Gigabyte 7NNXP
Das Gigabyte ist zwar toll ausgestattet, in Sachen Leistung und Stabilität ist es jedoch nur Mittelmaß.
Gigabyte hat in Sachen Nforce2 sehr lange gezögert und bringt mit sechs Monaten Verspätung eine entsprechende Nvidia-Platine für den Athlon XP.
Bei der Ausstattung hat sich Gigabyte mächtig ins Zeug gelegt: Auf der Platine befinden sich je ein zusätzlicher SATA-RAID- und IDE-RAID-Controller sowie Dual LAN mit einmal Gigabit LAN, Firewire und Dual BIOS. Das Software-Paket ist mit knapp einem Dutzend Tools, darunter Norton Internet Security, ebenfalls eindrucksvoll.
Der FSB kann bis 300 MHz und die CPU-Spannung auf 1,85 Volt geschraubt werden - 1,65 Volt sind Standard. CPU-Multiplikatoren sind lückenlos bis 22,5 verfügbar. Die erweiterten BIOS-Funktionen schalten Sie im Hauptmenü mit der Tastenkombination "Steuerung + F1" frei. Beim Platinenlayout hat sich Gigabyte jedoch einen Schnitzer erlaubt: Ein Kondensator befindet sich zu nah am CPU-Sockel, so dass breite CPU-Kühler nicht auf die Platine passen. Zudem fehlen Bohrungen für Kühler wie den Alpha 8045. Dafür ist der CPU-Sockel nach "Osten" gedreht, was den Umbau normaler Kühler im PC-Gehäuse erleichtert. Bei den Spiele-Benchmarks enttäuschte das 7NNXP, da es rund sieben Prozent hinter Mainboards wie das Asus A7N8X zurückfiel. Bei den Stabilitätstests lief die Platine nur mit relativ zahmen RAM-Latenzen von CL2,5-3-3-7.
Fazit:
Das Gigabyte ist zwar toll ausgestattet, in Sachen Leistung und Stabilität ist es jedoch nur Mittelmaß.
