PCGH-Plus Label [PLUS] Vier günstige B660-/H670-Mainboards für Intel Alder Lake im Test

PCGH Plus: Anfang des Jahres hat Intel günstigere, knapper ausgestattete Alternativen zum PCH-Flaggschiff Z690 vorgestellt. Wir prüfen drei verschiedene Mainboards mit B660 und eins mit H670. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2022.

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 Vier günstige B660-/H670-Mainboards für Intel Alder Lake im Test
Quelle: PC Games Hardware

LGA1700-Unterbau zum ganz kleinen Preis?

Korrektur: Kein PS/2-Anschluss auf MSIs Z690 Tomahawk WiFi DDR4
Unser Vergleich günstiger DDR4-Z690-Boards in der vorigen Ausgabe bescheinigte MSIs Testsieger versehentlich einen PS/2-Flex-Port, über den die Platine – im Gegensatz zum teureren Z690 Unify – aber nicht verfügt. Wir bitten den Übertragungsfehler zu entschuldigen. Die Auswirkungen auf die Endnote (ehemals 2,43) sind minimal, wie die korrigierte Testtabelle zeigt.

Zum Launch gab es vor allem einen Kritikpunkt an Alder-Lake-Systemen: der hohe Preis. DDR5-RAM und Z690-Mainboards setzen in ihren Metiers zwar genauso neue Maßstäbe, wie der Core i9-12900K, lassen sich das Gebotene aber auch fürstlich entlohnen. Doch mittlerweile gibt es empfehlenswerte Alder-Lake-Sechskerner ab 180 Euro und alle Sockel-1700-Prozessoren arbeiten auch mit DDR4-RAM, je nach (OC-)Settings sogar flotter als mit Standard-DDR5. Und bei den Mainboards? Während selbst stark abgespeckte Z690-Modelle weiterhin mit 180 Euro zu Buche schlagen, haben seit Januar verfügbare, einfachere I/O-Hubs (Intel-Jargon: "Plattform Controller Hub", PCH) die Einstiegshürde bis auf 100 Euro abgesenkt. Bis zum bestenfalls "ausreichenden" Low-End-PCH H610 wollen wir aber nicht runtergehen. Für eine zeitgemäße Ausstattung und etwas Erweiterungsmöglichkeiten muss man je nach Qualität 150 bis 250 Euro investieren.

Wiederholung: B660 & H670

Abhängig davon, wie viel Budget in die restlichen Onboard-Bauteile fließt, gibt es für diese Summe einen von zwei Mittelklasse-PCHs. Dem H670 fehlen dabei gegenüber dem Z690 nur vier PCI-E-3.0-Lanes und zwei USB-Ports. Vier Weitere sind von 3.1- auf 3.0-Geschwindigkeit eingebremst, was auch die Bündelung zu USB-3.2-Ports verhindert. Die verbliebenden je vier USB 3.1 (alternativ: 2× 3.2) und 3.0 sowie je zwölfmal PCI-Express 4.0 und 3.0 machen den H670 aber dennoch zu einem der am besten ausgestatteten I/O-Hubs. Dazu kommen direkt von der CPU ein weiterer 4.0-×4-M.2-Steckplatz und natürlich der ×16-PEG (PCI-E for Graphics). CPU-Übertaktung ist aber ärgerlicherweise gesperrt, sodass H670-Mainboards nur interessant sind, wenn eine Z690-ähnliche Schnittstellenvielfalt benötigt wird, aber kein Tuning geplant ist. Die Hersteller leiten ihre wenigen H670-Modelle entsprechend von auf PCH-Kernfunktionen reduzierten, günstigen Z690-Designs ab.

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Folgende Produkte finden Sie im Test: 
  • Asrock H670 PG Riptide
  • Asus TUF B660M-Plus D4
  • Gigabyte B660 Aorus Master DDR4
  • MSI MAG B660 Tomahawk WiFi DDR4
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