Mainboard-Nachzügler mit Biss
Übertakter-Traum: Abit bietet mit dem KG7 eine überzeugende 761-Platine. Das typische ’Soft Menu’ bietet alle wichtigen Tuning-Optionen für Übertakter.
Für die letzte Mainboard-Marktübersicht kam das KG7 von Abit leider zu spät. Wir reichen den Testbericht nach und sagen, ob sich das Warten gelohnt hat.
Das Abit-KG7-Board basiert auf der 761-Northbridge von AMD, die Teil des 760-Chipsatzes ist. Abit verwendet wie die meisten Hersteller die günstigere VIA-686B-Southbridge. Das Board ist in drei Varianten erhältlich. Die Lite-Version besitzt zwei DDR-Speichersockel, das normale KG7 kann dagegen bis zu vier Module aufnehmen. Wenn mehr als zwei Module verwendet werden, muss der Speicher nach der Chipsatz-Spezifikation von AMD "Registered" ausgelegt sein, also einen eigenen Registerspeicher besitzen. Abit bietet das Board in einer dritten Variante mit dem bekannten Highpoint-RAID-Controller an, der die Betriebsarten "0", "1" und "0+1" unterstützt.
Übertakter finden im BIOS-Setup die Abit-typische Vielfalt vor: Mehr als zwei Dutzend Speicher-Settings können modifiziert werden. Das "Soft Menu III" erlaubt Änderungen an FSB-Takt, Multiplikator und Prozessor-Spannung via BIOS-Setup. Im Kurztest lief die Platine stabil, die Leistungswerte liegen im vorderen Drittel der 761-Platinen. Mit der Gesamtwertung von 1,7 ist das KG7 Lite der neue König der 761-Platinen.
