[PLUS] Vier Intel-Mainboards für Core Ultra 200 im Test: Asus, Asrock, MSI und Gigabyte
PCGH Plus: Intels Core-Ultra-5- und Ultra-7-CPUs sind mittlerweile Preis-Leistungstipps, aber was nimmt man als passenden Budget-Unterbau? Wir haben uns rund um 200 Euro umgeschaut. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 12/2025.
Auf dieser Seite
- 1 Gemischtes Testfeld
- 2 Mit B860 kein Tuning ...
- 3 ... und das ist auch besser so
- 4 Performance, Lüfter & Co.
- 5 I/O: USB, LAN, Sound
- 6 M.2 & PCIe-Slots (& SATA)
- 7 Asrock Phantom Gaming Z890 Lightning WiFi
- 8 Asus TUF Gaming B860-Plus WiFi
- 9 Gigabyte B860 Eagle WiFi
- 10 MSI B860 Gaming Plus WiFi
- 11 Zusammenfassung
- 12 Testtabellen
Billig-Intel: B860? Z890?
Seit dem Frühjahr wandelt sich der CPU-Markt: Intel, lange Zeit für hohe Preise bekannt, hat offensichtlich eingesehen, dass das aktuelle Arrow-Lake-Line-Up in Leistungsduellen mit AMDs Ryzen 7 9800X3D und 9 9950X3D einen schweren Stand hat. Stattdessen läuft nun ein Preiskampf, in dessen Rahmen aus Spielersicht insbesondere Core Ultra 265K (8+12 Kerne, 280 Euro), 245KF (6+8 Kerne, 190 Euro) und 225F (6+4 Kerne, 150 Euro) attraktiv sind. AMD bietet in diesen Preisklassen nämlich nur alte Modelle oder solche mit deutlich weniger Kernen an, aber garantiert keine AM5-CPU mit V-Cache-Leistungsboost. Intels Skalierung über die Zahl der Kerne wiederum stört Spieler kaum, solange die Single-P-Core-Leistung hoch bleibt.
Gemischtes Testfeld
Dieser Paradigmenwechsel wirkt sich auch auf Mainboards aus. Für bisherige Intel-Käufer waren Preis-Leistungsfragen oft nur ein Aspekt unter vielen, Luxus-Platinen für 500 Euro und mehr beliebte Fassungen für High-End-Core-Modelle mit noch größerem Preisschild. Im Budget-Bereich ist dies anders und hinzu kommt der EOL-Status der Plattform: Schon heute wird von Analysten praktisch ausgeschlossen, dass der Sockel 1851 vor seiner Verrentung (erwartet im Herbst 2026) noch signifikante Leistungsupgrades erhält. Wer jetzt CPU und Mainboard kauft, sollte diese als aufeinander abgestimmte, dauerhafte Kombination auswählen. Aufrüstpläne respektive -reserven lohnen sich allenfalls mit einem 225F, wenn man darauf wetten möchte, dass gebrauchte 285K in Zukunft billig zu haben sind.
Für unser drittes Sockel-1851-Round-Up (Vergleichsobjekte aus früheren PCGH-Ausgaben finden Sie in der Testtabelle) konzentrieren wir uns daher auf die Preis-Leistungs-CPUs angemessenen Modelle für maximal 250 Euro, gerne aber unter 200 Euro. Hier liegt der Übergangsbereich zwischen der, im Vergleich zu AMDs B850 tendenziell gut ausgestatteten, B860-Klasse und den günstigsten Modellen mit Z890-I/O-Hub (bei Intel PCH genannt). Letzterer wird zwingend benötigt, wenn man einem 245K oder 265K die Sporen geben will, denn Intel erlaubt in der Mittelklasse weiterhin nur RAM-OC.
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Core-Ultra-CPUs sind so günstig wie nie – doch welches LGA1851-Mainboard passt wirklich zu 225F, 245K oder 265K, ohne am falschen Ende zu sparen? Im PCGH-Check treten vier Platinen um 200 Euro an: von B860-Brettern mit stark begrenzten Tuning-Optionen bis zum Z890-Preis-Leistungs-Tipp mit echtem High-End-Layout. Wir prüfen Spannungswandler im Worst-Case-Szenario, M.2-Kühlung mit PCIe-5.0-SSD, USB-/Thunderbolt- und LAN-Ausstattung, Onboard-Sound sowie PCIe-Aufteilung für Grafikkarte und Zusatzkarten. Mit dabei: konkrete Kaufempfehlungen für verschiedene Budget- und Nutzungsszenarien. Lesen Sie jetzt den ganzen Artikel exklusiv mit PCGH-Plus!
Folgende Produkte finden Sie im Test:
- Asrock Phantom Gaming Z890 Lightning WiFi
- Asus TUF B860-Plus WiFi
- Gigabyte B860 Eagle WiFi6E
- MSI B860 Gaming Plus WiFi
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