Abit IS7-G
Das Abit IS7-G macht dem Asus P4C800 Konkurrenz, erreicht aber nicht ganz dessen Leistung.
Abit liefert mit dem Mainboard IS7-G eine erstklassige, aber teure Springdale-PE-Platine (i865PE) für Intels Pentium 4 nach.
Das IS7-G überzeugte in den Tests durch hohe Stabilität und sehr gute Leistung. So lag es bei den Spiele-Benchmarks nur zwei Prozent hinter dem P4C800-E Deluxe mit i875P-Chipsatz. Die hohe Performance erreicht Abit, indem die eigentlich nur für den i875P vorgesehene Performance Acceleration Technology (PAT) aktiviert wird. Allerdings verwendet Abit auf dem IS7-G hierfür den Begriff
"Game Accelerator". Stellen Sie ihn auf "F1", bekommen Sie einen ordentlichen Performance-Schub, sofern Ihr Arbeitsspeicher das auch verkraftet. Der getestete Corsair- und Kingston-KVR-Speicher machte dieses Setting mit, der Geil-, Infineon- und Take-MS-RAM lief nur mit "Street Racer". Im "Softmenü Setup" finden Sie zudem weitere Tuningmöglichkeiten.
Zum Übertakten bietet Abit einen FSB von maximal 412 MHz und eine CPU-Spannung bis 1,925 Volt an. Die Ausstattung des IS7-G ist mit einem SATA-RAID-Controller, Gigabit LAN und Firewire sehr ordentlich. Der Northbridge-Kühler ist allerdings etwas nah am AGP-Slot, so dass er den Einbau von Grafikkarten mit Heatpipes erschwert oder verhindert.
Fazit:
Das Abit IS7-G macht dem P4C800 Konkurrenz, erreicht aber nicht ganz dessen Leistung. So landet es knapp auf dem zweiten Platz der i865PE-Platinen.
