Asus Maximus VI Formula mit Z87 im Test: Ungewöhnliches Design, aber kostspielig
Asus Maximus VI Formula im Test: Mit der Kombination von ROG- und TUF-Features möchte Asus ein überragendes Gesamtpaket anbieten. PC Games Hardware prüft, was hinter dem aufwendigen Design steckt.
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High-End-Mainboards von Asus gehörten bislang entweder zu den "Deluxe"-Modellen (Fokus: Ausstattung), der "Republic of Gamers"-Serie (Overclocking-Features) oder dem "The Ultimate Force"-Label (besonders widerstandsfähige Platinen mit außergewöhnlicher Optik). Im Maximus VI Formula kombiniert man nun erstmals den OC-Fokus der Maximus-Baureihe mit der von "Sabertooth"-Platinen bekannten "Thermal Armor", auch die Ausstattung kommt nicht zu kurz.
Asus Maximus VI Formula im Test: Onboard
Zusätzlich zu den sechs SATA-6-GBit/s-Ports und vier USB-3.0-Ports (zwei extern) des Z87-Chips sorgen Controller von ASMedia für je vier weitere SATA-6-Gbit/s- und USB-3.0-Anschlüsse (letztere alle extern). Intel-GB-LAN und eine Mini-PCIe-WiFi-Karte mit 802.11ac und Bluetooth 4.0 übernehmen den Datenaustausch. Der Mini-PCI-Express-Slot befindet sich hierbei auf einer Tochterplatine in der oberen linken Ecke und verfügt zusätzlich über einen M.2 Slot für Typ 2242 NGFF SSD-Karten. Dessen Anbindung erfolgt über PCI-Express-2.0-x1 oder SATA 6 Gbit/s (Ein Port des Chipsatzes wird im Gegenzug deaktiviert).
Die "SupremeFX Formula"-Sound-Lösung versteckt sich unter einer EMI-Abdeckung und auch in den technischen Daten wird der Sound-Chip nicht erwähnt. Hochwertige Kondensatoren, ein Cirrus Logic CS4398 D/A-Wandler und ein 600 Ohm Kopfhörer-Verstärker sind aber definitiv überdurchschnittlich.
Asus Maximus VI Formula im Test: Steckplätze
Bei RAM- und PCI-Express-Slots wird dagegen Standard geboten. Dank des durchdachten Layouts bleiben alle drei x1 Slots auch bei Verwendung einer Dual-Slot-Grafikkarte zugänglich. Für Multi-GPU-Betrieb ist es möglich, die 16 PCI-Express 3.0 Lanes der CPU auf bis zu drei mechanische x16 Slots aufzuteilen (x8/x4/x4), wobei die dritte Karte in Standard-ATX-Gehäusen auf das Single-Slot-Format beschränkt ist. Im sinnvolleren x8/x8 Betrieb sind dagegen auch zwei Triple-Slot-Karten kein Problem und es bleibt weiterhin ein x1-Slot nutzbar. Kuriosum am Rande: Alle x1-Slots sind hinten offen, um auch x4 oder x8 Karte aufzunehmen - wofür dank der "ROG-Armor" aber gar kein Platz zur Verfügung steht.
Asus Maximus VI Formula im Test: Panzerung
Diese "ROG-Armor" ist das augenfälligste Feature des Maximus VI Formula. Die Plastikabdeckung (Verpackungstext: "Eleganz, Stärke und Kühlung") sieht nicht nur toll aus, sondern soll das Mainboard auch vor der Abwärme von Grafikkarten schützen. Zusätzlich verbaut Asus eine zweite "Panzerung" auf der Rückseite, diesmal aus Stahlblech. Sie stabilisiert das Mainboard und kann über Wärmeleitpads einen Teil der Spannungswandler-Abwärme abführen.
Im PCGH-Test schneidet die Kombination aus vorderseitiger Isolierung und rückseitiger Kühlung durchschnittlich ab. Die Spannungswandler-Temperaturen sind zwar gut - aber dank der Verlagerung der Feinregulation in die CPU schaffen das auch halb so teure Sockel-1150-Boards, zum Beispiel das Asus-eigene Z87-Plus. In der Preisklasse des Maximus VI Formula erreichen Boards wie das Asrock Z87 OC Formula dagegen auch 10 Grad niedrigere Werte. Mitverantwortlich sind die Spannungswandlerkühler selbst. Diese wurden von Asus mit Wasserkühlungs-Kanälen ausgestattet, für Luftkühlung bleiben nur kleine Lamellen am Rand.
Asus Maximus VI Formula im Test: UEFI, Überwachung, Steuerung
Luftkühler freuen sich im Gegenzug über acht Lüfteranschlüsse. Zusätzlich können drei externe Temperatursensoren (nicht beiliegend) angeschlossen werden. Auch beim UEFI gibt es keine Kompromisse. Das Maximus VI Formula verfügt über nahezu alle Optionen, die auch das größere Maximus VI Extreme bietet und stellt so auch anspruchsvolle Übertakter zufrieden. Für die gleiche Zielgruppe sind die Spannungsmesspunkte gedacht, deren Positionierung nur auf offenen Benchtables leicht zugänglich ist.
Asus Maximus VI Formula im Test: Fazit
Für gut 260 Euro bietet das Asus Maximus VI Formula eine durchgestylte Optik, erstklassige OC-Möglichkeiten und eine umfangreiche Ausstattung. Kühlleistung und Erweiterungsmöglichkeiten ernüchtern jedoch in Anbetracht der Preisklasse.
Sehr schön formuliert. Ich denk auch dass das Ding nur optisch was bringt. Hauptsache es mach keine Probleme die man vorher nicht hatte ohne
Die Phantom ist ein Extremfall, weil die Lüfter diagonal arbeiten und nahe am PCB sitzen, aber prinzipiell hast das Problem bei allen Top-Down-Kühlern. Also entweder etwas an die Unterkante der Grafikarte kleben/stecken/... oder einfach damit leben. Gerade Asus, als einer der beliebtesten Custom-Anbieter, wird das Board hoffentlich mit solchen Karten getestet haben, ohne dass es zu Problemen kam. Die Thermal Armour ist zwar imho eine Fehlkonstruktion und stellenweise schlichtweg kontraproduktiv - aber sie ist auch vollkommen überflüssig. Und wenn etwas überflüssiges seinen Job verkehrt rum macht, kann das Ergebnis immer noch okay sein.
Welche Grafikkarte (Custom-Design) ist denn empfehlenswert für dieses Board mit Armor? (GTX780ti)
damit wenig Wärme unter die Armor gepustet wird Im Video wurde die Phantom als Negativbeispiel genannt,
weil sie die Abwärme darunter bläst von den Spannungswandlern
hatte das Vorvorgänger model:erst das Gene V nach 6 monate schrott dann das Formula V auch schrott dann das Extrem V ist noch in der rma.
das beste ich habe alle wo anders gekauft,alternate,caseking und Mindfactory
kein asus mb mehr!!!
Man wieso muss ich zuvor ne werbung von "carie" "cari" oder "cary" sehn .. grusel.