AMD: Ryzen-5000-Support auf B350 und X370?

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AMD Ryzen 9 5900X
Quelle: AMD

Der Aufrüstpfad bei AM4 ist ein echtes Kaufargument für den Sockel. Käufer der ersten Ryzens können bisher maximal auf einen Ryzen der dritten Generation aufrüsten, während auf dem B450- und X470-Chipsatz auch die neuesten Modelle genutzt werden können. AMD versucht aktuell, eine Lösung zur Implementierung der neuesten Chips auf den 300er-AM4-Mainboards zu finden. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.

Die AM4-Plattform bietet im Vergleich zu Intels bisherigen Sockeln vor allem bezüglich der Aufrüstbarkeit einen echten Vorteil an. Selbst die allerersten Mainboards mit B350 oder X370 lassen sich noch mit Zen-2-Chips aufrüsten, während Ryzen 5000 offiziell ein Mainboard mit mindestens B450 oder X470 benötigt. Einige Nutzer haben Workarounds mit modifizierten BIOS-Versionen gefunden, die auch die neusten Chips auf den ältesten AM4-Boards unterstützen. Über ein Jahr nach dem Release der Ryzen-5000-Prozessoren interessiert sich AMD selbst plötzlich für solche Optionen und lotet Möglichkeiten aus.

Das könnte eine Folge der Freischaltungen von A320 für die Vermeer-Chips sein, die Asus und Gigabyte im November vorgenommen haben. AMD musste diesbezüglich viel Kritik einstecken, da objektiv bessere B350- und X370-Platinen nicht offiziell unterstützt werden. Kritik daran besteht seitens der Community bereits seit zwei Jahren und ist eine Konsequenz des Versprechens der Unterstützung des AM4-Ökosystems für mindestens fünf Jahre seitens AMD. AMD wiederum argumentierte bisher mit der 16-MB-SPI-ROM gegen eine Unterstützung, die einfach zu klein für den Mikrocode aller AM4-Prozessoren sei.

David McAfee, der Corporate Vice President von AMD, bestätigte die Gerüchte und dass AMD an einer Lösung arbeite. Seiner Aussage nach müssten die Mainboard-Hersteller aus dem AGESA-Code die Chips auswählen, die sie unterstützen wollen und gleichzeitig eine Validierung seitens AMDs Engineering-Validation-Coverage-Matrix hinnehmen, bei der AMD eigene Tests durchführt, um Fehler und Leistungseinbußen zu verhindern. Durch das Optimieren und Vereinfachen von UEFI-Darstellungen könnten die meisten Mainboard-Hersteller genug Platz finden, um auch den Mikrocode für Vermeer-Chips auf die SPI-ROM zu inkludieren. Es ist daher mit einer baldigen offiziellen Lösung seitens AMD zu rechnen, die die AM4-Kompatibilität wirklich maximiert.

Quelle: Tom's Hardware

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    • Kommentare (29)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Cross-Flow
        Die ganze Geschichte damals was 754, 939 und AM2 angeht war wirklich nicht schön. Auf der eine Seite brachte 754 keinen Support für Dual Channel Memory mit, andrerseits wurde der Sockel noch lange für mobile CPUs verwendet. Ich erinnere mich gern an meine alten Shuttle, ASRock und Asus 754 MoBos zurück - kann bis heute nicht verstehen warum nicht wenigstens eine "mini" Dual Core CPU für den Sockel kam ...

        939 war ein echt unproblematischer consumer Sockel. Abgesehen von den ersten CPU Revs. wo es hier und da Speicherprobleme gab. So ein Venice E6 war ne echt potente OC CPU <3 Der 939 hätte echt ein längeres Leben verdient gehabt aber dafür hat ja AM2 meist alle CPUs bis zum Phenom X4 gefressen.

        940 war halt der workstation / server sockel welcher nur 3 Jahre später duch Sockel F abgelöst wurde. Bis auf das verunglückte 4 x 4 Experiment und der Unterstützung für reg. / ECC speicher konnte der auch nichts dolles.

