High-End-Z87-Boards: Asus ROG-Mainboards für Übertakter und Spieler mit integrierter "Cheat"-Funktion
Hochwertige Komponenten für Übertakter aber auch ein günstigeres Modell für Spieler - Asus zeigte uns die neuen Sockel-1150-Mainboards Maximus VI Extreme, Maximus VI Gene und Maximus VI Hero. Auffällig war dabei aber auch, eine unfaire Funktion für Online-Shooter.
Wie üblich unterscheidet Asus bei Mainboards der High-End-Reihe Republic of Gamers (ROG) zwischen Maximus VI Extreme für Extremübertakter und Maximus VI Gene für Top-PCs im Micro-ATX-Format. Bei unserem Besuch in Amsterdam wurden uns die Extreme- und die Gene-Variante vorgeführt, zudem präsentierte Asus erstmals einen Neuzugang in der ROG-Reihe: Das Maximus VI Hero soll tolle Spiele- und OC-Funktionen zum fairen Preis von vermutlich unter 180 Euro bieten - für ROG-Verhältnisse ist das günstig.
Asus ROG-Mainboards: Maximus VI Hero
Wie die übrigen ROG-Modelle soll das neue Hero-Board über Premium-Komponenten verfügen. Als Mainboard für Spieler unterstützt das Maximus VI Hero auch die Gamfirst-II-Technik, welche die Reihenfolge von ausgehenden Netzwerk-Datenpaketen so optimiert, dass für Spiele benötigte Daten bevorzugt behandelt werden. In der Praxis bedeutet das allerdings nur, dass Sie gleichzeitig einen Upload laufen lassen können, ohne dass der Ping beim Spielen darunter leiden müsste. Auf die Reihenfolge der eingehenden Datenpakete (Download) hat das System hingegen keinen Einfluss.
Asus ROG-Mainboards: Maximus VI Gene
Das Micro-ATX-Board, das voraussichtlich teurer als die Hero-Platine wird, verfügt zusätzlich über einen eine neue Combo-Karte von Asus. Diese bietet WLAN ac sowie Bluetooth 4.0. Zudem können Sie hier eine mPCI-E-Karte oder eine M-SATA-SSD einbauen. Diese laufen dann mit PCI-Express-2.0-Geschwindigkeit beziehungsweise SATA 6Gb/s.
Asus ROG-Mainboards: Maximus VI Extreme
Das ROG-Topmodell eignet sich für SLI oder Crossfire mit vier Grafikkarten. Eine weitere Besonderheit sind die zehn SATA-6GB/s-Ports. Die Combo-Karte mit WLAN nach ac-Standard und Bluetooth 4.0 unterstützt das Maximus VI Extreme natürlich ebenfalls. Zudem stehen hier zwei UEFI-Bausteine zur Verfügung. Diese sind gesockelt angebracht - wie bei allen 1150er-Boards von Asus, die wir gesehen haben.
Der wichtigste Vorteil des Maximus VI Extreme ist für Übertakter ist sicher das neue OC-Panel. Dieses verfügt über ein 2,6-Zoll-Display, auf dem Infos zu Temperaturen und Spannungen angezeigt werden. Mit den enthaltenen Tasten können Sie diese Werte auch ändern. Das OC-Panel lässt sich einfach in die Hand nehmen, kann aber auch hingestellt oder zusammengeklappt werden - dann passt es problemlos in einen 5,25-Zoll-Schacht, allerdings sind dann nicht mehr alle Tasten erreichbar. Zudem sind vier 4-Pin-Anschlüsse vorhanden, weshalb sich das OC-Panel als Lüftersteuerung eignet.
Asus ROG-Mainboards: Software-Besonderheiten
Zudem bietet der Supreme-FX genannte Onboard-Sound neue Software-Funktionen: Dank Perfect Voice soll eine Geräuschunterdrückung stattfinden, die störendes Rauschen reduziert und Hintergrundgeräusche herausfiltert - das dürfte Ihre Mitspieler im Voice-Chat freuen. Weniger erfreulich für Spieler ist die Funktion Sonic Radar. Hierbei wird bei Online-Shooter-Titeln wie Counter-Strike-, Battlefield- oder Call-of-Duty-Reihe im Spiel ein Radar eingeblendet. Darauf werden Schritte oder Schussgeräusche grafisch dargestellt - sie erkennen also sehr einfach, aus welcher Richtung sich Gegner nähern oder von wo Schüsse stammen, ohne es heraushören zu müssen. Ehrliche Online-Spieler dürften davon gar nicht begeistert sein und auch Cheat-Schutz-Systeme reagieren normalerweise empfindlich auf Overlay-Einblendungen.
Als0o wenn das Display auch Subzero kann und Spannungen so genau wie mien Multimeter ausspuckt dann isses GEIL ansonsten toles Spielzeug
Also ich muss sagen eigentlich ganz schöne Boards auf den ersten Blick aber mich interessiert vielmehr das neue Overclock-Command-Center... sieht scharf aus.
MFG
Naja, bei RoG gehen sie ja wohl davon aus, dass man auch die dazugehörigen Headsets kauft... Während die Xonar Phoebus sicher eine nette Soundkarte mit Existenzberechtigung ist, aber sobald man diesen Elektroschrott von ASUS Vulcan oder Orion auf'm Schädel hat, braucht man ja schon ne Cheat-Software, um überhaupt irgendwas außer Krach und Rauschen zu hören
Ich finde, dass das ein sehr sinnvolles Feature ist
Asus und die Cheat-Treiber (PCGH-Retro, 19. Juli)
Ich hatte von ASUS daraufhin sogar eine weile nichts (mehr) gekauft, weil ich das nicht unterstützen wollte.