ohne Vorkenntnisse spielen. Die Fans der Reihe dagegen werden sich freuen, dass sie ihre alten Spielstände inklusive der in Mass Effect 2 erreichten Level, getroffenen Entscheidungen, erworbenen Fähigkeiten, ja sogar heruntergeladenen DLCs in den dritten Teil importieren können. Wie uns Produzent Michael Gamble im Gespräch bestätigt, sei es darüber hinaus möglich, vorangegangene Beziehungen in Mass Effect 3 fortzusetzen.
Bereits zu Beginn präsentierte uns Mass Effect 3 eine der wichtigsten spielerischen Neuerungen. Wir hatten die Wahl zwischen den drei im Optionsmenü als Erfahrungstyp bezeichneten Spielarten "Action", "Rollenspiel" oder "Story", wobei die getroffene Wahl im Spiel auch wieder geändert werden kann. Auf die Nachfrage nach den Unterschieden zwischen den einzelnen Modi antwortet Produzent Michael Gamble, dass es hier generell darum gehe, ob der Spieler lieber Entscheidungen in den Konversationen treffen oder mit einem niedrigen oder hohen Schwierigkeitsgrad spielen wolle. So fiele der Schwierigkeitsgrad des Story-Modus beispielsweise geringer aus, dafür können man alle Story-Optionen spielen, die man möchte. Das eröffne die Möglichkeit, den Titel mehrere Male durchzuspielen, ohne dass die Spielerfahrung zu sehr unter den schwierig ausfallenden Kämpfen leide. "Der Action-Modus konzentriert sich dagegen weitestgehend auf die Gefechte mit den Kontrahenten", führt Michael Gamble weiter aus. "Dazu kommt, dass die Erzählweise im Action-Mode sehr viel auf Schnittszenen (Cut-Scenes) basiert, da hier keine Entscheidungen getroffen werden müssen." Der RPG-Modus, so Gamble weiter, sei eher das "Standard Mass Effect" mit einer normalen Schwierigkeitskurve, bei dem Spieler die volle Auswahl bei den RPG-Systemen haben und in den Gesprächen Entscheidungen treffen können. Egal, für welche Spielart man sich letztendlich entscheide, die Hintergrundgeschichte sei für alle Spielmodi gleich, man verpasse nichts, versichert uns der Produzent von Mass Effect 3. "Natürlich werden die Wahlmöglichkeiten im Action-Modus für den Spieler übernommen, aber selbst das kann man jederzeit abstellen", erklärt unser Gesprächspartner.
Quelle: Bioware/EA
Wiedersehen mit alten Freunden aus Mass Effect 2: hier Legion.
Bei unserem Hands-On, bei dem wir uns für den Action-Modus entschieden, waren wir schon zu Beginn des ersten Levels, das während eines Reaper-Angriffs auf das Hauptquartier der Allianz spielt, begeistert von der packenden sowie eindringlichen Atmosphäre und der exzellenten Vertonung. Auch die Art, wie die Geschichte vorangetrieben wird, ist positiv aufgefallen. Die Zwischensequenzen laufen nahtlos in Action-Passagen über, Konversationen mit Auswahlmöglichkeiten gab es gar nicht. Gerade in der Action-Variante erinnert Mass Effect 3 an einen spielbaren Film, speziell im Einstiegslevel an ein spielbares Intro. Bereits während dieser ersten Spielmomente, vor allem aber im nächsten Spielabschnitt, bei dem es auf den Mars geht, um eine von Reapern besetzte Station zu säubern, spüren wir die Konsequenzen unseres Entschlusses, Mass Effect 3 im Action-Modus zu testen. Die Schusswechsel mit den extraterrestrischen Kontrahenten sind sehr fordernd, stumpfes Rumgeballer hilft hier herzlich wenig. Zusätzlich hat man sich nicht nur um sich selbst, sondern auch darum zu kümmern, dass die Teamkameraden mit den für die Gefechtssituation adäquaten Waffen ausgerüstet und taktisch durchdacht positioniert sind. Sie können Feuerschutz geben, den Gegner flankieren oder auch voranstürmen, während der von Ihnen gewählte Protagonist die Situation abwartend aus der Deckung betrachtet. Überhaupt ist das Deckungssystem von Mass Effect 3, das ein wenig an die in Epics Locust-Shooter zum Einsatz kommende Entsprechung erinnert, sehr wichtig. Will man bei einer Kampfsituation nicht ständig von neuem beginnen, sollte man sich zusätzlich mit den sogenannten Deckungs-Moves, zum Beispiel abrollen, vertraut machen.
Quelle: Electronic Arts
Michael Gamble, Mass-Effect-3-Produzent bei Bioware im Gespräch mit PC Games Hardware.