        War damals alles etwas durcheinander, dafür waren die Boards günstig Und verbuggt ^^

        Der 940 konnte vor allem alles, was 754, AM2 und AM3 auch konnten. Mechanisch hätte AMD alle Athlon- und alle Phenom-Prozessoren in dieser einen Fassung anbieten können. Je nach Board wäre dann mal Single-, mal Dual-Channel-, mal ECC-, mal normalo- und mal DDR1, DDR2 oder DDR3-RAM die richtige Wahl gewesen. Aber in den Übergangszeiträumen verstand sich das Silizium in der Regel sowieso auf mehrere Standards (was beim Übergang von AM2+ zu AM3 auch Anwendern zu Gute kam) und gerade bei den ersten drei Sockeln hätte AMD hier Aufrüstern viel Ärger erspart, wenn der Athlon 64 X2 auch in die DDR1-Enthusiast- und -Einsteiger-Mainboards der ersten Generation gepasst hätte. Die seinerzeit geschaffen Differenzierung war genauso überflüssig wie Intels 1151 (CFL) zwischen 1151 (SKL) und 1200. (Eigentlich hätte man auch alle drei Plattformen mit einem Sockel bedienen können, aber 2015 hat zu Recht niemand mit Support-Bedarf für 250-W-PL2-Achtkerner gerechnet. Die früheren 115X-Wechsel waren dagegen technisch begründet, wenn auch teilweise mit "wir beheben jetzt unsere Fehler vom letzten Launch".)
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Cross-Flow
        Die ganze Geschichte damals was 754, 939 und AM2 angeht war wirklich nicht schön. Auf der eine Seite brachte 754 keinen Support für Dual Channel Memory mit, andrerseits wurde der Sockel noch lange für mobile CPUs verwendet. Ich erinnere mich gern an meine alten Shuttle, ASRock und Asus 754 MoBos zurück - kann bis heute nicht verstehen warum nicht wenigstens eine "mini" Dual Core CPU für den Sockel kam ...

        939 war ein echt unproblematischer consumer Sockel. Abgesehen von den ersten CPU Revs. wo es hier und da Speicherprobleme gab. So ein Venice E6 war ne echt potente OC CPU <3 Der 939 hätte echt ein längeres Leben verdient gehabt aber dafür hat ja AM2 meist alle CPUs bis zum Phenom X4 gefressen.

        940 war halt der workstation / server sockel welcher nur 3 Jahre später duch Sockel F abgelöst wurde. Bis auf das verunglückte 4 x 4 Experiment und der Unterstützung für reg. / ECC speicher konnte der auch nichts dolles.

        War damals alles etwas durcheinander, dafür waren die Boards günstig Und verbuggt ^^

        Der 940 konnte vor allem alles, was 754, AM2 und AM3 auch konnten. Mechanisch hätte AMD alle Athlon- und alle Phenom-Prozessoren in dieser einen Fassung anbieten können. Je nach Board wäre dann mal Single-, mal Dual-Channel-, mal ECC-, mal normalo- und mal DDR1, DDR2 oder DDR3-RAM die richtige Wahl gewesen. Aber in den Übergangszeiträumen verstand sich das Silizium in der Regel sowieso auf mehrere Standards (was beim Übergang von AM2+ zu AM3 auch Anwendern zu Gute kam) und gerade bei den ersten drei Sockeln hätte AMD hier Aufrüstern viel Ärger erspart, wenn der Athlon 64 X2 auch in die DDR1-Enthusiast- und -Einsteiger-Mainboards der ersten Generation gepasst hätte. Die seinerzeit geschaffen Differenzierung war genauso überflüssig wie Intels 1151 (CFL) zwischen 1151 (SKL) und 1200. (Eigentlich hätte man auch alle drei Plattformen mit einem Sockel bedienen können, aber 2015 hat zu Recht niemand mit Support-Bedarf für 250-W-PL2-Achtkerner gerechnet. Die früheren 115X-Wechsel waren dagegen technisch begründet, wenn auch teilweise mit "wir beheben jetzt unsere Fehler vom letzten Launch".)
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Naras
        Ich habe mich schon damals gewundert und geärgert, dass da leider dann doch nichts kam für mein X370 Board. Würde mich eventuell vom geplanten gebrauchtkauf des 3900X abhalten, und dann doch zum Abverkauf der 5000er verleiten.

