Elitegroup Photon PF1
Das PF1 zeigt gute Ansätze.
Elitegroup stellte bislang hauptsächlich Mainboards für das Lowcost-Segment her. Mit Platinen wie dem Photon PF1 soll sich das nun grundlegend ändern.
as Photon PF1 ist mit Intels i865PE-Chipsatz für den Pentium 4 und Celeron ausgestattet (Sockel 478). Somit wird ein Frontside-Bus von 100, 133 und 200 MHz (jeweils QDR) sowie DDR266-, DDR333- und DDR400-RAM unterstützt. Die weitere Ausstattung der Platine kann sich sehen lassen: Neben dem in der Southbridge integrierten SATA-Controller hat Elitegroup das Mainboard mit sechs USB-2.0-Ports, Firewire und IDE-Rundkabeln versehen. Besonders gut gefallen hat uns das BIOS-Update-System, mit dem Sie ein defektes BIOS wiederherstellen können.
Bei den Spiele-Benchmarks zeigte das Photon PF1 solide, aber nicht überragende Werte. Es positioniert sich auf dem Niveau von Springdale-Platinen wie dem Epox 4PDA2+. Hinter der Leistung des Asus P4P800 Deluxe bleibt es jedoch zurück. In Sachen Stabilität gab es nichts auszusetzen, dafür aber bei den Kompatibilitätstests: Der Northbridge-Kühler ist zu hoch und zu nah am AGP-Slot, so dass Grafikkarten wie die MSI FX5900 und Karten mit Heatpipe nicht eingesetzt werden können - das gleiche Problem haben diverse andere Springdale- und Canterwood-Boards auch.
Fazit:
Das PF1 zeigt zwar gute Ansätze, ist aber durch Kompatibilitätsprobleme und nur mäßige BIOS-Optionen noch weit vom Optimum entfernt.