Rein optisch hinterlässt Mass Effect 3 allerdings nur einen durchschnittlichen Eindruck, hier hat sich im Vergleich zu den Vorgängerteilen wenig getan. Das mag auch daran liegen, dass wir beim Spielen gerade einmal in einem Meter Entfernung zum 42-Zoll-Flachbildschirm saßen und so die grafischen Schwächen der Xbox 360 besonders auffällig wurden. Die Gesichtstexturen in den Zwischensequenzen sind UE3-typisch sehr detailliert und auch an der Charakterdarstellung/-Animation gibt es nichts zu meckern. Da es aber keine Kantenglättung gab, flimmerten viele der in der Regel detailliert gerenderten Objekte stark. Des Weiteren stehen den plastischen Texturen wenig detailreiche und mit einer sehr niedrigen Auflösung versehenen Pixeltapeten gegenüber. Die Beleuchtung und das Schattenrendering unterstützen die Atmosphäre zwar sehr gut, allerdings sehen Objektschatten teils auch sehr kantig aus. Ebenfalls nicht optimal gelöst sind die Self-Shadows der ansonsten mit vielen Details wie Hautunreinheiten, Schrammen, Bartstoppeln oder Make-Up verzierten Charakterköpfe. Zumindest verspricht Mass-Effect-3-Produzent Michael Gamble für die PC-Version eine höhere Bildschirm- und Texturauflösung sowie eine bessere Qualität bei den Effekten. Besondere DX11-Features werde man zum Lauch des Titels aber nicht anbieten. Man beschäftige sich schon mit dem Thema DX11, habe die Idee erst einmal in den Hintergrund gestellt und warte ab, was dabei herauskomme. "Der PC-Spieler ist für uns sehr wichtig und wir versuchen auch für diese Plattform, ein Qualitätsprodukt abzuliefern.", argumentiert unser Gegenüber. "Das schließt alle DLCs mit ein, auch hier gehen wir sicher, dass alle herunterladbaren Inhalte auch den PC unterstützen." Obwohl die technische Basis von Mass Effect 3 Epics Unreal Engine 3 ist, habe man den Schritt, den der Spielemotor in Richtung DX11 gegangen ist, nicht mitgemacht - das hätte alleine zeitlich schon nicht gepasst. Andere UE3-Upgrades, beispielsweise verbesserte visuelle Effekte wie eine stärkere Farbsättigung, wären aber in die Entwicklung von Mass Effect 3 mit eingeflossen. Unserer abschließende Technik-Frage, ob es denn eine "echte Kantenglättung" geben werden, konnte uns Michael Gamble nicht beantworten.
Fazit: Hands-on-Test Mass Effect 3
Was wir von dem dritten Teil der Reihe in puncto Gameplay gesehen haben, war sehr gut und auch die Befürchtung, Mass Effect 3 verkomme zum Shooter-Rollenspiel, können wir nicht bestätigen - solange der Spieler nicht ganz bewusst den neuen Action-Modus wählt. Die Story reißt mit, die Atmosphäre ist gut und die Vertonung ist spitze. Technisch muss sich das Finale der Trilogie den Vorwurf gefallen lassen, etwas altbacken zu wirken. Die Optik reißt den Rollenspieler nicht vom Hocker und die mittlerweile mit der UE3 zur Verfügung stehende DX11-API hätte man, als Mehrwert für den PC-Spieler, schon nutzen können.
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Naja um es ein mal auszuspielen war teil 2 echt ein kracher,die story war dicht und trug einen schnell voran.
Wiederspielwert hatte es wenig aber der kurzweilige knallfaktor wird wohl hoffentlich auch dieses mal vorhanden sein.
Ok ich hab auf jeden Fall genug gesehen vom Spiel und mich bereits bei dieser kleinen Demo genug über Origin geärgert um zu wissen, dass EA keine 50€ von mir bekommt. Ich kaufs mir irgendwann wenns mal billig ist - nur aus dem Grund, dass ich die Trilogie nicht unbeendet lassen will. Das Gameplay und die Story haben mich beim Anspielen nicht überzeugt.
Ich habe soeben Mass Effect 3 Demo gespielt.
Es ist mein erstes mal überhaupt dass ich Mass Effect Spiele. Die teile 1 und 2 habe ich nie gespielt.
Habe zuerst den Single Player Modus durchgespielt. Dauerte vlt 15 Min.
Was als erstes auffällt man kann sich vorher seinen Spielfiguren-Charakter Generieren indem man zwischen verschiedenen Eigenschaften wählt. Das ist vielleicht den Spielern der vorherigen Teile schon bekannt.
Die Steuerung mag ich persönlich nicht. Die Aktionstaste - gleichzeitig Schnell Rennen Taste ist die Leertaste. Dadurch gestalltet sich dqas navigieren für meine Ansicht sehr unpreziese.
Die Grafik (in meinem fall 1920x1080) im Aktionsradius lässt sich sehen. Man sieht auch Hautfalten sehr gut. Aber in der Ferne ist es grauenhaft. Die Wolken sehen wie gemalt aus und weiter entfernte Objekte sind sehr kantig.
Ich werde das Spiel nicht Kaufen.
Dass sich diese Aliensraumschiffe, Gestalten, was auch immer denen von C&C3 TW ähneln mag wohl daran liegen dass es auch von EA stammt.
Potentialis
Oh ja, da stimm ich dir zu...
Die wollten das Ende von ME2 mit dem Erwachen und dem Losfliegen der Reaper spannend machen und müssen jetzt das bei ME3 ausbaden!
Wobei die Story sicherlich noch durch das restliche Spiel spannend werden könnte (Ich verwende bewusst den irrealis).