        Konkurrenz ist schon was tolles für den Endkunden.
        Genau so sehe (und mache) ich es dann auch . Denn ich sehe es partut nicht ein mein sehr gutes (und auch teureres) Gigabyte ITX Board auf den Schrott zu schmeissen da es noch immer absolut tadellos und fehlerfrei funktioniert. Möchte hiermit AMD auch an ihr versprechen erinnern von wegen "5 Jahre" Sockelkompatibelität .
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Cross-Flow
        Die ganze Geschichte damals was 754, 939 und AM2 angeht war wirklich nicht schön. Auf der eine Seite brachte 754 keinen Support für Dual Channel Memory mit, andrerseits wurde der Sockel noch lange für mobile CPUs verwendet. Ich erinnere mich gern an meine alten Shuttle, ASRock und Asus 754 MoBos zurück - kann bis heute nicht verstehen warum nicht wenigstens eine "mini" Dual Core CPU für den Sockel kam ...

        939 war ein echt unproblematischer consumer Sockel. Abgesehen von den ersten CPU Revs. wo es hier und da Speicherprobleme gab. So ein Venice E6 war ne echt potente OC CPU <3 Der 939 hätte echt ein längeres Leben verdient gehabt aber dafür hat ja AM2 meist alle CPUs bis zum Phenom X4 gefressen.

        940 war halt der workstation / server sockel welcher nur 3 Jahre später duch Sockel F abgelöst wurde. Bis auf das verunglückte 4 x 4 Experiment und der Unterstützung für reg. / ECC speicher konnte der auch nichts dolles.

        War damals alles etwas durcheinander, dafür waren die Boards günstig Und verbuggt ^^

        ja verbuggte Boards hatte ich damals so einige (780G Causa..), bzw Treiber.
        So 939 war für moch frustrierend, weil bei Release von langjährigem Support durch neue CPUs gesprochen wurde.
        Kam halt nicht und ich konnte nie Upgraden, sodass ich dann 2008 statt zum Phenom zum i7 gegriffen habe. War dann auch die deutlich bessere Entscheidung
      • Von Cross-Flow BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Rollora
        Lügen über Lügen. Das kann er...
        Und wie ists eigentlich bei "den anderen"?
        939,940,AM2...
        Die ganze Geschichte damals was 754, 939 und AM2 angeht war wirklich nicht schön. Auf der eine Seite brachte 754 keinen Support für Dual Channel Memory mit, andrerseits wurde der Sockel noch lange für mobile CPUs verwendet. Ich erinnere mich gern an meine alten Shuttle, ASRock und Asus 754 MoBos zurück - kann bis heute nicht verstehen warum nicht wenigstens eine "mini" Dual Core CPU für den Sockel kam ...

        939 war ein echt unproblematischer consumer Sockel. Abgesehen von den ersten CPU Revs. wo es hier und da Speicherprobleme gab. So ein Venice E6 war ne echt potente OC CPU <3 Der 939 hätte echt ein längeres Leben verdient gehabt aber dafür hat ja AM2 meist alle CPUs bis zum Phenom X4 gefressen.

        940 war halt der workstation / server sockel welcher nur 3 Jahre später duch Sockel F abgelöst wurde. Bis auf das verunglückte 4 x 4 Experiment und der Unterstützung für reg. / ECC speicher konnte der auch nichts dolles.

        War damals alles etwas durcheinander, dafür waren die Boards günstig Und verbuggt ^^

        Zitat von PCGH_Torsten
        Gigabyte verkauft sogar 500er-Mainboards mit 16-MiB-Chips. Von daher wäre der erste angemessen Schritt bei AMD, endlich ehrlich mit Kunden und Partnern umzugehen, anstatt Geschichten zu erfinden.
        Sehe ich auch so, es ist halt kacke die Leute verarschen zu wollen obwohl jeder genau weiß wie es läuft. AMD hat es auch gar nicht nötig sich so zu zeigen.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Chatstar
        So sieht ein konkret krasses Statement an Intel aus, die seit 15 Jahren den gleichen Sockel nutzen und in diesem alle 2 Jahre 2 Pins vertauschen.
        Lügen über Lügen. Das kann er...
        Und wie ists eigentlich bei "den anderen"?
        939,940,AM2...
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