[PLUS] IT-Geschichte: Was ist eigentlich mit Abit passiert?
PCGH Plus: In der Artikelserie "Was ist eigentlich mit ..." blicken wir zurück auf Hersteller, die früher jedem PC-Schrauber ein Begriff waren, inzwischen aber von der Bildfläche verschwunden sind. In Teil 2: Abit. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 12/2020.
Auf dieser Seite
- 1 Die Anfangsjahre
- 2 Übertakten im BIOS-Menü
- 3 OC-Hürden jener Zeit
- 4 Intel ausgetrickst
- 5 Ab an die Börse
- 6 Highpoint-Exklusivvertrag
- 7 Grafik- und Soundkarten
- 8 Das OTES-Konzept
- 9 Athlon-(XP-)Overclocking
- 10 Wu wechselt zu DFI
- 11 Übertakten wie ein Guru
- 12 Gamer im Fokus
- 13 Finanzieller Schock
- 14 Rettungsring aus China
- 15 Universal Abit
- 16 Die letzten Jahre
- 17 Mainboard-Legende Abit BP6
Was ist eigentlich mit Abit?
Von den zahlreichen Herstellern, die sich wie Abit in den 90ern auf dem Mainboard-Markt tummelten, überlebten nur wenige. Doch die Taiwaner als einen von vielen abzustempeln, würde deren Innovationsfreude nicht gerecht werden. Wir beleuchten, wie der Hardware-Hersteller die Branche nachhaltig prägte und zum Liebling vieler Enthusiasten aufstieg, durch Betrug in finanzielle Schieflage geriet und sich davon nie mehr erholte.
Die Anfangsjahre
Abit erblickte 1989 als Abit Computer Corporation das Licht der Welt und fällt damit wie etwa Asus (1989), Biostar (1986), Gigabyte (1986) und MSI (1986) in eine Ära, in der zahlreiche Elektronikhersteller in der taiwanischen Hauptstadt Taipeh aus dem Boden sprießen und Komponenten für den rasch wachsenden PC-Markt fertigen. Viele Unternehmen und immer mehr Privathaushalte schafften sich zu jener Zeit erstmals einen zum 1981 veröffentlichten IBM-PC kompatiblen Computer an. 1990 wählte Chips and Technologies (C&T) die noch junge Firma als Design-Partner für Demo-Boards aus. Das 1984 gegründete Unternehmen C&T war zwar nur einige Jahre älter, bot aber bereits ein breites Produktportfolio auf. Es umfasste neben einem via Reverse Engineering entwickelten x86-Prozessor auch einen x87-Koprozessor für Fließkommaberechnungen, Videochips und zahlreiche Chipsätze. Aus dieser Zeit stammen frühe Abit-Hauptplatinen wie das FS333/FS340 (80386DX mit 33/40 MHz), FU3 (80386SX mit 25/33 MHz) und FU325/FU333/FU340 (80386DX mit 25/33/40 MHz). 1991 verzeichnete Abit bereits einen Umsatz von 10 Millionen US-Dollar.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Die Anfangsjahre
- Übertakten im BIOS-Menü
- OC-Hürden jener Zeit
- Intel ausgetrickst
- Ab an die Börse
- Highpoint-Exklusivvertrag
- Grafik- und Soundkarten
- Das OTES-Konzept
- Athlon-(XP-)Overclocking
- Wu wechselt zu DFI
- Übertakten wie ein Guru
- Gamer im Fokus
- Finanzieller Schock
- Rettungsring aus China
- Universal Abit
- Die letzten Jahre
- Mainboard-Legende Abit BP6
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